Wie war dein Weg vor affinis und wie bist du zu affinis gekommen?
Zu affinis bin ich über einen etwas längeren Weg gekommen. Nach der Schule habe ich mich bewusst gegen ein Studium entschieden, weil ich direkt arbeiten wollte. Von 2012 bis 2015 habe ich eine Ausbildung im Groß- und Außenhandel gemacht und bin danach in der Kundenbetreuung geblieben. Dort habe ich schnell gemerkt, dass mich vor allem die Schnittpunkte zur IT und zum Vertrieb interessieren.
In den Jahren danach habe ich in verschiedenen Unternehmen weitere Erfahrungen gesammelt, unter anderem in der Betreuung der Geschäftsführung, im Umgang mit Bestands- und Neukunden sowie in der Key-Account-Betreuung. Den Kundenkontakt habe ich dabei wirklich schätzen gelernt und würde ihn auch als eine meiner Stärken beschreiben.
Was mich aber zunehmend gestört hat: Überall wurde mit veralteter Software gearbeitet. Ewig nach Dokumenten suchen, unnötige Umwege, ich habe mir ständig gedacht: „Das muss doch anders gehen.“ Ich bin ein sehr digitaler, technikaffiner Mensch und habe das in meiner damaligen Arbeitswelt einfach nicht gefunden. Das war der Punkt, an dem ich den Schwenk in die IT-Branche gemacht habe.
Ich habe dann ein Traineeprogramm im IT-Vertrieb absolviert und dort unter anderem ein KI-Projekt betreut, das mir gezeigt hat, wie viel in dem Bereich möglich ist.
Danach habe ich noch bei zwei weiteren Unternehmen gearbeitet – einem großen und einem kleineren – und dabei für mich festgestellt, dass der Mittelweg eigentlich perfekt wäre. Und dann kam affinis ins Spiel. Was mich direkt angesprochen hat, ist, dass wir sowohl SAP als auch Microsoft als Technologien anbieten.
Was genau sind deine Aufgaben bei affinis?
Ich habe bei affinis als Sales Manager gestartet und bald darauf die fachliche Verantwortung für den Vertrieb übernommen. In meinem Alltag dreht sich vieles um die Vermarktung moderner Technologien. Das bedeutet konkret: Ich führe Kundengespräche, bereite Angebote vor und sorge dafür, dass unsere Lösungen bei der richtigen Ansprechperson landen. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich gerne analysiere, das Analysierte auswerte und daraufhin abgestimmte neue Vertriebskampagnen plane.
„Was ich dabei besonders mag, ist die Abwechslung. Kein Tag ist wirklich wie der andere.“
Mal sitze ich mit einem Kunden zusammen und arbeite gemeinsam mit ihm heraus, wo der Schuh drückt und welche Lösung wirklich passt. Mal stecke ich tief in der Vorbereitung eines Angebots und überlege, wie wir unser Portfolio am besten in Szene setzen. Und dann gibt es wieder Momente, in denen es darum geht, neue Kontakte zu knüpfen und langfristige Beziehungen aufzubauen. Genau das macht den Vertrieb für mich so interessant.
Dennis' Karriereweg bei affinis
Sales Manager
seit 2025
Sales Team Lead
seit 2026
Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?
Was mich an meinem Beruf am meisten begeistert, ist die Vielfalt. Ich lerne ständig neue Unternehmen oder Menschen kennen und jedes Gespräch bringt wieder eine andere Perspektive mit sich. Das hält einen wirklich auf Trab.
Besonders spannend finde ich es, wenn ich die Herausforderungen eines Unternehmens verstehe und ihm dabei helfen kann, digitaler zu werden. Im Kundenaustausch merke ich oft, dass ich tief im Thema drin bin und gleichzeitig die Brücke zum Fachbereich und zu den Kollegen schlagen kann. Und wenn ich dann dem Kunden einen echten Mehrwert bieten kann, macht mich das einfach froh.
„Was mich wirklich antreibt, ist das Gefühl, mit Begeisterung in unterschiedliche Gespräche zu gehen, langfristige Partnerschaften aufzubauen und Kontakte zu pflegen.“
Am Ende des Tages geht es immer darum, dem Kunden verständlich zu machen, wie wir seine Arbeitsweisen einfacher und effizienter gestalten können. Egal welches Produkt dabei im Mittelpunkt steht. Diesen Impact zu erreichen, ist es, was mich täglich motiviert.
Was war für dich ein entscheidender Wendepunkt in deiner Karriere?
Für mich gab es nicht einen einzelnen Wendepunkt, sondern eher zwei Dinge, die zusammen den Ausschlag gegeben haben.
Das erste war die fehlende Digitalisierung in meinem damaligen Arbeitsumfeld. Ich musste ewig lange recherchieren, Aktenordner durchforsten und nach Informationen suchen, die eigentlich in Sekunden verfügbar sein sollten. Das hat mich zunehmend frustriert, weil ich einfach wusste, dass es anders geht.
Das zweite war die Corona-Pandemie. Ich hatte ein kleines Kind zu Hause und wollte kein Risiko eingehen, es anzustecken. Trotzdem musste ich jeden Tag ins Büro, weil wir aufgrund veralteter Software keine Laptops erhalten haben. Das war für mich ein echter Knackpunkt. Mobiles Arbeiten sollte, wo es möglich ist, in der heutigen Zeit kein Problem mehr sein.
An dem Punkt habe ich gemerkt: Hier geht es nicht mehr weiter, ich brauche eine Veränderung. Ich habe dann überlegt, welcher Schritt mir mehr Digitalisierung und mehr Flexibilität in meinem Arbeitsumfeld bietet und bin so in der IT-Branche gelandet.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs HomeofficeEssen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad
Mail vs
VideocallArbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Welche große Neuheit gibt es in deinem Berufsfeld, die dich am meisten begeistert?
Da muss ich ganz klar sagen: Es ist KI. Für mich ist das gerade das spannendste Thema überhaupt.
Ich bin überzeugt, dass wir ohne Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren ein ernstes wirtschaftliches Problem bekommen werden. Das merke ich auch immer wieder im privaten Umfeld: Es gibt schon jetzt Lücken, die nicht mehr nachbesetzt werden können. Die jüngere Generation möchte attraktive Jobs. Einfachere Tätigkeiten verlieren zunehmend an Attraktivität. Genau da müssen wir mit KI punktuell automatisieren – nicht, um Mitarbeitende zu ersetzen, sondern um das Niveau zu erhalten, das wir heute haben. Für mich ist KI dabei ein zentraler Baustein.
Ich merke das auch ganz konkret in meinem eigenen Arbeitsalltag. Ich würde sogar behaupten, dass ich mein aktuelles Pensum nur dank KI schaffe. Recherchen, die ich früher selbst gemacht habe, zum Beispiel zur Vorbereitung auf Kundengespräche, zum Sammeln von Informationen zu Ansprechpersonen oder dem Bedarf eines Unternehmens, werden mir heute von KI abgenommen. Das spart enorm viel Zeit.
Und ich sage es ganz offen: Wer sich jetzt nicht mit KI auseinandersetzt und sie in die Praxis bringt, wird zurückbleiben. Der Vorsprung von Mitbewerbern lässt sich später kaum noch aufholen. Zugleich bin ich sehr gespannt, in welche Richtung sich das alles noch entwickeln wird. Was mir dabei aber wichtig ist: KI wird unseren Job nicht ersetzen. Sie macht das Arbeiten leichter, und genau so sollten wir mit ihr umgehen.
"Wer sich jetzt nicht mit KI auseinandersetzt und sie in die Praxis bringt, wird zurückbleiben. Der Vorsprung von Mitbewerbern lässt sich später kaum noch aufholen."
Hast du ein persönliches Motto oder eine Lebensphilosophie, die dich begleitet?
Ja, tatsächlich! Ich habe mal einen Spruch in einem Wandkalender gelesen, der mich seitdem begleitet: „Lächle den Tag an und der Tag lächelt zurück.“ Das klingt vielleicht simpel, aber für mich steckt da wirklich viel drin.
Wir leben in einer Welt, in der es sehr viel Negativität gibt. Jeder schaut nach links und rechts und vergleicht sich mit anderen. Dabei sollten wir uns viel mehr darauf besinnen, wo wir gerade selbst stehen und was wir bereits erreicht haben. Und wenn man mal neidisch auf jemand anderen ist, dann ist die Frage doch: Was kann ich tun, um das selbst zu erreichen? Das ist produktiver als der reine Vergleich.
„Für mich ist es wichtig, gemeinschaftlich und positiv in den Tag zu starten. Das Leben lässt sich eh nicht vollständig steuern, es kommt, wie es kommt.“
Deshalb bin ich auch kein Freund von Fünfjahresplänen. Was ich aber mag, ist es, zurückzublicken und stolz auf das zu sein, was ich erreicht habe. Und wenn ich das nicht bin, dann frage ich mich, was ich verändern kann. Darauf sollten wir uns besinnen. Wer positiv durchs Leben geht, bekommt auch Positives zurück.








