MannschaftsMittwoch mit People Managerin Shari
Wie bist du zu deinem Beruf im Personalwesen gekommen?
Zunächst habe ich eine Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz gemacht. Neben Finance und anderen betriebswirtschaftlichen Aspekten hat ein Großteil des bilingualen Lehrplans personalzentrierte Themen abgebildet, wodurch ich bereits einige Erfahrung in dem Bereich hatte. Zudem war ich Abteilungsleiterin bei meinem alten Arbeitgeber – dieses Wissen kann ich gut auf meinen jetzigen Job übertragen. HR-Belange haben mir damals schon am meisten Spaß gemacht: Darum habe ich am Ende auch meinen beruflichen Werdegang danach ausgerichtet.
Wie kann man sich den Arbeitsalltag einer People Managerin vorstellen?
Ein Alltag bei uns ist schwer zu beschreiben, da es immer andere aktuelle Themen gibt, mit denen wir uns im Team beschäftigen. Wiederkehrende To-dos fallen aber beispielsweise mit den Gehaltszahlungen an, die wir durch die Lohnabrechnung vorbereiten und an das Steuerbüro übergeben.
Zusätzlich sind wir für den Bewerbungsprozess zuständig, sichten eingehende Bewerbungen und führen Vorstellungsgespräche. Wir setzen die Verträge auf – auch der weitere Onboarding-Prozess fällt in mein Aufgabengebiet. Wir führen darüber hinaus auch viele Gespräche intern mit unseren Führungskräften, den Mitarbeitenden und im Team.
„Gerade wenn es sehr komplexe Herausforderungen gibt, tut es gut, sich mit anderen auszutauschen und zu brainstormen.“
Zum Teil sind wir auch in kritischen Personalgesprächen dabei, in denen wir als neutrale Instanz zwischen „gehärteten Fronten“ vermitteln und als Ruhepol fungieren. Wir betreiben außerdem konzeptionelle Arbeit, um Prozesse, an denen wir beteiligt sind, zu optimieren und sie wesentlich zu prägen.
Welche Eigenschaften sind für deinen Beruf am wichtigsten?
Ein paar Eigenschaften gehen schon aus den anderen Antworten hervor: Natürlich ist Kommunikationsstärke sehr relevant für uns. Wir verbringen viel Zeit mit zielführender Kommunikation und im Austausch mit ganz verschiedenen Menschen – da sollte man gut kommunizieren können [lacht]. Durch die enge Arbeit mit Menschen ist Empathie von großer Bedeutung, gerade wenn es um Gesprächsthemen oder Personalangelegenheiten geht, die nicht so einfach sind. Gelassenheit und Strukturiertheit helfen mir auch sehr weiter, denn in turbulenten Situationen muss man einen kühlen Kopf und den Überblick bewahren.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Was war dein bisheriges berufliches Highlight?
Wenn ich an meine gesamte berufliche Laufbahn denke, dann ist es definitiv immer schön, Menschen entlang ihrer gesamten Karriere bis in die Rente zu begleiten. Gerade bei langjährigen Mitarbeitenden ist es toll, sie am Ende in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken und mit ihnen auf den Weg dahin zurückzublicken.
Ansonsten bereiten mir unsere Entwicklungsprogramme bei affinis definitiv viel Spaß! Ich begleite das NextExperts-Programm, das sich verstärkt mit der Karriereprägung von Projektleitenden sowie Fachexpert:innen und der lateralen Führung auseinandersetzt. Dafür haben wir im Vorfeld viele Entwicklungsgespräche geführt und uns bei der Auswahl mit den Führungskräften abgestimmt. Ich freue mich, den Teilnehmenden auf ihrer Reise zur Seite zu stehen und ihre Entwicklung aktiv mitbekommen zu können.
"Seid gespannt, welche Trainings und Schulungen die Teilnehmenden absolvieren werden – vielleicht habt ihr ja Lust, bei der nächsten Runde dabei zu sein!"
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Ich würde immer empfehlen, Verantwortung zu übernehmen, wenn sich die Chance eröffnet. Tatsächlich lege ich das auch Menschen ans Herz, die sich eigentlich nicht wirklich in einer Führungsrolle sehen. Vielleicht sind es genau solche Persönlichkeiten, die ein Projekt oder ein Team am Ende braucht. Egal ob es sich um disziplinarische oder projektbasierte Führungsverantwortung handelt: Man wächst an dieser Erfahrung und lernt auch sich selbst noch einmal ganz anders kennen. Zudem entwickelt man wichtige Kommunikationsfähigkeiten, die immer von Vorteil sind.
Wohin würdest dich beamen, wenn du könntest?
Können wir aus dem Beamen eine Zeitmaschine machen? Denn dann würde ich gerne zurück in meine Kindheit reisen. Ich bin früher viel bei meinen Großeltern aufgewachsen – sie haben mir immer ganz viel ermöglicht und ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit dort. Meine Großeltern haben in der Nähe von Oldenburg auf dem Land gewohnt, da mein Opa Jäger war. Er hat auch Jagdhunde gezüchtet. Dadurch hatte ich von klein auf viel mit Hunden zu tun und habe inzwischen einen eigenen. Allgemein durfte ich sehr viel in der Natur, insbesondere im Wald, sein und hatte so eine sehr unbeschwerte Kindheit.
Vielen Dank, Shari!
Noch mehr über Shari erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Shari arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Shari zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Senior Sales Manager Manuel
Welche Aufgaben gehören zum Beruf eines Sales Managers?
Das Schöne am Berufsalltag in einem Beratungsunternehmen, speziell als Sales Manager, ist, dass man nicht wirklich einen repetitiven Alltag hat. Meine Arbeitstage sind dynamisch: Ich habe immer mit anderen Herausforderungen, mit anderen Kunden und anderen Anliegen zu tun.
Ich begleite potenzielle und aktuelle Kunden in unterschiedlichen Projektphasen. Meine Arbeit beginnt mit einfachen Anfragen, wenn sich Unternehmen für unsere Angebote interessieren. Obwohl unser Produkt technisch ist, befinden wir uns durch den Beratungsfokus in einem People-Business. Darum muss ich zuerst verstehen, was das Problem oder der Wunsch des Kunden ist, um überlegen zu können, wie wir ihn am besten ans Ziel bringen. Wir verkaufen ja keine standardisierte Software, sondern analysieren Prozesse und Problemstellungen unserer Kunden und schaffen eine individuell an ihn angepasste Lösung. Dafür recherchiere ich intern bei uns, ob wir die richtigen Ressourcen und Kapazitäten haben, um das Projekt anzunehmen.
„Gemeinsam mit dem Fachbereich entwerfe ich dann eine Möglichkeit und überlege im nächsten Schritt, welches Preisschild diese verdient.“
Das ist der Punkt, an dem der eigentliche Vertrieb dann beginnt: Entweder der Kunde nimmt den Vorschlag an oder möchte uns noch etwas herunterhandeln. Ich brauche somit ausreichende Argumente, um den Preis zu begründen oder muss tüfteln, wie man die Lösung anders aufstellen kann, um dem Budget des Kunden besser entsprechen zu können. Auf welche Add-Ons können wir vorerst verzichten? Was lässt sich auch gut in einem nächsten Schritt implementieren? Welchen Mehrwert der von uns vorgeschlagenen Lösung hat der Kunde noch nicht erkannt, der aber die Höhe der Entwicklungskosten rechtfertigt?
Welche Eigenschaften sind für deinen Beruf am wichtigsten?
In meinem Job ist es essenziell, viele unterschiedliche Bälle gleichzeitig jonglieren zu können. Im Vertrieb bin ich nicht nur auf ein spezielles Projekt fokussiert, sondern befinde mich mit verschiedenen Kunden in verschiedenen Stadien des Kontaktes: Ich bilde die Schnittstelle zwischen dem Fachbereich und dem Kunden, was mich somit zu einer Art stetigem Begleiter macht. Egal, ob es gut oder schlecht läuft – ich bin immer mittendrin und sorge dafür, dass der Kunde am Ende zufrieden ist. Deswegen muss ich mich und meine Zeit gut managen, da ich mit vielen Themen und Projekten gleichzeitig zu tun habe. Metaphorisch gesprochen sind es wieder die vielen Bälle, die ich in der Luft halten muss – fällt einer, steht das im übertragenen Sinne für ein verlorenes Projekt und das möchte ich natürlich vermeiden.
Besonders wichtig sind auch Empathie und Kommunikationsfähigkeit sowie Offenheit und eine gewisse Extravertiertheit, da man viel mit Menschen zu tun hat. Neben der Überzeugungsarbeit, die man im Vertrieb leistet, muss man aber auch Gedanken und eventuelle Ängste nachvollziehen können.
Eine Mischung aus agilem Mindset und technischem Verständnis hilft mir außerdem auch weiter, genauso wie die Flexibilität auch mal zu reisen und Kundentermine vor Ort wahrzunehmen. Man muss sich schnell auf neue Kundensituationen einlassen können, denn hier sind unterschiedliche Technologien und Herangehensweisen gefragt. Da wir als affinis Gruppe verschiedene Lösungsansätze anbieten, bringt es nichts, wenn ich nur über Know-how in einem bestimmten Feld verfüge – ich verkaufe im Prinzip das gesamte Portfolio unserer Unternehmensgruppe und passe mich den Kundenvorstellungen dabei an.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Wie vereint sich dein Job bei affinis mit deinem Alltag?
Kurz zusammengefasst: sehr gut [lacht]! Ich verbringe meinen Arbeitsalltag meistens vor dem Laptop und habe das Privileg, viel remote arbeiten zu können, da ich nicht in Bremen wohne. Trotzdem bin ich lieber im Office, da ich den persönlichen Austausch mit Kolleg:innen schöner finde. Vertrieb passiert nicht nur zwischen dem Kunden und mir – auch intern verbreite ich Projektideen und spreche mit Leuten, die im besten Fall genauso von dem Vorschlag überzeugt sind wie ich.
„Genauso ist es auch bei Kunden-Workshops vor Ort. Dort findet meiner Meinung nach immer noch die effizienteste zwischenmenschliche Interaktion statt.“
Es fließen mehr Informationen als in Remote-Workshops, da man auch gemeinsam Kaffee trinkt oder Mittag essen geht. Diese Gespräche sind gute Touchpoints für mich, an denen ich die Menschen, mit und für die ich arbeite, besser verstehen lernen kann.
Mein Job lässt sich zudem gut mit meinem Privatleben vereinbaren, da wir flexible Arbeitszeiten haben. Natürlich gibt es Regeltermine, aber ich habe trotzdem viel Freiheit, zu entscheiden, wann mein Tag entsprechend startet und endet.
Was ist dein tollstes Erlebnis in Verbindung mit deiner Arbeit?
Aktuell sind wir dabei, unser Leistungsangebot hinsichtlich Private LLMs für Unternehmen auszuweiten. Letztes Jahr kam ich auf die Idee, dass wir Evaluierungsworkshops für unsere mittelständischen Kunden entwerfen könnten, mit denen sie selbst bestimmen, wie und an welcher Stelle sie am besten mit KI arbeiten sollten.
Durch die dazu verfassten Blogartikel, beispielsweise über das Pricing eines Private GPTs, kamen zeitgleich Anfragen von Unternehmen an uns, die an eben so einer Lösung interessiert sind. Inzwischen sind wir mitten in unserem ersten Projektabschluss zu diesem Thema, was mich sehr glücklich macht!
"Ein solches Konzept vom ersten Tag an bis zum Projektabschluss begleiten zu können, fühlt sich toll an, weil wir nicht nur die Bedürfnisse des Markts richtig erkannt, sondern auch eine neue Dienstleistung für uns erschaffen haben. Zudem macht es Spaß, dass insgesamt vier Fachbereiche an diesem Projekt mitwirken."
Wohin würdest du dich beamen, wenn du könntest?
Auf eine ganz friedliche Insel, wo alle Probleme, die wir aktuell auf der Welt haben, für einen Moment vergessen werden können! Ein Ort wäre schön, an dem keine Menschen oder Tiere unterdrückt und ausgebeutet werden oder Krieg herrscht, sondern an dem man zu dem zurückkehren kann, was uns die Natur gegeben hat. Ich würde dort nicht einmal mehr nach der Vorstellung einer „einsamen Insel“ alleine sein wollen, denn das würde auch keinen Spaß machen. Aber wenn ich mich auf eine solche Insel teleportieren könnte, wäre das zur Abwechslung und zum Ausruhen wirklich toll!
Vielen Dank, Manuel!
Noch mehr über Manuel erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Manuel arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Manuel zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Werkstudentin Marie
Was sind deine täglichen Aufgaben, Marie?
Ich bin Teil des Data Driven Marketing-Teams und arbeite inzwischen nicht mehr an operativen Themen, sondern im Vertrieb mit. Dadurch unterstütze ich gerade viel bei der Content-Erstellung und schreibe unter anderem Blogartikel. Mithilfe der Texte verschriftliche ich fachliche Themen, die wir als Data Driven Marketing-Bereich begleiten.
Darüber hinaus verfolgen wir nun einen accountbasierten Sales-Ansatz: Ich kümmere mich darum, dass wir neue Kunden finden und diese mit unseren Leistungen überzeugen. Ich recherchiere dafür Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die potenziell Interesse an unserem Know-how aus dem datengetriebenen Marketing haben. Sollte es dann zum Kontakt kommen, leite ich die Anliegen der Unternehmen an die zuständige Ansprechperson weiter.
„Durch meine vergangenen operativen Aufgaben im Data Driven Marketing kenne ich mich gut mit eventuellen Pain Points aus, bei denen wir potenzielle Kunden mit unseren Leistungen unterstützen können.“
Ich stimme mich zu meinem Vorgehen zwar regelmäßig mit meiner Teamleiterin ab, aber sie gibt mir viel Freiraum in der Umsetzung – das schätze ich sehr!
Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?
Das Beste an dem Bereich, für den ich arbeite, ist die Mischung aus den Daten und dem Marketing – ich finde es spannend, was wir mit den Daten unserer Kunden alles für sie erreichen können. Wir können beispielsweise präzise vorhersagen, welche Produkte für welche Zielgruppe und welche Person im Detail relevant sein werden. Diese Insights sind interessant, gerade weil wir nicht einmal mehr mit den Klientengruppen unserer Kunden in Kontakt treten müssen, um sie zuverlässig analysieren zu können.
In Bezug auf mein Studium ist es auch die Zusammensetzung, die mir gut gefällt: Zwischen wirtschaftlicheren Themen und reinen Informatik-Kursen wie Programmierung oder Grundlagen zu Datenbanken ist alles dabei. Auf der anderen Seite haben wir im Bachelor beispielsweise gemeinsam mit den BWL-Studierenden einen Online-Shop aufgebaut oder auch Basics zu Projektmanagement gelernt.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Wie vereint sich dein Job mit deinem Alltag?
Ich teile meinen Alltag zwischen der Uni, meiner Arbeit bei der affinis Gruppe und Freizeit auf – das funktioniert auch echt gut. An sich habe ich zwar feste Arbeitstage, aber sollte doch mal etwas dazwischenkommen, ist es kein Problem, dass ich meine Stunden an einem anderen Tag nachhole. Ich habe einen Hund und kann beispielsweise auch zwischendurch mal mit ihm Gassi gehen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten kann ich meinen Tag viel freier und besser gestalten: Das hat mich von Anfang an sehr angesprochen!
Welche berufliche Herausforderung hast du als letztes gemeistert?
Ich kann hier kein konkretes Projekt nennen, aber denke bei dieser Frage zuerst an meinen gesamten bisherigen Karriereweg bei affinis. Ich durfte in meinen Teams viel lernen und wurde immer von meinen Team Leads unterstützt – gerade das war für mich sehr wichtig! Auch die vielfältigen Einblicke und Aufgaben machen echt Spaß und helfen mir in Zukunft dabei, die Position zu finden, die am besten zu mir passt. Ansonsten bin ich schon gespannt, wie es nach dem Studium weitergeht, und in welches Team es mich letztendlich verschlägt.
"Ich kümmere mich darum, dass wir neue Kunden finden und diese von unseren Leistungen überzeugen."
Hast du eine Routine, die deinen Tag startet oder beendet?
Ich starte jeden Tag relativ gleich: Zunächst stehe ich auf und mache mir einen Kaffee. Entweder trinke ich den noch entspannt zu Hause oder nehme ihn auf die Morgen-Runde mit meinem Hund mit. Das hilft mir sehr dabei, wach zu werden. Meine Abend-Routine sieht ähnlich aus – auch hier beendet eine Gassi-Runde den Tag. Danach mache ich es mir gerne nochmal auf dem Sofa gemütlich oder gehe schon früh ins Bett. Das brauche ich dann abends auch, weil ich grundsätzlich ein Mensch bin, der gerne Dinge unternimmt oder draußen ist.
Vielen Dank, Marie!
Noch mehr über Marie erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Marie arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Marie zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Tender Manager Nils
Was würdest du als typische Aufgaben des Tender Managements bezeichnen?
Kurz und knapp gesagt: Es dreht sich viel um das Organisieren, egal ob Termine oder Unterlagen. Das liegt auch daran, dass das Tender Management sehr fristenlastig ist – wenn die Deadline der Ausschreibung für Montag zehn Uhr festgelegt ist, scheidet man bei einer Einreichungszeit von 10:01 Uhr aus. Darum ist es auch wichtig, dass ich gut mit Stress umgehen kann.
Ich suche nach Ausschreibungen von Projekten, die zu uns passen, und behalte die dazugehörigen Bieterportale im Auge. Zudem hole ich Status-Updates aus den Fachabteilungen ein und bitte sie um Unterstützung bei der Bewerbung auf Ausschreibungen. Zu vollständigen Unterlagen zählen auch verschiedene Nachweise wie Versicherungsbestätigungen, Handelsregisterauszüge oder Gewerbezentralregisterauszüge, die ich zusammentrage.
„Ich muss darüber hinaus wissen, welche KO-Kriterien wir als Unternehmensgruppe haben, damit ich diese gegenüber der Fachabteilung kommunizieren kann.“
So minimiere ich den Aufwand, der durch die fachliche Qualifizierung der Ausschreibung auf die Kolleg:innen zukommt. Ich treibe die Kommunikation allgemein beidseitig viel voran und stehe für alle Nachfragen zur Verfügung. Außerdem lese ich die vom Kunden gestellten Unterlagen und fülle Formblätter aus, was sprachliches Feingefühl voraussetzt. Man könnte übergreifend also sagen: Ich strukturiere den gesamten Prozess hinsichtlich der Projektgewinne durch Ausschreibungen.
Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?
Ich mag es, mit den unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuarbeiten. Jede Abteilung ist anders, arbeitet anders und verkauft andere Leistungen – das finde ich spannend! Die Themenfelder gestalten sich dadurch sehr vielfältig: Ich bearbeite Ausschreibungen für das Software Development, für KI-, SAP– oder Microsoft-Leistungen. Dadurch bekomme ich Einblicke in verschiedene Technologie-Schwerpunkte, was meine tägliche Arbeit abwechslungsreicher macht. Auch die prozessorientierte und detailgerechte Erledigung meiner Aufgaben macht mir Spaß – häufig ist das genaue Augenmerk essenziel bei Ausschreibungen.
Was war dein bisheriges berufliches Highlight bei affinis?
Ich bin zum aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht so lange Teil der affinis Gruppe, aber es gibt bereits ein besonderes Highlight für mich: Ich habe die Ausschreibung für ein Großprojekt bei einem Digitalisierungspartner der gesetzlichen Krankenkassen aus Hannover für uns entschieden. Das Projekt legt den Fokus auf Microsoft Business Central und ist auf eine Dauer von 250 Tagen ausgelegt. Darauf bin ich stolz! Aber nach dem Projektgewinn ist vor dem Projektgewinn – ich habe mich darüber sehr gefreut, aber bin direkt wieder auf der Suche nach neuen Ausschreibungen gewesen. Den positiven Spirit und die Motivation nehme ich bei diesem Prozess natürlich mit.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Was war für dich ein entscheidender Wendepunkt in deiner Karriere?
Ich habe damals als Außendienst-Mitarbeiter für einen Komposithersteller gearbeitet und wollte aber unbedingt wieder mehr mit Ausschreibungen zu tun haben, wie es in meinem vorherigen Job war. In dem darauffolgenden Bewerbungsprozess habe ich mich deutlich von meinen Mitstreiter:innen abheben können und habe so zum ersten Mal gemerkt, dass ich wohl ein gutes Händchen für die Arbeit im Tender Management habe.
Die Tätigkeit verlangt nicht nur eine kaufmännische Ausbildung, sondern auch ein technisches Verständnis. Das habe ich größtenteils bei diesem ehemaligen Arbeitgeber erlernen und seitdem noch weiter ausbauen können.
"Das Interesse an der allgemeinen Thematik hat mir in meinem Beruf aber auch geholfen."
Du musst einen spontanen Fünf-Minuten-Vortrag über ein Thema halten. Worüber redest du?
Mit meinem Wissen über Werder Bremen könnte ich definitiv mehr als fünf Minuten füllen! Ich bin seit meinem fünften Lebensjahr Fan des Vereins und halte ihm seitdem in guten wie in schlechten Zeiten die Treue [lacht]. Das Interesse kam durch meinen Vater und meinen älteren Bruder, mit denen ich mir damals ein freies Training angeschaut habe. Ich gehe auch gerne ins Stadion, wenn es sich anbietet – zuletzt gegen Leverkusen.
Je nach Publikum kann ich aber auch einen fünfminütigen Vortrag über Star Wars halten – HSV-Fans würden sich vielleicht nicht so für Werder interessieren.
Vielen Dank, Nils!
Noch mehr über Nils erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Nils arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Nils zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Online Marketing Manager Tobias
Wie hast du zur affinis Gruppe gefunden?
Ich habe damals aus unserem Camper-Van in Neuseeland heraus die Bewerbung an affinis abgeschickt [lacht]. Katrin [Anm. d. Red.: Brunken; Senior Recruiting Managerin] hat sich bereits nach wenigen Tagen bei mir gemeldet, um einen Termin für ein Bewerbungsgespräch auszumachen. Logischerweise ging das nur über Teams: Durch die Zeitverschiebung war es dann neun Uhr morgens in Bremen, aber schon neun Uhr abends in Neuseeland. Nicht nur Katrin und Daniela [Anm. d. Red.: Wermes; Team Lead Communications & Marketing] haben an dem Call teilgenommen, sondern auch meine ehemalige Kommilitonin Wiebke [Anm. d. Red.: Krumme; Senior Communications Managerin]. Wir hatten im Studium zwar nicht besonders viel Kontakt, aber ein bekanntes Gesicht zu sehen, half trotzdem sehr gut gegen die Aufregung. Das Bewerbungsgespräch war total sympathisch und angenehm sowie auch der gesamte Bewerbungsprozess, und nach einem persönlichen Treffen im Januar habe ich zum Februar 2024 angefangen, hier zu arbeiten.
Was gehört zu deinen Aufgaben?
Communications & Marketing ist ja ein sehr breit gefächertes Feld – mein Fokus bei der affinis Gruppe liegt stark auf dem Online-Marketing und dazugehörigen Bereichen. Ich betreue beispielsweise unsere Website auf technischer Ebene oder gucke mir zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) die analytische Datenlage unseres Blogs an und werte sie aus. Diese Arbeit hilft uns dabei, unseren Online-Auftritt als affinis Gruppe so anzupassen, dass wir in Suchmaschinen wie Google sichtbarer für Interessierte werden. Im besten Fall stoßen Menschen im Internet auf unsere Marke, weil einer unserer Blogartikel zu ihrem gesuchten Thema gut ranked, also auf der ersten Seite bei Google unter dem Stichwort platziert ist.
„Wenn wir Interessenten mit guten Inhalten auf einer gut performenden Website von uns überzeugen, können sie zu Kunden oder Bewerber:innen werden.“
Zudem unterstütze ich auch wieder mehr bei der Betreuung unserer Social Media Kanäle. Da ich gerne mit Daten arbeite, mag ich es, unsere Performance auf Social Media auszuwerten und darauf basierend Entscheidungen für unsere strategische Ausrichtung auf den Plattformen zu treffen. Ich finde somit heraus, welcher Content gut funktioniert und Interesse bei unserer Zielgruppe weckt, damit wir künftig ähnliche Inhalte ausspielen und Unpassendes aus dem Content-Plan streichen können. Allgemein weite ich meine Tätigkeiten gerade aus, um uns beim Thema Marketing-Automatisierung voranzubringen, damit wir künftig noch mehr Menschen effektiv erreichen können.
Tobis Karriereweg bei affinis
Zum Zeitpunkt des MannschaftsMittwochs ist Tobi erst ein Jahr bei uns. Hier wird sich bestimmt noch einiges tun.
Online Marketing Manager
seit 2024
Wie vereint sich dein Job bei affinis mit deinem Alltag?
Kurz gesagt – sehr gut [lacht]! Mein Team Lead Daniela schafft einen sicheren Raum, in dem wir einander vertrauen. Dadurch ist es überhaupt kein Problem, wenn wir in unserem Tagesablauf Dinge einplanen, die nicht unbedingt etwas mit der Arbeit zu tun haben, wie Arzttermine. Aber auch als ich letztens einen Durchhänger zur Mittagszeit hatte und einfach nichts mehr ging, habe ich mich zwei Stunden abgemeldet, um im Fitnessstudio neue Konzentration zu tanken. Zudem bauen mein Mann und ich aktuell ein Haus um und müssen häufig Termine wahrnehmen, die nicht gerade „arbeitnehmerfreundlich“ liegen, wie man früher so schön gesagt hat. Doch dank der Flexibilität, die mir Daniela einräumt, sind solche To-Dos kein Problem. Ich arbeite die Zeit einfach nach – ob ich dann lieber abends länger bleibe oder morgens früher anfange, ist mir überlassen.
Zu dieser Freiheit zählt natürlich auch unsere flexible Arbeitsplatzregelung: Ob ich im Office, zu Hause oder mal vom Küchentisch meiner Mutter aus arbeite, ist egal. In der Regel bin ich jedoch trotzdem zwei Mal pro Woche im Büro, weil sich da der in Bremen ansässige Teil meines Teams trifft. All diese Aspekte empfinde ich als große Wertschätzung gegenüber mir und meiner Arbeit.
Welcher Typ bist du?
Kakao
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Was war für dich ein entscheidender Wendepunkt in deiner Karriere?
Da muss ich etwas ausholen: Ursprünglich hatte ich nach der Schule keine Lust auf ein Studium und wollte lieber gleich Geld verdienen. Also bin ich aus dem schönen Mecklenburg nach Bremen gezogen, um erstmal eine Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann zu absolvieren und dann ein paar Jahre in einer Container-Reederei zu arbeiten. Mir wurde aber von unterschiedlichen Leuten immer wieder gesagt, ich solle doch etwas Kreatives machen, das würde gut zu mir passen. Dennoch hatte ich zu Beginn Hemmungen, da es wiederum auch Menschen gab, die mir eingeredet haben, dass ich kein guter Student wäre.
Auf diese negativen Stimmen habe ich geknickt erst einmal eine Zeit lang gehört – bis ich mir dann doch, als Wendepunkt meiner Karriere, einen Studiengang ausgesucht habe. Ich entschied mich dazu, Kommunikations- und Medienwissenschaften mit Kulturwissenschaften im Nebenfach zu studieren und einfach das zu tun, was sich am besten für mich anfühlt. Das kann ich auch nur allen, die dieses Interview lesen und eventuell noch nicht genau wissen, wie ihr Karriereweg weitergehen soll, ans Herz legen! Mein Studiengang wird im Endeffekt von vielen genutzt, die den Sprung in das Marketing wagen wollen. Ich habe schon während des Studiums angefangen als Werkstudent in den Marketing-Bereichen verschiedener Unternehmen zu arbeiten. So wusste ich nach dem Studium schon etwas besser, was ich wollte, und bin über den Social Media-Bereich ins Vollzeitberufsleben eingestiegen. In Neuseeland schaffte ich dann noch den Sprung weg von reinem Social Media-Marketing hin zu einem allgemeineren Online Marketing-Fokus.
"Ich habe viel über den Bereich Marketing-Technologie gelernt, in dem ich mich heute sehr wohl fühle."
Wohin würdest du dich beamen, wenn du könntest?
Bei dem Wetter, was ich hier durch das Fenster sehe, möchte ich mich einfach gerne nach Sizilien beamen. Das in der Hoffnung, dass dort die Sonne scheint, es wärmer ist und ich am Strand meine Italienischkenntnisse verbessern kann [lacht].
Vielen Dank, Tobi!
Noch mehr über Tobi erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Tobi arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Tobi zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead Business Development Anil
Wie würdest du die Atmosphäre im Office beschreiben?
Tatsächlich treffe ich hier im Bremer Office meistens nur auf Kolleg:innen außerhalb meines Teams, da meine Teammitglieder in NRW und Hamburg sitzen. Ich finde das jedoch echt abwechslungsreich und spannend zugleich: So kann ich erfahren, was gerade das Marketing-, SAP- oder Microsoft-Team beschäftigt und über meinen eigenen Tellerrand hinausschauen. Als Teil des Vertriebs habe ich sowieso mehr oder weniger Schnittstellen zu allen Teams der affinis Gruppe, aber face-to-face im Büro beim Mittagessen kommt es noch einmal zu viel besserem Austausch.
Welchen Mehrwert bietet deine Arbeit unseren Kunden?
Der größte Mehrwert, den ich unseren Kunden aus meiner Vertriebsrolle hinaus biete, liegt in der Steuerung des gesamten Prozesses. Ich bin das Bindeglied zwischen dem Kunden und der affinis Gruppe: Ich organisiere und steuere so quasi beide Seiten und bewege sie aufeinander zu. Da sehe ich mich zusätzlich auch in der Rolle eines Übersetzers oder Mediators, da ich die technischen Lösungen und Antworten unserer Expert:innen für unsere Kunden auf einer Ebene kommuniziere, die auch wenig Technologie-Involvierte abholt. Andersherum teile ich unseren Fachkräften die Bedürfnisse des Kunden mit und vermittle so zwischen den zwei Parteien.
Anils Karriereweg bei affinis
Vom Werkstudent zum Team Lead – Anil hat bereits einige Rollen bei affinis durchlaufen.
Head of Marketing & Sales
Senior Sales Manager
seit 2025
Team Lead Business Development
Senior Sales Manager
2024-2025
Sales Manager
2021-2023
Werkstudent im People & Communications-Team
2019-2021
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Was ist dein tollstes Projekterlebnis?
Ein für mich sehr besonderes Projekt ist im August 2023 gestartet und umfasst eine Microsoft Dynamics-Lösung, bei der wir unserem Kunden aus dem E-Mobilitätsbereich helfen. Mir kommt bei der Frage gerade dieses Projekt in den Sinn, weil es nicht nur mein bisher größtes ist, sondern weil sich auch der Sales-Prozess relativ lang gestaltet hat – dieses Projekt für uns zu gewinnen, war schon eine echte Challenge! Das Microsoft Dynamics-Projekt bewegt sich auf einem ganz neuen Gebiet mit einer neuen Herausforderung: Wir wollten den Kunden von einer Standard-Lösung ohne viel Customizing überzeugen.
„Das zahlt sich absolut aus, denn im Laufe des Projekts hat unser Team eine wahnsinnig tolle Leistung erbracht, jede Schwierigkeit gemeinsam mit dem Kunden gemeistert und letztendlich eine starke Bindung zu ihm aufgebaut.“
Wir haben viel positives Feedback erhalten und konnten auf dieser Grundlage auch neue Projekte für uns gewinnen. Es macht mich stolz, den Erfolg zu betrachten und ihn mit dem gesamten Team zu feiern.
"Als Teilnehmer unseres affinis TalentLabs, des Talententwicklungsprogramms unserer Weiterbildungsplattform affinis academy, konnte ich erste Ideen und Vorstellungen hinsichtlich meines Teams im Vorfeld reifen lassen."
Du musst einen spontanen Fünf-Minuten-Vortrag über ein Thema halten. Worüber redest du?
Ich glaube, die Antwort auf diese Frage würde sich vermutlich so alle zwei Monate ändern. Könnte ich wählen, würde ich allerdings aktuell am allerliebsten einen Fünf-Minuten-Vortrag über das Golfen halten. Gemeinsam mit zwei meiner affinis Kollegen, Tim [Anm. d. Red.: Steghofer, Senior Consultant] und Thies [Anm. d. Red.: Herrmann, Marketing Specialist], bin ich im Juni dieses Jahres auf die Idee gekommen, die Platzreife zu absolvieren. Mein ursprünglicher Gedanke war wirklich nur, einfach mal die Platzreife zu erreichen und dann weiterzuschauen, aber ich bin inzwischen so tief in dem Thema drin und in den Sport involviert – das hätte ich nie gedacht [lacht]! Ich glaube, da würde mir auf Anhieb genug Inhalt für einen spontanen Vortrag einfallen.
Vielen Dank, Anil!
Noch mehr über Anil erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Anil arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Anil zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Corporate Office Service Specialist Nicole
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Ich habe im Februar 2022 angefangen, bei affinis zu arbeiten. Damals war das Vorstellungsgespräch für mich eine sehr neue Erfahrung, da ich kleinere Unternehmen oder Zweigstellen ohne Recruiting-Team gewohnt war. So ist meine Nervosität schon gestiegen, als dann vier Leute vor mir saßen. Gleichzeitig fand ich das total aufregend und war umso glücklicher, als ich letztendlich die Zusage bekommen habe und die Branche wechseln durfte.
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Im Rahmen meiner Arbeit gleicht kein Tag dem anderen. Planen ist quasi unmöglich, da immer wieder aktuelle und eilige Dinge auf meinem Schreibtisch landen, die ich bearbeite.
Ich bin für den Einkauf bei affinis zuständig. Ein großer Teil wird dabei von Hardware-Bestellungen für Kolleg:innen eingenommen. Benötigen wir Catering für einen Anlass, egal an welchem Standort, dann versuche ich mich um die Organisation zu kümmern und greife gegebenenfalls auf die Standortbeauftragten zurück. Mich erreichen auch Raum-Buchungen, seien es Tagungsräume oder Büros in Design Offices. In letzter Zeit kommen auch vermehrt Flugbuchungen hinzu, da wir ja durch einige internationale Offices bereichert wurden – den Prozess unterstütze ich auch. Ich fordere Lizenzen an und setze mich mit der Buchung von Workshops und Schulungen auseinander.
„Um es auf den Punkt zu bringen: Alles, was für affinis gekauft und bestellt werden muss, geht über meinen Tisch und wird von mir in Auftrag gegeben. Der Einkauf ist sozusagen mein „Baby“ [lacht].“
Darüber hinaus ändern sich meine Zuständigkeitsbereiche immer mal wieder. Es kommen ab und zu neue Themen dazu, die in den Einkauf eingegliedert werden, andere wechseln dafür dann aber die zuständige Person. So war es zuletzt beispielsweise mit den Mobilfunkverträgen. Ich bin darum immer gespannt, was mich bald an neuen Aufgaben und Tätigkeiten erwartet.
Meine Arbeit ist standortübergreifend: Ich übernehme Buchungen und Bestellungen für die gesamte Unternehmensgruppe und unterstütze aus der Ferne. Aber als Teil des Office Management-Teams stehe ich den Kolleg:innen natürlich auch tatkräftig zur Seite, sollte es Bedarf im Büro vor Ort geben. Ich habe ein offenes Ohr und helfe, wie und wo ich kann. Zu kleineren Aufgaben vor Ort zählt beispielsweise aber auch, dass ich mich um die Tagespost kümmere. Zudem greife ich meinen eigenen Team-Kolleg:innen unter die Arme, wenn ich kann.
Was ist der Punkt, der dir bei deiner Arbeit bei affinis am meisten Freude bereitet?
Es gibt viele Dinge, die meine Arbeit erfüllend machen, schon aufgrund der Tatsache, dass meine Aufgaben so divers sind. Ich werde täglich mit neuen Situationen und somit auch Herausforderungen konfrontiert. Häufig betreffen solche Challenges Bereiche, in die ich mich hineinarbeiten muss, was meinen Alltag sehr aufregend gestaltet. Ansonsten finde ich es auch schön, durch diese vielen verschiedenen Aufgaben jeden Tag mit anderen Kolleg:innen im Austausch zu stehen. In meiner Rolle kann man sich richtig austoben [lacht].
"Am Ende ist das beste Gefühl jedoch, wenn ich jemandem weiterhelfen konnte und man ein ursprüngliches Problem gemeinsam löst."
Wenn du dein Leben mit einem Buchtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das und wieso?
Da kommt mir eine Buchserie in den Sinn, die ich sehr gerne gelesen habe: „Feuer und Stein“. Die Bücher spielen in Schottland und beschäftigen sich vor allem mit dem Zeitreisen. Mich beschreibt diese Thematik insofern, dass ich großes Interesse an verschiedenen Epochen habe, die man durch das Zeitreisen besuchen könnte. Egal ob die Lebensweise, spezifische Ereignisse oder alltägliche Dinge wie die Kleidung – Geschichte fasziniert mich. Schottland ist zudem eines meines Lieblingsländer! Vor fünf Jahren bin ich mit meiner Tochter in Edinburgh gewesen. Seitdem träume ich von einer Rundreise, um mehr von der Landschaft erleben zu können.
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Ich habe vor Kurzem eine Kette mit einem N als Anhänger von meiner Tochter geschenkt bekommen. Die gleiche Kette mit ihren Anfangsbuchstaben haben auch beide meiner Töchter. Die Ketten sollen uns immer aneinander erinnern und zusammenhalten, denn meine älteste Tochter wird vermutlich bald wieder im Ausland leben und wenn man sich nicht so häufig sehen kann, ist so ein kleines Andenken etwas sehr Schönes.
Vielen Dank, Nicole!
Du möchtest mit Nicole zusammenarbeiten?
MannschaftsMittwoch mit People Managerin Maureen
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Ich hatte direkt zu Beginn des Bewerbungsprozesses zwei Gespräche – eines mit meinem Team Lead und eines mit dem gesamten Team. Es haben eine super entspannte Stimmung und eine lockere Atmosphäre geherrscht. Das hat dazu geführt, dass sich diese Treffen gar nicht wie Bewerbungsgespräche angefühlt haben. Als dann mein Start als Werkstudentin bei affinis zum Anfang des neuen Jahres feststand, wurde ich direkt zur Weihnachtsfeier eingeladen. Dadurch konnte ich alle zukünftigen Kolleg:innen noch einmal in einem viel privateren Setting kennenlernen und die Anspannung vor dem ersten offiziellen Tag war gar nicht mehr so groß. Ich hatte außerdem auch nie das Gefühl, einfach nur Werkstudentin zu sein. Ich wurde von Anfang an wie ein vollwertiges Team-Mitglied behandelt und habe spannende Aufgaben mit Verantwortung übernehmen dürfen: Das drückt für mich Wertschätzung aus!
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Ende 2023 habe ich während der Fertigstellung meiner Masterarbeit zu einer Vollzeitstelle als People Managerin gewechselt. Dadurch, dass zu Beginn des Jahres 2024 das neue People Partner-Modell bei uns eingeführt wurde, habe ich so auch direkt einen eigenen Zuständigkeitsbereich bekommen: Ich bin nun Ansprechpartnerin für alle Mitglieder der affinis AG, der Business Unit „Energy“ und des Project Management Excellence-Teams.
Dabei fängt meine Aufgabe der Personalbetreuung an, bevor die Kolleg:innen richtig bei uns starten. Ich lege die Personen zum Beispiel in den verschiedenen internen Systemen an, damit alles für das Onboarding vorbereitet ist. Im Laufe ihrer Tätigkeit bei affinis können Kolleg:innen auf mich zukommen, wenn sie Fragen zu People-relevanten Themen haben. Dieser Themenbereich reicht von Mitarbeitenden-Benefits bis hin zu Elternzeiten. Wenn Mitarbeitendengespräche geführt werden, stehen auch immer Vertragsänderungen, beispielsweise bei Gehaltsanpassungen, an. Diese Gehaltsveränderungen leiten wir zudem an das Steuerbüro weiter, damit alle am Ende den richtigen Betrag überwiesen bekommen [lacht].
„Aber auch große Themen wie Team- und Gesellschaftswechsel beschäftigen mich.“
Ich kümmere mich darum, dass alle Details richtig im System abgebildet werden. Ende letzten Jahres habe ich mich gemeinsam mit Kolleg:innen viel mit unserem Organisationsmodell auseinandergesetzt. Unsere Projektgruppe hat unterschiedliche Lösungen eruiert, um herauszufinden, was für die affinis Gruppe am besten funktioniert. Man kann zusammenfassend also sagen, dass mich viele administrative People-Themen bewegen.
Uns als People Partner ist es besonders wichtig, auch als Ansprechpartner:innen und Personen wahrgenommen zu werden, an die man sich immer wenden kann. Selbst wenn wir nicht weiterhelfen können: Wir wissen, an wen sich unsere Kolleg:innen sonst wenden können. Allein dieser offene und persönliche Kontakt hilft häufig dabei, Probleme zu lösen und Missverständnissen vorzubeugen. Allgemein funktionieren wir als Vermittler:innen zwischen verschiedenen Teams und arbeiten vor allem eng verzahnt mit den Teams der affinis AG wie dem Controlling und dem Corporate Development zusammen.
Maureens Karriereweg bei affinis
Maureen hat während ihres Psychologie-Studiums angefangen, bei uns zu arbeiten. Nach ihrem Abschluss trat sie eine Vollzeitstelle in unserem People-Team an.
People Managerin
seit 2024
Werkstudentin im People-Team
2023-2024
Was bereitet dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Ich finde es echt spannend, durch verschiedene Brillen auf ein Problem schauen zu können und dann mit unterschiedlichen Teams an der Lösung dieses Problems zu arbeiten. Häufig kennt man selbst seine To-dos bei anstehenden Aufgaben, weiß aber nicht, was das für andere Teams bedeutet. Durch die Zusammenarbeit entsteht jedoch ein Weitblick, mit dem wir versuchen, Prozesse umsichtiger und schlanker zu gestalten, sodass jedes Mannschaftsmitglied davon profitiert.
Wenn du dein Leben mit einem Filmtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Der Film meiner Wahl heißt „It’s Kind of a Funny Story“. Der Bezug zu meinem Leben stellt sich so her, dass ich das Mindset des Films bewundernswert finde: Wie wichtig Dankbarkeit, auch für kleine Dinge, ist, wird betont. Genauso zeigt der Film, dass, selbst wenn die Gesamtsituation negativ erscheint, man aus ihr immer auch etwas Positives ziehen kann. Diese beiden Einstellungen und Erkenntnisse finde ich sehr wertvoll. Zudem wird das Zurückgeben an andere thematisiert, was zur letzten Frage und dem Weitblick darauf passt, was andere Menschen bewegt und wie man ihnen helfen kann.
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Ich habe mich für meinen Basteltisch entschieden. Das Basteln begleitet mich schon, so lange ich denken kann, und lässt mich im Alltag in eine andere Welt abtauchen. Hier kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und Neues ausprobieren, denn auf dem Basteltisch liegt eigentlich immer ein aktuelles Projekt.
Vielen Dank, Maureen!
Noch mehr über Maureen erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Maureen arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Maureen zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Senior Recruiting Managerin Katrin
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Was mir bereits im Bewerbungsprozess im ersten Gespräch mit dem ehemaligen Team Lead und der Bereichsleitung besonders gut gefallen hat, waren die lockere und wertschätzende Gesprächsatmosphäre und der fachlich sehr gute Austausch auf Augenhöhe. Im zweiten Gespräch war dann direkt das ganze Team dabei – inklusive einer dazu geschalteten Kollegin. Es hat direkt gefunkt, und im Februar 2022 bin ich dann an Bord gekommen.
In meiner Anfangszeit gab es so viele verschiedene Eindrücke, aber besonders ist mir in Erinnerung geblieben, dass ich von Anfang an als gleichwertiges Teammitglied angesehen wurde und mich direkt in alle Themen einbringen konnte. Das Gefühl, „die Neue“ zu sein, hielt nicht lange an. Ich finde besonders schön, dass ich nicht allein angefangen habe, sondern eine weitere Kollegin mit mir zusammen gestartet ist. Wir sind ein tolles Team geworden und nicht nur als Kolleginnen zusammengewachsen, sondern auch freundschaftlich, was ich besonders schätze.
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Im Großen und Ganzen bin ich mitverantwortlich dafür, dass die Mannschaft wächst und offene Stellen auch mit den richtigen Menschen besetzt werden.
Dafür ist der Austausch mit den verschiedenen Fachbereichen ganz wichtig und wenn es dann Personalbedarf gibt, schalte ich die Stellenanzeigen. Ich kommuniziere diese allgemein auch intern, in der Hoffnung, dass es über unser Mitarbeiterempfehlungsprogramm ReCrewting Empfehlungen gibt. Was natürlich auch dazu gehört, ist das „active sourcing“, also die Kandidatensuche und -Ansprache in den sozialen Netzwerken.
Wenn wir dann den passenden Kandidaten oder die passende Kandidatin gefunden haben, führe ich gemeinsam mit den Teamleads oder anderen Teammitgliedern die Kennlerngespräche und begleite die komplette Candidate Journey bis zur Entscheidung für oder gegen eine Zusammenarbeit. Dazu gehört bei einer positiven Entscheidung im nächsten Schritt das Vertragsgespräch und die Vertragserstellung, die ich veranlasse. Zusätzlich kümmere ich mich auch um das organisatorische Onboarding und begleite unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bei ihrem ersten Arbeitstag bei uns im Speicher in Bremen.
„Das ist immer super spannend, und ich versuche, die Nervosität bei den neuen Teammitgliedern direkt zu senken.“
Um affinis als Arbeitgeber noch bekannter zu machen und potenzielle neue Kolleg:innen kennenzulernen, sind Jasmin und ich aktiv im Hochschulmarketing. In Universitäten oder auf Events Präsenz zu zeigen und neue Impulse mitzunehmen, hilft uns nämlich im Recruiting-Alltag. Wir sind somit auf Karrieretagen vertreten, geben Workshops zu Bewerbung und Berufseinstieg und gehen auf Netzwerkveranstaltungen.
Damit wir uns auf den Events entsprechend in Szene setzen können, arbeiten wir übergreifend mit unserem „Schwesterteam“ Communications & Marketing zusammen, die dafür sorgen, dass unsere Schokoladenseiten bestmöglich zur Geltung kommen.
Was bereitet dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Besonders schön ist, dass kein Tag dem anderen gleicht. Ich habe durch meinen Job die Möglichkeit, so viele verschiedene Menschen kennenzulernen und gleichzeitig auch ihre Lebens- und Karrieregeschichten zu erfahren. Das Besondere ist, dass ich diese Geschichten nicht nur von der Seite der Bewerber:innen, sondern auch von unseren Kolleg:innen miterlebe, mit denen ich die Kennenlerngespräche führe. Bei affinis arbeiten so viele interessante Persönlichkeiten, denen man anmerkt, dass sie für ihre Themen brennen – und diese Begeisterung überträgt sich oft auch auf unsere Bewerber:innen. Am schönsten ist es natürlich immer, wenn ein Kennlerngespräch gut verläuft und man beidseitig merkt „it’s a match“, denn jeder unterschriebene Arbeitsvertrag lässt mein Herz ein wenig schneller schlagen. Ich bin auch sehr dankbar für mein tolles Team, in dem viele verschiedene, vielfältige Charaktere und eine Menge Fachkompetenz vertreten sind.
Wenn du dein Leben mit einem Buchtitel beschreiben müsstest, welches wäre das?
Da ich Bücher mehr liebe als Filme, würde ich mich für „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord oder „Sophia, der Tod und ich“ von Thees Ullmann entscheiden. In beiden Büchern geht es darum, dass die Protagonisten sich auf eine Reise begeben, um zu erfahren, was im Leben wirklich zählt und was das Geheimnis des Glücks eigentlich bedeutet. Im Großen und Ganzen ist der Kern, dass das Glück nicht in materiellen Dingen liegt. Vielmehr liegt es in den kleinen Dingen, darin, wie man die Herausforderungen des Lebens zu meistern vermag und welche zwischenmenschlichen Beziehungen man führt. Gerade in den letzten Jahren habe ich in meinem näheren Umfeld mehrfach die Erfahrung gemacht, dass das Leben ganz plötzlich vorbei sein kann, auch wenn man dachte, dass einem noch ganz viel gemeinsame Zeit bleiben würde. Deswegen finde ich es wichtig, sehr bewusst zu leben, sich auf das Positive zu konzentrieren und sich seinen Humor zu bewahren, anstatt sich über Kleinigkeiten zu ärgern.
"Ich darf durch meinen Job viele verschiedene Menschen kennenlernen und gleichzeitig auch deren Lebens- und Karrieregeschichten erfahren."
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Tatsächlich ist es mein Bücherregal. Ich liebe Bücher, wie gesagt [lacht], und diese Liebe begleitet mich schon ein Leben lang. Ich habe früh angefangen zu lesen und habe auch immer etwas zu lesen dabei. Seitdem ich angefangen habe, meine Bücher nach Farben zu sortieren, finde ich sie leider nicht mehr so schnell wieder. Aber meiner inneren Feng-Shui-Meisterin gefällt das [lacht].
Vielen Dank, Katrin!
Du möchtest mit Katrin zusammenarbeiten?
Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Katrin zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Senior Corporate Development Managerin Maike
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Ich habe im Oktober 2021 angefangen, bei affinis zu arbeiten. Dadurch, dass ich ja quasi „alleine“ gestartet bin, war ich an meinem ersten Tag ganz schön aufgeregt. Diese Nervosität wurde mir aber direkt durch unsere damalige Bereichsleitung genommen, da sie schon einige Termine mit und für mich geplant hatte. Dank ihr und anderen Kolleg:innen vor Ort habe ich mich nicht gestrandet, sondern von Anfang an wohl und aufgenommen gefühlt.
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Ich bin als Unternehmensentwicklerin im Corporate Development tätig. Das Team ist damals erst mit meiner Einstellung entstanden und wurde kurz nach mir durch eine ehemalige Kollegin bereichert.
Meinen Alltag kann man im Prinzip in zwei verschiedene Teile auffächern: die Gremienarbeit und Themen der klassischen Unternehmensentwicklung.
Ersteres meint, dass meine To-Dos in diesem Fall aus vielen administrativen und gesellschaftsrechtlichen Aufgaben bestehen. So betreue ich beispielsweise unsere Aktionär:innen und Aufsichtsräte und manage vor allem administrativ diverse Vorstandsthemen. Dazu gehört unter anderem auch, Beschlussvorlagen aufzuarbeiten oder entsprechend Hintergründe zu gewissen Thematiken zu erläutern. Die Gremienarbeit beinhaltet zudem Hauptversammlungen, Aufsichtsratssitzungen und ähnliche Termine, die ich somit organisiere und vorbereite.
„In diesen Terminen werden also die Weichen für die (Weiter-)Entwicklung von affinis gelegt und da vieles davon im Hintergrund abläuft, ist hier quasi alles gut, wenn ihr nichts von mir mitbekommt [lacht].“
Darüber hinaus kümmere ich mich auch um die klassische Unternehmensentwicklung. Ich versuche, Kolleg:innen je nach Bedarf zu unterstützen. Sollte es durch Umstrukturierungen im Unternehmen beispielsweise zu Veränderungen im Arbeitsalltag bestimmter Teams kommen, dann biete ich meine Hilfe an der Stelle an. Denn so eine Umstrukturierung kann mitunter Einfluss auf den Arbeitsalltag eines jeden Mitarbeitenden haben. Hier versuche ich, wenn es gebraucht wird, eine Stütze zu sein. Zudem halte ich beispielsweise Informationen zu Formaten und Arbeitsweisen fest, sodass sie gegebenenfalls immer nachgelesen oder optimiert werden können. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, trete ich regelmäßig in den Austausch mit den entsprechenden, in der Operative arbeitenden, Kolleg:innen.
Was bereitet dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Ich mag es, an Lösungen zu tüfteln und letztendlich die passende zu finden. Das verbindet beide Felder meiner Tätigkeit eigentlich ganz gut. Ich bin eine Person, die sich sehr gern in Themen einarbeitet und Dinge in ihrer Tiefe verstehen und komplett durchdringen möchte. Diese Eigenschaft hilft mir nicht nur in meiner täglichen Arbeit, sondern bereitet mir auch die Freude dabei. Welche Fragen muss ich stellen? Welche rechtlichen Hintergründe sind in diesem konkreten Fall relevant und welchen Informationen muss ich dafür noch auf den Grund gehen?
Wenn du dein Leben mit einem Buchtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Bei mir wäre das, symbolisch gesehen, ein Deutsch-Niederländisch-Wörterbuch. Bevor ich nämlich damals nach Bremen gezogen bin, habe ich für sieben Jahre in den Niederlanden gelebt und hatte hier in Deutschland eigentlich alle meine Zelte abgebrochen. Wenn ich vor Ort bin, bedeutet das für mich auch immer ein bisschen das Gefühl von Heimat und spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in meinem Leben, da ich zu meinen Freund:innen dort immer noch Kontakt halte.
"Ich möchte die Dinge in ihrer Tiefe verstehen und durchdringen können."
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Ich bin super gerne draußen und mache mindestens genauso gern Sport. Darum mag ich sowohl das Reiten als auch das Kite-Surfen. Bei beidem kann ich komplett abschalten, bewege mich bei Wind und Wetter, und muss mich auf diese eine Sache konzentrieren. So konnte ich mich jetzt nicht ganz zwischen meinen Reitstiefeln und meinem Kiteboard entscheiden, aber in ihrer Essenz stehen sie für dasselbe.
Vielen Dank, Maike!
Du möchtest mit Maike zusammenarbeiten?
Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Maike zu werden.














