Die Gleichung „Mehr Daten gleich aussagekräftigere Analysen, bessere Entscheidungen und smartere Anwendungen“ scheitert für viele Unternehmen an einem Punkt: der Datenbasis. Eine uneinheitliche Datenlage verhindert, dass Daten über Systeme hinweg ausgetauscht und verarbeitet werden können.

Um die Standardisierung von Daten in der Immobilienwirtschaft durch ein Common Data Model aktiv voranzutreiben, ist affinis deshalb der IBPDI („The International Building Performance & Data Initiative“) beigetreten.

Datenstandardisierung als Erfolgsfaktor im Zeitalter der Konnektivität

Die fehlende Standardisierung von Daten- und Informationsflüssen führt in vielen Unternehmen zur Entstehung von Datensilos. Dadurch ist eine Implementierung von nahtlosen Prozessen, informationsgetriebenen Entscheidungen und smarten Datenanwendungen oft gar nicht möglich.

Doch heute sind einheitliche Datenstandards ein wesentlicher Erfolgsfaktor, vor allem in Bezug auf unsere Netzwerkgesellschaft und im Zeitalter der Konnektivität. Eine einheitliche Datensprache ist außerdem die Voraussetzung für den Einsatz fortgeschrittener Technologien wie Machine Learning und Artificial Intelligence. Der Bedarf nach einem offenen Datenstandard, der von allen genutzt werden kann, wird immer größer.

Moderne Plattformlösen und smarte Anwendungen in der Immobilienwirtschaft

Auch Real Estate- und Facility Management-Prozesse bilden da keine Ausnahme. Hier gewinnt ebenfalls der Netzwerkgedanke und das integrative Zusammenarbeiten über moderne Plattformlösungen an Bedeutung. Das haben wir bei affinis in einer Vielzahl an Projekten in den vergangenen Jahren festgestellt. Gebäude sammeln schon heute durch Sensoren eine große Menge an Daten, die Unternehmen für die Optimierung ihrer Immobilien nutzen können. Doch erst wenn diese Daten auch miteinander verknüpft sind, helfen sie dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und bessere Entscheidungen zu treffen. So lässt sich zum Beispiel durch einen Digitalen Zwilling die Flächennutzung von Immobilien deutlich optimieren.

IPBDI Initiative arbeitet an einheitlichem Common Data Model

Eine Arbeitsgruppe, die sich um die Einführung einheitlicher Datenstandards für die Immobilienwirtschaft kümmert, ist die IBPDI Initiative. Um aktiv an einem Real Estate Datenmodell-Standard mitzuwirken, haben wir uns bei affinis entschieden, Mitglied der IBPDI zu werden.

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Logo der IBPDI-Initiative

Der Zweck der Initiative ist die Erarbeitung, Pflege und Weiterentwicklung eines allgemeinen Datenstandards für die Immobilienbranche in Form eines Common Data Model. Das Modell die Grundlage für einen einfachen Datenaustausch und darauf aufbauender Aktivitäten wie zum Beispiel smarte Services. Die Entwicklung des Datenstandards erfolgt in direkter Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Initiative. Dazu gehören Microsoft, Unternehmen aus der Branche, Mitglieder wie Allianz CH oder BASF sowie verschiedene IT-Dienstleister.

„Wir freuen uns, affinis als neues Mitglied bei IBPDI begrüßen zu dürfen – die Vielfältigkeit aus Anwendern, Technologieunternehmen, Verbänden und starken Beratungshäusern macht die Stärke von IBPDI und des Common Data Model for Real Estate aus“,

so Rebekka Ruppel, Präsidentin IBPDI.

Seit der Gründung der Initiative im vergangenen Jahr haben die Mitglieder bereits drei Versionen des Common Data Model for Real Estate veröffentlicht. Das letzte Update erfolgte Anfang Juni und ist wie seine Vorgänger als Open Source auf Github verfügbar.

Know-how aus langjähriger Projekterfahrung im Immobilienbereich

Wir bei affinis blicken als strategischer IT-Partner auf langjährige Projekterfahrung aus dem Immobilienumfeld zurück. Dabei haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der gegenwärtige Kostendruck und die zunehmenden Outsourcing-Strategien bei der Verwaltung und Bewirtschaftung von Immobilien eine hohe Integrationsfähigkeit und Zusammenarbeit aller Beteiligten – ob intern oder extern – erfordern.

„Für uns ist es eine großartige Möglichkeit, als Teil der IPBDI Initiative bei der Gestaltung der Immobilienwelt der Zukunft mitwirken zu dürfen. Wir sind gespannt auf die zukünftigen Arbeitsergebnisse und Updates“,

freut sich Nicole Wilkens, Business Development bei affinis.

Die Mitarbeit an der Erstellung eines einheitlichen Datenstandards für Real Estate und Facility Prozesse ist daher nur die logische Konsequenz für uns, um unsere Kunden bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen bestmöglich zu unterstützen. Als Teil der IPBDI erhoffen wir uns, unseren Kunden den Schritt in die digitale Zukunft zu erleichtern.

Einblick in unsere Erfahrungen im Bereich Real Estate anhand eines Kundenbeispiels:

Weitere Informationen zur IPBDI und dem Common Data Model finden Sie auch auf der Website der Initiative.