MannschaftsMittwoch mit Junior Consultant Patrick
Was hat dich zu affinis gebracht und wie war dein Werdegang bisher?
Zu affinis bin ich eigentlich durch mein Studium gekommen. Ein paar Kommilitonen haben dort schon als Werkstudenten gearbeitet und mich mit affinis bekannt gemacht. Ich habe dann selbst als Werkstudent angefangen. Zunächst war ich ein Jahr lang im internen Marketing tätig und habe mich um Blogbeiträge und LinkedIn-Posts gekümmert sowie dazugehörige Grafiken erstellt. Ab November bin ich, nach meinem Masterabschluss, ins Team Marketing Processes & Technologies (MPT) gewechselt und seitdem in einem unserer größten Projekte als Kampagnenmanager tätig.
Davor habe ich schon ein bisschen was gesehen: Ich habe bereits eine Ausbildung abgeschlossen, mich dann weitergebildet und anschließend Wirtschaftsinformatik studiert, erst im Bachelor und dann im Master. Zwischendurch war ich auch in einer anderen Werkstudententätigkeit und habe als Projektmanager in einem kleinen Softwareunternehmen gearbeitet, bevor es mich dann zu affinis verschlagen hat.
Was genau machst du bei affinis?
Meine Hauptaufgabe im MPT-Team ist das Kampagnenmanagement. Dabei geht es um die Planung, Steuerung und Umsetzung von Marketingkampagnen. Unser Ziel ist es, dass die richtigen Botschaften zur richtigen Zeit bei den richtigen Empfängern und Empfängerinnen ankommen. Das heißt, ich schaue mir die verschiedenen Kampagnen an, zum Beispiel für die Kanäle E-Mail, Brief oder Telefonie, und sorge dafür, dass alles reibungslos läuft. Jede Woche erhalten wir neue Zielgruppen bzw. neues Potenzial und schicken dafür Kampagnen raus. Da ist also immer etwas zu tun!
„Das heißt, ich schaue mir die verschiedenen Kampagnen an, zum Beispiel für die Kanäle E-Mail, Brief oder Telefonie, und sorge dafür, dass alles reibungslos läuft.“
Daneben kümmere ich mich auch um projektinterne Aufgaben direkt beim Kunden – also nicht nur das reine Kampagnenmanagement, sondern auch alles, was drumherum anfällt
Patricks Karriereweg bei affinis
Junior Consultant
seit 2025
Werkstudent Marketing & Vertrieb
2024-2025
Welche Aspekte findest du an der Arbeit in deinem Team am besten?
Was ich wirklich schätze, ist die Art und Weise, wie Moritz, unser Teamleiter, unser Team führt. Er hat großes Vertrauen in uns, was zu einer gewissen Unabhängigkeit in unseren Arbeitsweisen führt. Es gibt keinen vorgegebenen strengen Weg, den wir im Team gehen müssen. Wir haben den Freiraum, unsere Aufgaben so zu erledigen, wie wir es für richtig halten. Das macht einen großen Unterschied.
„Wir haben den Freiraum, unsere Aufgaben so zu erledigen, wie wir es für richtig halten. Das macht einen großen Unterschied.“
Und dann ist da noch die Dynamik im Team selbst. Wir sind alle zielstrebig und ziehen gemeinsam an einem Strang. Was ich aber fast noch mehr schätze: Wenn mal etwas ist, wird es direkt angesprochen. Wir können offen miteinander reden, ohne dass es komisch wird. Das ist nicht selbstverständlich und macht die Zusammenarbeit für mich sehr angenehm.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Podcast vs ohne Podcast
Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?
Was mich an meinem Job am meisten begeistert, ist definitiv der Kundenkontakt. Dass wir regelmäßig direkt beim Kunden vor Ort sind, ist für mich ein echtes Highlight. Ich finde es sehr gut, rauszukommen und nicht immer nur am Schreibtisch zu sitzen. Das gibt meiner Arbeit nochmal eine andere Energie.
Und ich muss sagen, ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Das Team dort ist super offen und angenehm. Ich würde es fast als Spiegelbild von affinis beschreiben. So eine Konstellation ist nicht immer selbstverständlich. Aber wenn es passt, macht das die Arbeit nochmal deutlich schöner.
Was war eine positive Erfahrung, die dich bei affinis besonders geprägt hat?
Eine Erfahrung, die ich sehr schön fand, war das affinis NextProfessionals. Das ist unser internes Entwicklungsprogramm für Young Professionals. Es gibt verschiedene Module, von Konfliktmanagement über Rhetorik bis hin zu Präsentationen. Also alles Themen, die helfen, beim Kunden professionell aufzutreten und sich weiterzuentwickeln.
Das letzte Modul, bei dem ich leider nicht dabei sein konnte, fand ich vom Konzept her besonders spannend: Jeder Teilnehmende hat ein Thema bekommen und musste dazu präsentieren. Dabei wurde aber gar nicht bewertet, was inhaltlich gesagt wurde, sondern ausschließlich, wie man rübergekommen ist. Das heißt, die Art, die Körpersprache und die Wirkung standen im Fokus. Das finde ich einen richtig guten Ansatz, weil man da wirklich was für sich mitnehmen kann.
"Kampagnenmanagement heißt für mich: dafür sorgen, dass die richtigen Botschaften zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten ankommen – egal ob per E-Mail, Brief oder Telefonie."
Du kannst einen Tag lang machen, was du möchtest und hast kein Geldlimit. Was machst du?
Oh, da muss ich nicht lange überlegen! Ich würde nach Tokio fliegen. Der Tag würde für mich aber nicht erst dort anfangen, sondern schon mit dem Flug selbst. Wenn kein Geldlimit da ist, dann fliege ich im Privatjet. Einfach in aller Ruhe, mit dem nötigen Komfort und ohne Gedränge irgendwo abheben und die Reise so richtig genießen, bevor es überhaupt losgeht. In Tokio angekommen würde ich die Stadt einfach auf mich wirken lassen. Tagsüber würde ich durch die verschiedenen Viertel schlendern, die dortige Küche in vollen Zügen genießen und am Abend die Skyline bei Nacht erleben. Tokio ist eine Stadt, die einen nicht loslässt.
Vielen Dank, Patrick!
Noch mehr über Patrick erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Patrick arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Patrick zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Senior Online Marketing Managerin Catharina
Wie bist du zum Online Marketing gekommen?
Nach meiner Ausbildung zur Mediengestalterin und mehreren Jahren in diesem Bereich, habe ich parallel eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Kommunikationswirtin absolviert. Ich habe gemerkt, dass ich lieber in Richtung Online Marketing und weg von der Mediengestaltung gehen möchte. Passend dazu habe ich auch angefangen in dem Bereich zu arbeiten und zusätzlich noch Marketing und Management berufsbegleitend studiert. 2019 bin ich dann als Online Marketing Managerin zur affinis gewechselt und habe unter anderem die Website und den Bereich der Suchmaschinenoptimierung betreut.
Was genau sind deine Aufgaben bei affinis?
Ich bin Teil des Communication- und Marketing-Teams von affinis und kümmere mich dabei um digitale Themen. Aktuell richte ich mit meinem Kollegen Tobi die Marketing Automations ein und integriere das Thema Lead-Management bei uns im Marketing. Das umfasst den Prozess, mit dem wir unsere Interessenten gezielt erfassen, pflegen und ansprechen, um sie als Kunden zu gewinnen.
„Lead-Management bedeutet für mich, aus Kontakten echte Beziehungen zu machen – gemeinsam mit Marketing und Sales.“
Wir bauen das Lead-Management, auch in Zusammenarbeit mit dem Sales Team, auf und fokussieren uns dabei auf das E-Mail-Marketing und die dazugehörigen Automations. Da es zwischen den Themen auch Überschneidungen gibt, und wir das Thema Leadgenerierung vorantreiben wollen, werde ich mich nun auch intensiver um unsere Webinare und Kampagnen kümmern.
Catharinas Karriereweg bei affinis
Senior Online Marketing Managerin
seit 2022
Online Marketing Managerin
2019-2022
Wie vereint sich dein Job bei affinis mit deinem Alltag?
Als 2-Fach-Mama ist das natürlich ein wichtiges Thema. Ich bin sehr dankbar für die vielen Möglichkeiten, die mir affinis bietet, meinen Alltag mit Kindern und Job vereinen zu können. Der für mich wichtigste Aspekt dabei ist die Flexibilität, sodass ich beispielsweise nach meinen Schwangerschaften mit weniger Stunden anfangen konnte, um wieder reinzukommen. So hat es für beiden Seiten gut gepasst, dass ich Familie und Arbeit miteinander vereinen und mein Team weiterhin unterstützen konnte. Auch die Möglichkeit von zuhause zu Arbeiten ist ein wichtiger Punkt für mich.
„Flexibilität ist für mich der Schlüssel, um Beruf, Familie und anspruchsvolle Projekte miteinander zu vereinen.“
Bei affinis wird es nicht langweilig – meine Arbeit fordert mich regelmäßig. Gleichzeitig begegnen mir meine Kolleg:innen mit viel Verständnis – selbst dann, wenn ich wegen eines kranken Kindes kurzfristig ausfalle. Dadurch bin ich immer motiviert und mit Freude dabei, wenn ich mit meinem Team zusammenarbeite.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Welches Interesse hilft dir bei deiner Arbeit?
Da muss ich mal kurz überlegen … Ich interessiere mich schon immer sehr für Organisation und Projektmanagement, was sich so auch in meinem Privatleben als Mama wiederfindet. Vor allem da muss natürlich eine gewisse Struktur vorhanden sein. Ich muss viele Dinge gleichzeitig bedenken und umsetzen können, was sich so auch in meinen Arbeitsalltag gut einbringen lässt.
"Die ersten drei Worte, die mir zu meinem beruflichen Alltag einfallen: abwechslungsreich, spannend und flexibel."
Was steht ganz oben auf deiner Bucket List?
Ich konnte mir durch meine vielen Reisen schon mal mein Ziel, die Welt zu umrunden, abhaken. [lächelt] Da war ich insgesamt anderthalb Jahre unterwegs und habe auch ein Jahr Work and Travel in Australien machen können. Als nächstes habe ich vor, mit meinen Kindern zusammen nach Norwegen zu reisen und die Polarlichter zu sehen – auch das Disney-Land in Paris mit meiner ihnen zu besuchen steht weit oben auf der Liste. Dafür möchte ich allerdings noch abwarten, bis die beiden etwas größer sind, damit sie sich auch an alles erinnern und wirklich miterleben können.
Vielen Dank, Catharina!
Noch mehr über Catharina erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Catharina mitarbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von ihr zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Junior Consultant Thies
Welche Ausbildung hast du für deine Arbeit absolviert?
Ich hatte nach meinem Schulabschluss etwas Mühe, im Wald voller Berufsrichtungen die für mich richtige zu finden. Damals habe ich mich einfach bei ein paar Stellen beworben, die spannend klangen, unter anderem auch für eine Art „Verbundausbildung“ zum Kaufmann für Marketingkommunikation bei der Stadt Bremen. Dass Marketing in etwa mit Werbung zu tun hat, das wusste ich natürlich, aber wie vielfältig die Rollen innerhalb eines solchen Teams sein können, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.
Ich habe so jedenfalls meine Ausbildung begonnen und in deren Verlauf bei fünf städtischen Unternehmen hospitiert. Das war ein toller Start in das Berufsleben, da ich viel lernen und ganz unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Menschen begegnen konnte. Auch meine täglichen Aufgaben waren dadurch abwechslungsreich und haben mich ideal auf meine weitere berufliche Laufbahn vorbereitet. Danach wollte ich noch studieren und habe mich für BWL entschieden – was ich letztendlich während des Praxissemesters aber hinter mir gelassen habe, um wieder in das praktische Arbeiten einzusteigen und bin bei meinem Praxispartnerunternehmen geblieben.
Dann habe ich 2023 nach einer Veränderung in meinem Berufsalltag gestrebt – da hat mich die IT-Branche direkt angesprochen. Auch das junge, dynamische Team hat genau zu meinen Vorstellungen gepasst, darum habe ich zur affinis Gruppe gewechselt.
Wie sieht dein Arbeitsalltag als Junior Consultant aus?
Zunächst war ich Marketing Specialist, was wohl unter eine Jobbeschreibung fällt, die man klassischerweise als erstes mit Marketing verbindet. Innerhalb der affinis Gruppe habe ich dann den Weg in das Data Driven Marketing-Team gefunden: Hier arbeite ich seit Anfang 2025 als Junior Consultant und beschäftige mich ausschließlich mit der Beratung und Daten. Das war für mich anfangs schon herausfordernd, da ich nicht gedacht hätte, dass ich auch ein Daten-Fuchs sein kann. Im Daily Business stehe ich primär im Kundenkontakt – für mich ist das eine wahnsinnig belohnende Arbeit.
Im Projekt ist meine Rolle die des Selektionsmanagers. Der Name kommt daher, dass ich, vor allem im Programm Adobe Campaign, Kundendaten und Verträge unserer Auftraggeber selektiere. Ich bekomme von unserem Kunden Anforderungen, da er vertriebliche Aktionen umsetzen und seine eigenen Kunden werbungstechnisch beispielsweise per Brief erreichen möchte. Dieser Brief soll aber ja nicht an irgendwelche beliebigen Personen gesendet werden, sondern an eine ganz bestimmte Zielgruppe gehen, für die die Marketing-Botschaft relevant ist. Da komme ich dann ins Spiel: Ich bespreche mit dem Kunden die relevante Empfängergruppe und ziehe dann die richtigen Kunden aus einer Datenbank anhand gewisser Merkmale wie Alter, Geschlecht oder möglichen Interessen heraus.
„Habe ich die Kunden gefiltert, kann unser Kunde wiederum seine Kommunikation an den richtigen Kreis von Menschen vollziehen und hoffentlich größere Erfolge erzielen.“
Das klingt erstmal sehr trocken, aber ich sehe es so: Wenn ich gute Arbeit leiste und die richtigen Kunden selektiere, bekommt am Ende eine Person beispielsweise einen schönen Brief, der sie genau zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Produkt anspricht.
Thies' Karriereweg bei affinis
Junior Consultant
seit 2025
Marketing Specialist
2023-2024
Welche Herausforderung in einem Projekt hast du als letztes gemeistert?
Ich durfte jetzt vor allem einen Kunden betreuen, mit dem ich das Glück hatte, gemeinsam wachsen zu dürfen. Mir wurde das Projekt als mein erstes übergeben – dementsprechend hatte ich auch noch keine Erfahrung. Ich wusste, dass ich mit dem Kunden erstmal eine Basis erarbeiten muss, da auch er noch nicht über einen vollständigen Leitfaden verfügt hat. So konnte ich mit ihm zusammen von Grund auf eine Strategie ausarbeiten und Erfahrungen sowie Learnings sammeln. Das macht nach wie vor unfassbar Spaß und ist spannend, da ich zusätzlich Standards schaffen und Prozesse automatisieren kann. Das Resultat ist eines der erfolgreichsten Kampagnenjahre des Kunden bisher. Das freut mich natürlich und macht mich sehr stolz! Gute Kommunikation ist dabei in Projekten immer wichtig: Ich treffe mich täglich mit einem Kampagnenmanager der Kundenseite und wöchentlich mit dem ganzen Team.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Wie verbesserst du dich aktiv in deiner beratenden Rolle im Projekt?
Ich bin aktuell Teil des Next Professional-Entwicklungsprogramms der affinis Gruppe. Hier bekommen Teilnehmende Trainings zu wichtigen Soft Skills, die im Projektalltag weiterhelfen. Unsere Gruppendynamik ist echt super und hilft uns noch einmal mehr dabei, zu lernen und uns zu verbessern. Wir gehen alle offen miteinander um und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Schulungseinheiten. Unser Trainer unterstützt uns dabei optimal und fördert uns auf Augenhöhe.
Wir haben bereits zwei Module absolviert: Bei dem ersten ging es vor allem um Kommunikation, beim zweiten dann um Konfliktmanagement. Dabei ist das Programm so ausgelegt, dass wir bereits viele Anwendungsfälle bearbeiten und praktisch denken müssen. Klar sind die Situationen dann künstlich herbeigeführt, aber die Szenarien helfen dabei, uns bereits Handlungsmuster zurechtzulegen.
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Grundsätzlich würde ich Berufseinsteiger:innen immer raten, eine ordentliche Kommunikation zu allen zu pflegen, denen man im Berufsalltag begegnet. Zum einen bewirkt das, dass man noch viel lieber zur Arbeit geht, weil man eine Beziehung zu den Menschen vor Ort aufgebaut hat. Das war für mich schon immer ein wichtiger Faktor über die eigentlichen Aufgaben in der Rolle hinaus. Zum anderen ist gerade auch Fragenstellen etwas Gutes – egal ob es Job-bezogene sind, um Tätigkeiten besser verstehen und ausführen zu können, oder private, wenn man gemeinsam sein Mittagessen isst.
"Kolleg:innen werden dein ehrliches Interesse spüren und die Zusammenarbeit läuft glatter, wenn man sich schon etwas besser kennt."
Hast du ein persönliches Motto, das dich begleitet?
Meine Familie hatte schon immer folgendes Motto: „Kein Schaden ohne Nutzen“. Das zieht sich sehr durch mein Leben: Auch wenn schlechte Sachen und Rückschläge passieren, sollte man versuchen, so schwer es auch sein mag, etwas Positives aus der Situation zu ziehen. Wenn man dafür offen ist und es mal probiert, gibt es eigentlich meistens etwas, was man aus negativen Erfahrungen ziehen kann – egal ob auf den Job oder das Privatleben bezogen.
Vielen Dank, Thies!
Noch mehr über Thies erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Thies arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Thies zu werden.
MannschaftsMittwoch mit People Managerin Shari
Wie bist du zu deinem Beruf im Personalwesen gekommen?
Zunächst habe ich eine Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz gemacht. Neben Finance und anderen betriebswirtschaftlichen Aspekten hat ein Großteil des bilingualen Lehrplans personalzentrierte Themen abgebildet, wodurch ich bereits einige Erfahrung in dem Bereich hatte. Zudem war ich Abteilungsleiterin bei meinem alten Arbeitgeber – dieses Wissen kann ich gut auf meinen jetzigen Job übertragen. HR-Belange haben mir damals schon am meisten Spaß gemacht: Darum habe ich am Ende auch meinen beruflichen Werdegang danach ausgerichtet.
Wie kann man sich den Arbeitsalltag einer People Managerin vorstellen?
Ein Alltag bei uns ist schwer zu beschreiben, da es immer andere aktuelle Themen gibt, mit denen wir uns im Team beschäftigen. Wiederkehrende To-dos fallen aber beispielsweise mit den Gehaltszahlungen an, die wir durch die Lohnabrechnung vorbereiten und an das Steuerbüro übergeben.
Zusätzlich sind wir für den Bewerbungsprozess zuständig, sichten eingehende Bewerbungen und führen Vorstellungsgespräche. Wir setzen die Verträge auf – auch der weitere Onboarding-Prozess fällt in mein Aufgabengebiet. Wir führen darüber hinaus auch viele Gespräche intern mit unseren Führungskräften, den Mitarbeitenden und im Team.
„Gerade wenn es sehr komplexe Herausforderungen gibt, tut es gut, sich mit anderen auszutauschen und zu brainstormen.“
Zum Teil sind wir auch in kritischen Personalgesprächen dabei, in denen wir als neutrale Instanz zwischen „gehärteten Fronten“ vermitteln und als Ruhepol fungieren. Wir betreiben außerdem konzeptionelle Arbeit, um Prozesse, an denen wir beteiligt sind, zu optimieren und sie wesentlich zu prägen.
Welche Eigenschaften sind für deinen Beruf am wichtigsten?
Ein paar Eigenschaften gehen schon aus den anderen Antworten hervor: Natürlich ist Kommunikationsstärke sehr relevant für uns. Wir verbringen viel Zeit mit zielführender Kommunikation und im Austausch mit ganz verschiedenen Menschen – da sollte man gut kommunizieren können [lacht]. Durch die enge Arbeit mit Menschen ist Empathie von großer Bedeutung, gerade wenn es um Gesprächsthemen oder Personalangelegenheiten geht, die nicht so einfach sind. Gelassenheit und Strukturiertheit helfen mir auch sehr weiter, denn in turbulenten Situationen muss man einen kühlen Kopf und den Überblick bewahren.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Was war dein bisheriges berufliches Highlight?
Wenn ich an meine gesamte berufliche Laufbahn denke, dann ist es definitiv immer schön, Menschen entlang ihrer gesamten Karriere bis in die Rente zu begleiten. Gerade bei langjährigen Mitarbeitenden ist es toll, sie am Ende in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken und mit ihnen auf den Weg dahin zurückzublicken.
Ansonsten bereiten mir unsere Entwicklungsprogramme bei affinis definitiv viel Spaß! Ich begleite das NextExperts-Programm, das sich verstärkt mit der Karriereprägung von Projektleitenden sowie Fachexpert:innen und der lateralen Führung auseinandersetzt. Dafür haben wir im Vorfeld viele Entwicklungsgespräche geführt und uns bei der Auswahl mit den Führungskräften abgestimmt. Ich freue mich, den Teilnehmenden auf ihrer Reise zur Seite zu stehen und ihre Entwicklung aktiv mitbekommen zu können.
"Seid gespannt, welche Trainings und Schulungen die Teilnehmenden absolvieren werden – vielleicht habt ihr ja Lust, bei der nächsten Runde dabei zu sein!"
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Ich würde immer empfehlen, Verantwortung zu übernehmen, wenn sich die Chance eröffnet. Tatsächlich lege ich das auch Menschen ans Herz, die sich eigentlich nicht wirklich in einer Führungsrolle sehen. Vielleicht sind es genau solche Persönlichkeiten, die ein Projekt oder ein Team am Ende braucht. Egal ob es sich um disziplinarische oder projektbasierte Führungsverantwortung handelt: Man wächst an dieser Erfahrung und lernt auch sich selbst noch einmal ganz anders kennen. Zudem entwickelt man wichtige Kommunikationsfähigkeiten, die immer von Vorteil sind.
Wohin würdest dich beamen, wenn du könntest?
Können wir aus dem Beamen eine Zeitmaschine machen? Denn dann würde ich gerne zurück in meine Kindheit reisen. Ich bin früher viel bei meinen Großeltern aufgewachsen – sie haben mir immer ganz viel ermöglicht und ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit dort. Meine Großeltern haben in der Nähe von Oldenburg auf dem Land gewohnt, da mein Opa Jäger war. Er hat auch Jagdhunde gezüchtet. Dadurch hatte ich von klein auf viel mit Hunden zu tun und habe inzwischen einen eigenen. Allgemein durfte ich sehr viel in der Natur, insbesondere im Wald, sein und hatte so eine sehr unbeschwerte Kindheit.
Vielen Dank, Shari!
Noch mehr über Shari erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Shari arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Shari zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead Development & Infrastructure Solutions Markus
Hallo Markus, was hat sich seit unserem letzten Interview an deiner Rolle verändert?
Als ich mein letztes Interview für den MannschaftsMittwochs gegeben habe, war ich noch Project Manager – ich hatte vor allem mein Projekt im Blick und habe es organisiert sowie geleitet. Über das TalentLab, das affinis-eigene Entwicklungsprogramm, habe ich eine Teamleiter-Rolle übernommen, womit sich insbesondere der Grad der Verantwortung, die ich trage, erhöht. Damit hat sich auch mein Fokus nochmal etwas verschoben, da ich nicht mehr nur rein operativ arbeite, sondern auch disziplinarische Aufgaben erledige. Das TalentLab war hierfür wegweisend, da ich von anderen Führungskräften und unseren Vorständen im Rahmen von unterschiedlichen Modulen lernen konnte und auf eine Führungsposition vorbereitet wurde. Durch organisatorische Umstrukturierungen konnte ich diese Erfahrungen schon bald in die Praxis umwandeln und gestalte die affinis Gruppe jetzt noch aktiver mit – das gefällt mir sehr! Ich bin im regelmäßigen Austausch mit anderen Führungskräften und beschäftige mich mit bereichsübergreifenden Themen. So habe ich die Gelegenheit, auch das Tagesgeschäft anderer Teams aktiver mitzubekommen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Und wie hat sich deine Tätigkeit im Detail weiterentwickelt?
Als Team Lead ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es allen Teammitgliedern gut geht und sie ihre Arbeit erfolgreich erledigen können. Dazu gehört die individuelle Förderung: An welchen Themen haben sie Interesse? Welche Schulungen bieten sich dafür an? Ich kümmere mich auch um die Ressourcenplanung, da ich in meiner Position eine Umsatzverantwortung trage – nicht nur für das Team, sondern auch für den Bereich und das gesamte Unternehmen.
„Team Lead zu sein macht mir großen Spaß, da es meinen Arbeitsalltag vielseitiger macht und ich auf Projektseite bei dem Kunden bereits viel Verantwortung übernommen habe.“
Mittlerweile gehen meine Aufgaben beim Kunden über die klassische Projektleitung hinaus: Ich beschäftige mich immer noch mit der Planung und Durchführung von Digitalisierungsprojekten im Bereich der Java-Entwicklung. Somit digitalisiere und optimiere ich Prozesse bei dem Kunden, was von der Anforderungsanalyse über die Umsetzung bis hin zum Testing reicht. Inzwischen beteilige ich mich auch an Sales-Aktivitäten. Ich platziere beispielsweise neue Ideen beim Kunden, wenn ich unausgeschöpfte, zukunftsweisende Potenziale in seinen Prozessen erkenne. Den Kunden berate ich dann dahingehend und präsentiere ihm die Mehrwerte, die man durch gewisse Innovationen und Technologien generieren kann. Gerade der spannende KI-Schwerpunkt gewinnt bei Kunden immer mehr an Bedeutung. In diesem Fall überlege ich, wie KI-Entwicklungen die Unternehmen entlasten oder ihre Prozesse effizienter gestalten können.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Markus' Karriereweg bei affinis
Team Lead Development& Infrastructure
seit 2025
Senior Consultant
2024
Consultant
2022-2023
Werkstudent
2020-2022
Welchen Mehrwert bietet deine Arbeit unseren Kunden?
Ein bisschen habe ich das schon beantwortet: Ich höre dem Kunden zu, analysiere seine Prozesse und überlege, wie wir diese effizienter und ressourcensparender auslegen können. Im Prinzip ergibt sich der Mehrwert also primär aus der digitalen Lösung, die wir beim Kunden implementieren.
"Mit unseren Lösungen kann das Unternehmen sein Business vorantreiben und gewinnt – zum Beispiel durch KI – Zeit, die an anderer Stelle besser eingesetzt werden kann."
Was meinst du, wie dein Beruf in zehn Jahren aussehen wird?
Ich bin mit Prognosen in diese Richtung immer vorsichtig [lacht]. Das Thema KI wird aber natürlich nach und nach immer weiter in den Vordergrund rücken. Neben der technischen Umsetzung wird der Prozess auch immer mehr mit Change Management zu tun haben. Gerade wenn KI-Lösungen eingeführt werden, müssen alle Mitarbeitenden an Bord sein und von Anfang an abgeholt und geschult werden. Die Vorteile von solchen Entwicklungen müssen klar kommuniziert werden, damit die anfängliche Unsicherheit und eventuelle Angst durch positive Gefühle abgelöst werden. Mit KI lassen sich Prozesse optimieren und Zeit sparen. Aber am Ende des Tages soll und kann sie Mitarbeitende nicht ersetzen.
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Ich habe bei der affinis Gruppe vom Werkstudenten bis zum Team Lead die unterschiedlichsten Karrierestufen durchlaufen. Daher kann ich nur empfehlen, so früh wie möglich Verantwortung für gewisse Themen zu übernehmen, sollte sich die Chance ergeben. Ich durfte das auch sehr schnell und ich kann aus der Retrospektive nur sagen: Es lohnt sich!
Außerdem finde ich es wichtig, sich ein Hobby als Ausgleich zur Arbeit zu suchen. Ob im Sommer mit dem Stand Up Paddle auf der Alster, Joggen oder Ähnliches – den Kopf freizubekommen, an der frischen Luft zu sein und sich abseits von Bildschirmen zu bewegen, hilft nach einem langen Arbeitstag bei der Regeneration.
Was steht ganz oben auf deiner Bucket List?
Ganz viel reisen! Ich möchte zum Beispiel unbedingt noch Neuseeland sehen: Landschaftlich sowie kulturell finde ich das Land interessant. Aber auch ansonsten habe ich noch nicht jedes Land besuchen können, das mich reizt – das möchte ich noch nach und nach ändern.
Vielen Dank, Markus!
Noch mehr über Markus erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Markus arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Markus zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Senior Sales Manager Manuel
Welche Aufgaben gehören zum Beruf eines Sales Managers?
Das Schöne am Berufsalltag in einem Beratungsunternehmen, speziell als Sales Manager, ist, dass man nicht wirklich einen repetitiven Alltag hat. Meine Arbeitstage sind dynamisch: Ich habe immer mit anderen Herausforderungen, mit anderen Kunden und anderen Anliegen zu tun.
Ich begleite potenzielle und aktuelle Kunden in unterschiedlichen Projektphasen. Meine Arbeit beginnt mit einfachen Anfragen, wenn sich Unternehmen für unsere Angebote interessieren. Obwohl unser Produkt technisch ist, befinden wir uns durch den Beratungsfokus in einem People-Business. Darum muss ich zuerst verstehen, was das Problem oder der Wunsch des Kunden ist, um überlegen zu können, wie wir ihn am besten ans Ziel bringen. Wir verkaufen ja keine standardisierte Software, sondern analysieren Prozesse und Problemstellungen unserer Kunden und schaffen eine individuell an ihn angepasste Lösung. Dafür recherchiere ich intern bei uns, ob wir die richtigen Ressourcen und Kapazitäten haben, um das Projekt anzunehmen.
„Gemeinsam mit dem Fachbereich entwerfe ich dann eine Möglichkeit und überlege im nächsten Schritt, welches Preisschild diese verdient.“
Das ist der Punkt, an dem der eigentliche Vertrieb dann beginnt: Entweder der Kunde nimmt den Vorschlag an oder möchte uns noch etwas herunterhandeln. Ich brauche somit ausreichende Argumente, um den Preis zu begründen oder muss tüfteln, wie man die Lösung anders aufstellen kann, um dem Budget des Kunden besser entsprechen zu können. Auf welche Add-Ons können wir vorerst verzichten? Was lässt sich auch gut in einem nächsten Schritt implementieren? Welchen Mehrwert der von uns vorgeschlagenen Lösung hat der Kunde noch nicht erkannt, der aber die Höhe der Entwicklungskosten rechtfertigt?
Welche Eigenschaften sind für deinen Beruf am wichtigsten?
In meinem Job ist es essenziell, viele unterschiedliche Bälle gleichzeitig jonglieren zu können. Im Vertrieb bin ich nicht nur auf ein spezielles Projekt fokussiert, sondern befinde mich mit verschiedenen Kunden in verschiedenen Stadien des Kontaktes: Ich bilde die Schnittstelle zwischen dem Fachbereich und dem Kunden, was mich somit zu einer Art stetigem Begleiter macht. Egal, ob es gut oder schlecht läuft – ich bin immer mittendrin und sorge dafür, dass der Kunde am Ende zufrieden ist. Deswegen muss ich mich und meine Zeit gut managen, da ich mit vielen Themen und Projekten gleichzeitig zu tun habe. Metaphorisch gesprochen sind es wieder die vielen Bälle, die ich in der Luft halten muss – fällt einer, steht das im übertragenen Sinne für ein verlorenes Projekt und das möchte ich natürlich vermeiden.
Besonders wichtig sind auch Empathie und Kommunikationsfähigkeit sowie Offenheit und eine gewisse Extravertiertheit, da man viel mit Menschen zu tun hat. Neben der Überzeugungsarbeit, die man im Vertrieb leistet, muss man aber auch Gedanken und eventuelle Ängste nachvollziehen können.
Eine Mischung aus agilem Mindset und technischem Verständnis hilft mir außerdem auch weiter, genauso wie die Flexibilität auch mal zu reisen und Kundentermine vor Ort wahrzunehmen. Man muss sich schnell auf neue Kundensituationen einlassen können, denn hier sind unterschiedliche Technologien und Herangehensweisen gefragt. Da wir als affinis Gruppe verschiedene Lösungsansätze anbieten, bringt es nichts, wenn ich nur über Know-how in einem bestimmten Feld verfüge – ich verkaufe im Prinzip das gesamte Portfolio unserer Unternehmensgruppe und passe mich den Kundenvorstellungen dabei an.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Wie vereint sich dein Job bei affinis mit deinem Alltag?
Kurz zusammengefasst: sehr gut [lacht]! Ich verbringe meinen Arbeitsalltag meistens vor dem Laptop und habe das Privileg, viel remote arbeiten zu können, da ich nicht in Bremen wohne. Trotzdem bin ich lieber im Office, da ich den persönlichen Austausch mit Kolleg:innen schöner finde. Vertrieb passiert nicht nur zwischen dem Kunden und mir – auch intern verbreite ich Projektideen und spreche mit Leuten, die im besten Fall genauso von dem Vorschlag überzeugt sind wie ich.
„Genauso ist es auch bei Kunden-Workshops vor Ort. Dort findet meiner Meinung nach immer noch die effizienteste zwischenmenschliche Interaktion statt.“
Es fließen mehr Informationen als in Remote-Workshops, da man auch gemeinsam Kaffee trinkt oder Mittag essen geht. Diese Gespräche sind gute Touchpoints für mich, an denen ich die Menschen, mit und für die ich arbeite, besser verstehen lernen kann.
Mein Job lässt sich zudem gut mit meinem Privatleben vereinbaren, da wir flexible Arbeitszeiten haben. Natürlich gibt es Regeltermine, aber ich habe trotzdem viel Freiheit, zu entscheiden, wann mein Tag entsprechend startet und endet.
Was ist dein tollstes Erlebnis in Verbindung mit deiner Arbeit?
Aktuell sind wir dabei, unser Leistungsangebot hinsichtlich Private LLMs für Unternehmen auszuweiten. Letztes Jahr kam ich auf die Idee, dass wir Evaluierungsworkshops für unsere mittelständischen Kunden entwerfen könnten, mit denen sie selbst bestimmen, wie und an welcher Stelle sie am besten mit KI arbeiten sollten.
Durch die dazu verfassten Blogartikel, beispielsweise über das Pricing eines Private GPTs, kamen zeitgleich Anfragen von Unternehmen an uns, die an eben so einer Lösung interessiert sind. Inzwischen sind wir mitten in unserem ersten Projektabschluss zu diesem Thema, was mich sehr glücklich macht!
"Ein solches Konzept vom ersten Tag an bis zum Projektabschluss begleiten zu können, fühlt sich toll an, weil wir nicht nur die Bedürfnisse des Markts richtig erkannt, sondern auch eine neue Dienstleistung für uns erschaffen haben. Zudem macht es Spaß, dass insgesamt vier Fachbereiche an diesem Projekt mitwirken."
Wohin würdest du dich beamen, wenn du könntest?
Auf eine ganz friedliche Insel, wo alle Probleme, die wir aktuell auf der Welt haben, für einen Moment vergessen werden können! Ein Ort wäre schön, an dem keine Menschen oder Tiere unterdrückt und ausgebeutet werden oder Krieg herrscht, sondern an dem man zu dem zurückkehren kann, was uns die Natur gegeben hat. Ich würde dort nicht einmal mehr nach der Vorstellung einer „einsamen Insel“ alleine sein wollen, denn das würde auch keinen Spaß machen. Aber wenn ich mich auf eine solche Insel teleportieren könnte, wäre das zur Abwechslung und zum Ausruhen wirklich toll!
Vielen Dank, Manuel!
Noch mehr über Manuel erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Manuel arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Manuel zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Werkstudentin Marie
Was sind deine täglichen Aufgaben, Marie?
Ich bin Teil des Data Driven Marketing-Teams und arbeite inzwischen nicht mehr an operativen Themen, sondern im Vertrieb mit. Dadurch unterstütze ich gerade viel bei der Content-Erstellung und schreibe unter anderem Blogartikel. Mithilfe der Texte verschriftliche ich fachliche Themen, die wir als Data Driven Marketing-Bereich begleiten.
Darüber hinaus verfolgen wir nun einen accountbasierten Sales-Ansatz: Ich kümmere mich darum, dass wir neue Kunden finden und diese mit unseren Leistungen überzeugen. Ich recherchiere dafür Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die potenziell Interesse an unserem Know-how aus dem datengetriebenen Marketing haben. Sollte es dann zum Kontakt kommen, leite ich die Anliegen der Unternehmen an die zuständige Ansprechperson weiter.
„Durch meine vergangenen operativen Aufgaben im Data Driven Marketing kenne ich mich gut mit eventuellen Pain Points aus, bei denen wir potenzielle Kunden mit unseren Leistungen unterstützen können.“
Ich stimme mich zu meinem Vorgehen zwar regelmäßig mit meiner Teamleiterin ab, aber sie gibt mir viel Freiraum in der Umsetzung – das schätze ich sehr!
Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?
Das Beste an dem Bereich, für den ich arbeite, ist die Mischung aus den Daten und dem Marketing – ich finde es spannend, was wir mit den Daten unserer Kunden alles für sie erreichen können. Wir können beispielsweise präzise vorhersagen, welche Produkte für welche Zielgruppe und welche Person im Detail relevant sein werden. Diese Insights sind interessant, gerade weil wir nicht einmal mehr mit den Klientengruppen unserer Kunden in Kontakt treten müssen, um sie zuverlässig analysieren zu können.
In Bezug auf mein Studium ist es auch die Zusammensetzung, die mir gut gefällt: Zwischen wirtschaftlicheren Themen und reinen Informatik-Kursen wie Programmierung oder Grundlagen zu Datenbanken ist alles dabei. Auf der anderen Seite haben wir im Bachelor beispielsweise gemeinsam mit den BWL-Studierenden einen Online-Shop aufgebaut oder auch Basics zu Projektmanagement gelernt.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Wie vereint sich dein Job mit deinem Alltag?
Ich teile meinen Alltag zwischen der Uni, meiner Arbeit bei der affinis Gruppe und Freizeit auf – das funktioniert auch echt gut. An sich habe ich zwar feste Arbeitstage, aber sollte doch mal etwas dazwischenkommen, ist es kein Problem, dass ich meine Stunden an einem anderen Tag nachhole. Ich habe einen Hund und kann beispielsweise auch zwischendurch mal mit ihm Gassi gehen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten kann ich meinen Tag viel freier und besser gestalten: Das hat mich von Anfang an sehr angesprochen!
Welche berufliche Herausforderung hast du als letztes gemeistert?
Ich kann hier kein konkretes Projekt nennen, aber denke bei dieser Frage zuerst an meinen gesamten bisherigen Karriereweg bei affinis. Ich durfte in meinen Teams viel lernen und wurde immer von meinen Team Leads unterstützt – gerade das war für mich sehr wichtig! Auch die vielfältigen Einblicke und Aufgaben machen echt Spaß und helfen mir in Zukunft dabei, die Position zu finden, die am besten zu mir passt. Ansonsten bin ich schon gespannt, wie es nach dem Studium weitergeht, und in welches Team es mich letztendlich verschlägt.
"Ich kümmere mich darum, dass wir neue Kunden finden und diese von unseren Leistungen überzeugen."
Hast du eine Routine, die deinen Tag startet oder beendet?
Ich starte jeden Tag relativ gleich: Zunächst stehe ich auf und mache mir einen Kaffee. Entweder trinke ich den noch entspannt zu Hause oder nehme ihn auf die Morgen-Runde mit meinem Hund mit. Das hilft mir sehr dabei, wach zu werden. Meine Abend-Routine sieht ähnlich aus – auch hier beendet eine Gassi-Runde den Tag. Danach mache ich es mir gerne nochmal auf dem Sofa gemütlich oder gehe schon früh ins Bett. Das brauche ich dann abends auch, weil ich grundsätzlich ein Mensch bin, der gerne Dinge unternimmt oder draußen ist.
Vielen Dank, Marie!
Noch mehr über Marie erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Marie arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Marie zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Senior Consultant Nike
Nike, wie sieht deine tägliche Arbeit bei der affinis Gruppe aus?
Ich habe hier als technische Beraterin gestartet, bin aber über die Zeit immer mehr in Richtung einer ganzheitlichen Consulting- und Projektleitungsstelle mit Microsoft-Fokus gerutscht. Das ist wirklich toll: Ich hatte bei der affinis Gruppe immer die Chance, mich karrieretechnisch ganz frei zu entwickeln und unterschiedliche Wege einzuschlagen.
Aktuell sind meine täglichen Aufgaben noch sehr divers, da sich unser Real Estate-Bereich aktuell neu strukturiert. In erster Linie liegt meine Arbeit aber im Business Development und Account Management: Ich übernehme sukzessive einige unserer Kunden der Real Estate-Branche und bleibe mit ihnen in engem Austausch. Dazu gehört, dass ich viel an Terminen teilnehme, Angebote formuliere und mich mit den Herausforderungen und Potenzialen der Branche vertraut mache. Ich treibe auch den Pre-Sales voran, indem ich Ausschreibungen sowohl für Business Central und unsere Lösung IMMO Central als auch Microsoft Dynamics CRM sichte. Um uns sichtbar auf dem Markt zu positionieren, nehme ich auch an Messen, wie zuletzt der REAL ESTATE ARENA in Hannover, teil und bereite diese dementsprechend vor. Zudem führe ich Vertriebsgespräche, nehme die Anforderungen der Kunden auf und fertige darauf basierend eine Demo an, die ich im nächsten Schritt präsentiere.
„Wichtig finde ich auch, allgemein mit Stakeholdern im Markt im Austausch zu bleiben und zu erfahren, was die Branche gerade braucht.“
Dadurch kann ich bei der Weiterentwicklung von IMMO Central mitwirken und im Rahmen dessen verschiedene Funktionen testen, dokumentieren und im besten Fall umsetzen. Um unsere Lösung noch bekannter zu machen, wirke ich an den entsprechenden Marketing-Kampagnen sowie Webinaren und Use Cases mit und engagiere mich beispielsweise bei Vereinen wie bei FRAUEN !N FÜHRUNG. Also wie gesagt: Mein Arbeitstag ist sehr vielfältig und auf keinen Fall langweilig! [lacht]
Was begeistert dich an deinem Fokus der Real Estate-Branche?
Als Unternehmen haben wir schon ganz lange Kunden aus der Immobilienbranche und auch ich habe mich vor einiger Zeit schon viel für Real Estate und vor allem für die digitalen Zwillinge von Immobilien interessiert. Im Privaten so wie im Beruflichen finde ich es spannend, wie Immobilien sich entwickeln und gestalten lassen – ich möchte die Branche aber gerne noch mehr durchdringen und wirklich verstehen. Es gibt viel Bestand und da kommt die Frage auf, wie sich dieser Bestand gut nutzen lässt. Wie verändert sich die Nutzung mit der Digitalisierung? Wie ändern sich dadurch die Anforderungen im Markt?
Das ist gerade deswegen interessant, da der ganze Sektor aktuell umdenken muss – und da komme ich ins Spiel. Ich würde mich selbst als Lösungsfinderin beschreiben und liebe es, Herausforderungen anzunehmen. Dabei überlege ich mir, wo die Real Estate-Branche eigentlich gerade steht, und bringe innovative Ansätze in die Prozesse, denn das Potenzial ist definitiv riesig.
Welchen Mehrwert bietet deine Arbeit unseren Kunden?
Auf IMMO Central bezogen liegt unser Vorteil darin, dass wir am Anfang der Entwicklung der Lösung stehen. Dadurch können wir sehr offen gegenüber den Stimmen aus dem Markt sein und ganz anders auf unsere potenziellen Kunden eingehen. Wir haben kein starres Produkt, das wir so verkaufen möchten, sondern haben den Wunsch, uns weiterzuentwickeln und mit Erfahrungen und Bedarfen zu wachsen. Darum sind wir dankbar für das Feedback aus der Branche und können ihnen so im Austausch eine Lösung bieten, die sich an den Bedürfnissen des Marktes orientiert.
Zudem sind wir hinsichtlich unseres Lösungsportfolios bei der affinis Gruppe breit aufgestellt, was es uns ermöglicht, Kunden ganzheitlich zu beraten – seien es Microsoft Apps, Power BI oder CRM-Plattformen. Ich versuche Lösungsansätze zu finden, die maßgeschneidert im Markt wirken können und gemeinsam mit dem Fortschritt des Microsoft-Ökosystems wachsen.
Gab es jemanden, der/die dich auf deinem Karriereweg besonders inspiriert hat?
Ich hatte das Glück, viele inspirierende Menschen zu treffen, von ihnen zu lernen und gefordert und gefördert zu werden. Mein beruflicher Einstieg wurde stark geprägt von meiner ersten Chefin – und davon zehre ich noch immer. Sie hat nicht nur meine Begeisterung für das Projektmanagement und Microsoft-Technologien entfacht, sondern mir viel beigebracht, was ich noch heute im Beratungsgeschäft anwende. Dazu zählt, auf Menschen und Kunden einzugehen und zu verstehen, was sie wirklich brauchen. Darauf basierend kann ich dann eine Lösung anbieten, die wirklich Mehrwerte stiftet und nicht „nur“ ein Projekt abschließt. Hinter jedem Projekt stecken nämlich Menschen, denen ich mit einer Software und deren Umsetzung helfen möchte. Achtet man auf diese Menschen, können Projekte im Umkehrschluss auch viel erfolgreicher und zufriedenstellender abgeschlossen werden.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Ich wünsche jeder Person, die gerade frisch in das Berufsleben einsteigt, eine Führungskraft, die sie sieht, den Menschen und seine Fähigkeiten versteht, und sie dementsprechend fördert und fordert. Gerade jungen Menschen sollten bereits Türen geöffnet werden, um sich entfalten und weiterentwickeln zu können. Ich habe damals die Chance bekommen, direkt ein großes internationales Projekt zu leiten, weil meine Vorgesetzte mein Potenzial erkannt und mir vertraut hat – davon profitiere ich bis heute. Genauso wichtig wie Vertrauen sind auch Freiraum und das Erkennen von individuellen Stärken. Manchmal sieht man diese nicht selbst an sich, sondern braucht eine Führungskraft, die sie erkennt und die richtigen Impulse gibt. Und sollte man nicht das Glück haben, an solche Vorgesetzte zu geraten, dann kann ich nur empfehlen, sich ein unterstützendes Netzwerk aufzubauen.
Ich möchte auch allen ans Herz legen, Feedback als Chance zu sehen und sich darüber hinaus etwas zu trauen. Ich bin häufig an einen Punkt gekommen, an dem ich in mich selbst vertrauen musste und dadurch über mich hinauswachsen konnte. Selbst wenn man auf dem Weg dorthin Fehler macht, muss das nicht schlimm sein: Aus Fehlern lernt man und kann sich dadurch auch weiterentwickeln.
"Gerade jungen Menschen sollten bereits Türen geöffnet werden, um sich entfalten und weiterentwickeln zu können."
Was ist dein Partytrick?
Ich kann Delfin-Geräusche nachahmen. [lacht]
Du musst einen spontanen Fünf-Minuten-Vortrag über ein Thema halten. Worüber redest du?
Für diese Frage habe ich schnell ganz unterschiedliche Antworten gefunden und habe mich letztendlich dafür entschieden, dass ich vermutlich über Empathie reden würde. Als ich auf der REAL ESTATE ARENA in Hannover war, habe ich dem Pitch der CEO eines großen Real Estate-Investment-Managements zugehört. Sie sprach davon, dass Empathie der neue Return on Investment ist und appellierte an die Branche sowie an Führungskräfte, mehr Empathie aufzubringen. Ich habe mich in diesem Aspekt sehr verstanden gefühlt, da ich derselben Meinung bin. Seit ich berufstätig bin, habe ich in faktenbasierten Branchen gearbeitet, in denen es viel um Flächen, Verträge und Digitalisierung ging. Doch hinter all diesen Fakten stehen immer Menschen und gerade, wenn es um Veränderung geht, darf man nicht vergessen, wie viel Unsicherheit, Hoffnung oder Zweifel damit verbunden sind.
Allgemein erleben wir aktuell viel Wandel in unserer Gesellschaft und da muss man die dadurch beeinflussten Menschen mitnehmen. Empathie allgemein nehme ich als nichts Weiches wahr, sondern als etwas sehr Mutiges und Starkes. Dieses Mindset wirkt sich positiv auf die Zusammenarbeit mit Kunden, Kolleg:innen sowie zwischenmenschlich in Freundschaften und auf das gesamte Leben aus. Empathie schafft Verbindung und Vertrauen.
Vielen Dank, Nike!
Noch mehr über Nike erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Nike arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Nike zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Geschäftsführer Ole
Ole, wie hat sich der SAP-Bereich seit deinem Start bei affinis entwickelt?
Durch kontinuierliche Workshops konnten wir schnell zueinander finden. Dabei haben wir erarbeitet, was nicht nur der Kunde von uns erwartet, sondern auch was das Team braucht. Auch die gesamte Integration des Nearshore Centers aus Ungarn hat für mich eine wichtige Komponente dargestellt. Wir haben eine kleine Fahrradtour organisiert, die die ungarischen Kolleg:innen sonst ohnehin planen, aber diesmal konnte auch das deutsche Team teilnehmen. So haben sich alle Mitglieder des Bereichs in einem lockeren Rahmen kennengelernt, der die Kommunikation untereinander fördert und normalisiert. Zudem haben wir die Ressourcenplanung vorangetrieben und ein Status Quo etabliert. Wir stehen in stetigem Austausch mit unseren Account Managern und erfahren dadurch von ihren aktuellen Projekten, Bedarfen und Auslastungen. So optimieren wir unsere Zusammenarbeit kontinuierlich und bleiben dabei in alle Richtungen transparent: Wo stehen wir und was wollen wir? Welche Weiterbildungen sind relevant und welche Neuerungen haben sich am Markt ergeben? Daran orientieren wir uns – in der IT-Welt ist es wichtig, sich immer wieder neu zu erfinden und mit dem Wandel zu gehen.
Welche Aufgaben begleiten dich im beruflichen Alltag?
Einen spezifischen Arbeitsalltag zu beschreiben, würde mir schwerfallen – ich bediene tagtäglich einen bunten Blumenstrauß an verschiedenen Aufgaben. Es sind viele unterschiedliche Themen, mit denen ich mich beschäftige oder ad-hoc konfrontiert werde. Zudem räumen Matthias und ich uns regelmäßig Zeit ein, um gezielt an strategischen Konzepten zu arbeiten.
„Gemeinsam mit den Team Leads und dem Vertrieb überlegen wir beispielsweise, welche Potenziale wir zukünftig im Markt abdecken müssen und sollten. „
An welche Trends könnten wir den Kunden heranführen, weil sie ihn begeistern werden? Damit entwickeln wir unseren gesamten Bereich in Richtung der Neuheiten, die auch tatsächlich benötigt werden. Dabei ist es genauso wichtig, die individuellen Stärken der Kolleg:innen zu erkennen und zu fördern. Die Geschäftsführung als Aufgabenbereich bringt viele neue Tätigkeiten, aber auch alte To-Dos auf einem größeren Level mit sich – sei es Budgetplanungen, Gesellschafterversammlungen oder administrative Aufgaben wie Notartermine, Unterschriften und weitere.
Oles Karriereweg bei affinis
Geschäftsführungaffinis solutions GmbH
seit 2025
Tech Hub Lead SAP
2024-2025
Und was hat sich mit deiner neuen Rolle noch verändert?
Natürlich ist auch die Gruppe an Kolleg:innen gewachsen, für die ich verantwortlich bin. Darum war es mir sehr wichtig, alle Team Leads auch persönlich vor Ort kennenzulernen und eine Vertrauensbasis für die zukünftige Zusammenarbeit aufzubauen – in Kombination mit Transparenz ist sie unersetzlich. Generell ist es für mich elementar, den Teamgedanken in den Vordergrund zu stellen und sich zusammenzusetzen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten. Ich glaube fest daran, dass Erfolge als Team viel bewegen können und es so in Zukunft leichter wird, auch Herausforderungen zusammen besser zu bewältigen. Somit bauen wir als Unternehmensgruppe langfristig Resilienz auf.
Welche große Neuheit gibt es in deinem Technologie-Kosmos, die dich begeistert?
Wir werden aus meiner Sicht perspektivisch immer mehr mit einer heterogenen Systemlandschaft konfrontiert. Das finde ich spannend, denn verknüpfte Ökosysteme binden auch intelligente Technologien wie Machine Learning und IoT ein. Da kommt auch Generative KI und ihre Integration innerhalb von ERP-Anwendungen ins Spiel – der zweite Fortschritt, der mich begeistert. Das zeigt uns schon jetzt, dass moderne IT-Landschaften nicht mehr nur das Mittel, sondern die Voraussetzung bilden, um zukünftig marktfähig und dynamisch agieren zu können. Die technischen Voraussetzungen müssen bereits jetzt geschaffen werden, um in Zukunft nachhaltig davon profitieren zu können.
Ein gutes Beispiel stellt die Automobilindustrie: Catena X liefert ein Datenökosystem, das genau auf die Branche zugeschnitten ist, und bildet somit die Grundlage für modulare IT-Architekturen. Ähnlich handhabt es auch z.B. SAP mit der Business Technology Plattform (BTP), die eine solide Basis für die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung innovativer Lösungen schafft. Allgemein kristallisiert sich in diesen Aspekten heraus, dass nur die, die schon jetzt Offenheit gegenüber diesen Neuheiten beweisen und sich aktiv mit ihnen auseinandersetzen, am Ende viel durch sie gewinnen.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Welches Projekt hat dir bei affinis bislang am meisten Spaß gemacht?
Bei mir kann man nicht so wirklich zwischen einzelnen Projekten unterscheiden: Ich habe viele verschiedene Aufgaben, die auf das gleiche Ziel einzahlen. Die Verschiedenheit der Themen, aber auch die größeren Herausforderungen, die mit zeitlichem und persönlichem Druck auf mich zukommen, sind jedoch das, was mir an meiner Tätigkeit bei der affinis Gruppe am meisten Spaß macht. Ich schätze es, dass mir diese komplexeren Unterfangen anvertraut wurden und ich mich ihnen widmen kann.
Müsste ich die Frage doch konkreter beantworten, bereitet es mir auch Freude, Transparenz zu schaffen und darüber Vertrauen aufzubauen. So haben wir die Planung des Bereiches neu aufgebaut und konnten innerhalb kürzester Zeit eine erhebliche Verbesserung der Einsatzplanung erzielen. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch unsere Kunden, denen wir damit verlässlicher und planbarer z.B. bei der Portfolioplanung für ein S/4HANA Projekt frühzeitig unterstützen können.
"Mein Bestreben dabei ist auch, ehrlich gemeinte, gute Arbeit für meinen ganzen Bereich zu leisten und bestmöglich die Interessen des gesamten Teams zu vertreten."
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Die Offenheit, neue Themen anzugehen, sollte man meiner Meinung nach immer bewahren. Ich bin grundsätzlich Optimist, deswegen würde ich auch empfehlen, immer zu versuchen, einen guten Impuls in allem zu finden. Selbst wenn man vor einer Herausforderung oder einem Konflikt steht, sollte man Lösungsansätze verfolgen und dabei nicht nur auf die eigene Meinung beharren, sondern andere Meinungen und Standpunkte in die Lösungsfindung integrieren. Das nicht zu tun, wäre in meinem Beruf ohnehin fatal, aber ich kann es auch generell nur empfehlen. Es gibt aus meiner Erfahrung nämlich meistens nicht die eine faktisch richtige Lösung, sondern eher eine, die durch die Zusammenarbeit des Teams und die Berücksichtigung aller Sichtweisen genau richtig ist. Darüber hinaus lernt man auch viel durch die Perspektiven anderer und setzt sich kritischer mit Sachverhalten auseinander. Da schließt sich der Kreis, denn um andere Meinungen aufnehmen und einfließen lassen zu können, ist auch wieder Offenheit wichtig.
Hast du eine Routine, die deinen Alltag startet oder beendet?
Bei der Arbeitslast sowie der Dringlichkeit der Aufgaben, die tagsüber auf mich einprasseln, ist es mir wichtig, abends eine Art Routine zu verfolgen. Ich bin vor kurzem Vater geworden und verbringe den Abend mit meinem Sohn. Egal ob ich mit ihm spiele, spazieren gehe oder ihn ins Bett bringe – diese Zeit genieße ich.
Vielen Dank, Ole!
Noch mehr über Ole erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Ole arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Ole zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Tender Manager Nils
Was würdest du als typische Aufgaben des Tender Managements bezeichnen?
Kurz und knapp gesagt: Es dreht sich viel um das Organisieren, egal ob Termine oder Unterlagen. Das liegt auch daran, dass das Tender Management sehr fristenlastig ist – wenn die Deadline der Ausschreibung für Montag zehn Uhr festgelegt ist, scheidet man bei einer Einreichungszeit von 10:01 Uhr aus. Darum ist es auch wichtig, dass ich gut mit Stress umgehen kann.
Ich suche nach Ausschreibungen von Projekten, die zu uns passen, und behalte die dazugehörigen Bieterportale im Auge. Zudem hole ich Status-Updates aus den Fachabteilungen ein und bitte sie um Unterstützung bei der Bewerbung auf Ausschreibungen. Zu vollständigen Unterlagen zählen auch verschiedene Nachweise wie Versicherungsbestätigungen, Handelsregisterauszüge oder Gewerbezentralregisterauszüge, die ich zusammentrage.
„Ich muss darüber hinaus wissen, welche KO-Kriterien wir als Unternehmensgruppe haben, damit ich diese gegenüber der Fachabteilung kommunizieren kann.“
So minimiere ich den Aufwand, der durch die fachliche Qualifizierung der Ausschreibung auf die Kolleg:innen zukommt. Ich treibe die Kommunikation allgemein beidseitig viel voran und stehe für alle Nachfragen zur Verfügung. Außerdem lese ich die vom Kunden gestellten Unterlagen und fülle Formblätter aus, was sprachliches Feingefühl voraussetzt. Man könnte übergreifend also sagen: Ich strukturiere den gesamten Prozess hinsichtlich der Projektgewinne durch Ausschreibungen.
Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?
Ich mag es, mit den unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuarbeiten. Jede Abteilung ist anders, arbeitet anders und verkauft andere Leistungen – das finde ich spannend! Die Themenfelder gestalten sich dadurch sehr vielfältig: Ich bearbeite Ausschreibungen für das Software Development, für KI-, SAP– oder Microsoft-Leistungen. Dadurch bekomme ich Einblicke in verschiedene Technologie-Schwerpunkte, was meine tägliche Arbeit abwechslungsreicher macht. Auch die prozessorientierte und detailgerechte Erledigung meiner Aufgaben macht mir Spaß – häufig ist das genaue Augenmerk essenziel bei Ausschreibungen.
Was war dein bisheriges berufliches Highlight bei affinis?
Ich bin zum aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht so lange Teil der affinis Gruppe, aber es gibt bereits ein besonderes Highlight für mich: Ich habe die Ausschreibung für ein Großprojekt bei einem Digitalisierungspartner der gesetzlichen Krankenkassen aus Hannover für uns entschieden. Das Projekt legt den Fokus auf Microsoft Business Central und ist auf eine Dauer von 250 Tagen ausgelegt. Darauf bin ich stolz! Aber nach dem Projektgewinn ist vor dem Projektgewinn – ich habe mich darüber sehr gefreut, aber bin direkt wieder auf der Suche nach neuen Ausschreibungen gewesen. Den positiven Spirit und die Motivation nehme ich bei diesem Prozess natürlich mit.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Was war für dich ein entscheidender Wendepunkt in deiner Karriere?
Ich habe damals als Außendienst-Mitarbeiter für einen Komposithersteller gearbeitet und wollte aber unbedingt wieder mehr mit Ausschreibungen zu tun haben, wie es in meinem vorherigen Job war. In dem darauffolgenden Bewerbungsprozess habe ich mich deutlich von meinen Mitstreiter:innen abheben können und habe so zum ersten Mal gemerkt, dass ich wohl ein gutes Händchen für die Arbeit im Tender Management habe.
Die Tätigkeit verlangt nicht nur eine kaufmännische Ausbildung, sondern auch ein technisches Verständnis. Das habe ich größtenteils bei diesem ehemaligen Arbeitgeber erlernen und seitdem noch weiter ausbauen können.
"Das Interesse an der allgemeinen Thematik hat mir in meinem Beruf aber auch geholfen."
Du musst einen spontanen Fünf-Minuten-Vortrag über ein Thema halten. Worüber redest du?
Mit meinem Wissen über Werder Bremen könnte ich definitiv mehr als fünf Minuten füllen! Ich bin seit meinem fünften Lebensjahr Fan des Vereins und halte ihm seitdem in guten wie in schlechten Zeiten die Treue [lacht]. Das Interesse kam durch meinen Vater und meinen älteren Bruder, mit denen ich mir damals ein freies Training angeschaut habe. Ich gehe auch gerne ins Stadion, wenn es sich anbietet – zuletzt gegen Leverkusen.
Je nach Publikum kann ich aber auch einen fünfminütigen Vortrag über Star Wars halten – HSV-Fans würden sich vielleicht nicht so für Werder interessieren.
Vielen Dank, Nils!
Noch mehr über Nils erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Nils arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Nils zu werden.














