MannschaftsMittwoch mit Team Lead Development & Infrastructure Solutions Markus
Hallo Markus, was hat sich seit unserem letzten Interview an deiner Rolle verändert?
Als ich mein letztes Interview für den MannschaftsMittwochs gegeben habe, war ich noch Project Manager – ich hatte vor allem mein Projekt im Blick und habe es organisiert sowie geleitet. Über das TalentLab, das affinis-eigene Entwicklungsprogramm, habe ich eine Teamleiter-Rolle übernommen, womit sich insbesondere der Grad der Verantwortung, die ich trage, erhöht. Damit hat sich auch mein Fokus nochmal etwas verschoben, da ich nicht mehr nur rein operativ arbeite, sondern auch disziplinarische Aufgaben erledige. Das TalentLab war hierfür wegweisend, da ich von anderen Führungskräften und unseren Vorständen im Rahmen von unterschiedlichen Modulen lernen konnte und auf eine Führungsposition vorbereitet wurde. Durch organisatorische Umstrukturierungen konnte ich diese Erfahrungen schon bald in die Praxis umwandeln und gestalte die affinis Gruppe jetzt noch aktiver mit – das gefällt mir sehr! Ich bin im regelmäßigen Austausch mit anderen Führungskräften und beschäftige mich mit bereichsübergreifenden Themen. So habe ich die Gelegenheit, auch das Tagesgeschäft anderer Teams aktiver mitzubekommen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Und wie hat sich deine Tätigkeit im Detail weiterentwickelt?
Als Team Lead ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es allen Teammitgliedern gut geht und sie ihre Arbeit erfolgreich erledigen können. Dazu gehört die individuelle Förderung: An welchen Themen haben sie Interesse? Welche Schulungen bieten sich dafür an? Ich kümmere mich auch um die Ressourcenplanung, da ich in meiner Position eine Umsatzverantwortung trage – nicht nur für das Team, sondern auch für den Bereich und das gesamte Unternehmen.
„Team Lead zu sein macht mir großen Spaß, da es meinen Arbeitsalltag vielseitiger macht und ich auf Projektseite bei dem Kunden bereits viel Verantwortung übernommen habe.“
Mittlerweile gehen meine Aufgaben beim Kunden über die klassische Projektleitung hinaus: Ich beschäftige mich immer noch mit der Planung und Durchführung von Digitalisierungsprojekten im Bereich der Java-Entwicklung. Somit digitalisiere und optimiere ich Prozesse bei dem Kunden, was von der Anforderungsanalyse über die Umsetzung bis hin zum Testing reicht. Inzwischen beteilige ich mich auch an Sales-Aktivitäten. Ich platziere beispielsweise neue Ideen beim Kunden, wenn ich unausgeschöpfte, zukunftsweisende Potenziale in seinen Prozessen erkenne. Den Kunden berate ich dann dahingehend und präsentiere ihm die Mehrwerte, die man durch gewisse Innovationen und Technologien generieren kann. Gerade der spannende KI-Schwerpunkt gewinnt bei Kunden immer mehr an Bedeutung. In diesem Fall überlege ich, wie KI-Entwicklungen die Unternehmen entlasten oder ihre Prozesse effizienter gestalten können.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
direktes Gespräch
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Markus' Karriereweg bei affinis
Team Lead Development& Infrastructure
seit 2025
Senior Consultant
2024
Consultant
2022-2023
Werkstudent
2020-2022
Welchen Mehrwert bietet deine Arbeit unseren Kunden?
Ein bisschen habe ich das schon beantwortet: Ich höre dem Kunden zu, analysiere seine Prozesse und überlege, wie wir diese effizienter und ressourcensparender auslegen können. Im Prinzip ergibt sich der Mehrwert also primär aus der digitalen Lösung, die wir beim Kunden implementieren.
"Mit unseren Lösungen kann das Unternehmen sein Business vorantreiben und gewinnt – zum Beispiel durch KI – Zeit, die an anderer Stelle besser eingesetzt werden kann."
Was meinst du, wie dein Beruf in zehn Jahren aussehen wird?
Ich bin mit Prognosen in diese Richtung immer vorsichtig [lacht]. Das Thema KI wird aber natürlich nach und nach immer weiter in den Vordergrund rücken. Neben der technischen Umsetzung wird der Prozess auch immer mehr mit Change Management zu tun haben. Gerade wenn KI-Lösungen eingeführt werden, müssen alle Mitarbeitenden an Bord sein und von Anfang an abgeholt und geschult werden. Die Vorteile von solchen Entwicklungen müssen klar kommuniziert werden, damit die anfängliche Unsicherheit und eventuelle Angst durch positive Gefühle abgelöst werden. Mit KI lassen sich Prozesse optimieren und Zeit sparen. Aber am Ende des Tages soll und kann sie Mitarbeitende nicht ersetzen.
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Ich habe bei der affinis Gruppe vom Werkstudenten bis zum Team Lead die unterschiedlichsten Karrierestufen durchlaufen. Daher kann ich nur empfehlen, so früh wie möglich Verantwortung für gewisse Themen zu übernehmen, sollte sich die Chance ergeben. Ich durfte das auch sehr schnell und ich kann aus der Retrospektive nur sagen: Es lohnt sich!
Außerdem finde ich es wichtig, sich ein Hobby als Ausgleich zur Arbeit zu suchen. Ob im Sommer mit dem Stand Up Paddle auf der Alster, Joggen oder Ähnliches – den Kopf freizubekommen, an der frischen Luft zu sein und sich abseits von Bildschirmen zu bewegen, hilft nach einem langen Arbeitstag bei der Regeneration.
Was steht ganz oben auf deiner Bucket List?
Ganz viel reisen! Ich möchte zum Beispiel unbedingt noch Neuseeland sehen: Landschaftlich sowie kulturell finde ich das Land interessant. Aber auch ansonsten habe ich noch nicht jedes Land besuchen können, das mich reizt – das möchte ich noch nach und nach ändern.
Vielen Dank, Markus!
Noch mehr über Markus erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Markus arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Markus zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Geschäftsführer Ole
Ole, wie hat sich der SAP-Bereich seit deinem Start bei affinis entwickelt?
Durch kontinuierliche Workshops konnten wir schnell zueinander finden. Dabei haben wir erarbeitet, was nicht nur der Kunde von uns erwartet, sondern auch was das Team braucht. Auch die gesamte Integration des Nearshore Centers aus Ungarn hat für mich eine wichtige Komponente dargestellt. Wir haben eine kleine Fahrradtour organisiert, die die ungarischen Kolleg:innen sonst ohnehin planen, aber diesmal konnte auch das deutsche Team teilnehmen. So haben sich alle Mitglieder des Bereichs in einem lockeren Rahmen kennengelernt, der die Kommunikation untereinander fördert und normalisiert. Zudem haben wir die Ressourcenplanung vorangetrieben und ein Status Quo etabliert. Wir stehen in stetigem Austausch mit unseren Account Managern und erfahren dadurch von ihren aktuellen Projekten, Bedarfen und Auslastungen. So optimieren wir unsere Zusammenarbeit kontinuierlich und bleiben dabei in alle Richtungen transparent: Wo stehen wir und was wollen wir? Welche Weiterbildungen sind relevant und welche Neuerungen haben sich am Markt ergeben? Daran orientieren wir uns – in der IT-Welt ist es wichtig, sich immer wieder neu zu erfinden und mit dem Wandel zu gehen.
Welche Aufgaben begleiten dich im beruflichen Alltag?
Einen spezifischen Arbeitsalltag zu beschreiben, würde mir schwerfallen – ich bediene tagtäglich einen bunten Blumenstrauß an verschiedenen Aufgaben. Es sind viele unterschiedliche Themen, mit denen ich mich beschäftige oder ad-hoc konfrontiert werde. Zudem räumen Matthias und ich uns regelmäßig Zeit ein, um gezielt an strategischen Konzepten zu arbeiten.
„Gemeinsam mit den Team Leads und dem Vertrieb überlegen wir beispielsweise, welche Potenziale wir zukünftig im Markt abdecken müssen und sollten. „
An welche Trends könnten wir den Kunden heranführen, weil sie ihn begeistern werden? Damit entwickeln wir unseren gesamten Bereich in Richtung der Neuheiten, die auch tatsächlich benötigt werden. Dabei ist es genauso wichtig, die individuellen Stärken der Kolleg:innen zu erkennen und zu fördern. Die Geschäftsführung als Aufgabenbereich bringt viele neue Tätigkeiten, aber auch alte To-Dos auf einem größeren Level mit sich – sei es Budgetplanungen, Gesellschafterversammlungen oder administrative Aufgaben wie Notartermine, Unterschriften und weitere.
Oles Karriereweg bei affinis
Geschäftsführungaffinis solutions GmbH
seit 2025
Tech Hub Lead SAP
2024-2025
Und was hat sich mit deiner neuen Rolle noch verändert?
Natürlich ist auch die Gruppe an Kolleg:innen gewachsen, für die ich verantwortlich bin. Darum war es mir sehr wichtig, alle Team Leads auch persönlich vor Ort kennenzulernen und eine Vertrauensbasis für die zukünftige Zusammenarbeit aufzubauen – in Kombination mit Transparenz ist sie unersetzlich. Generell ist es für mich elementar, den Teamgedanken in den Vordergrund zu stellen und sich zusammenzusetzen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten. Ich glaube fest daran, dass Erfolge als Team viel bewegen können und es so in Zukunft leichter wird, auch Herausforderungen zusammen besser zu bewältigen. Somit bauen wir als Unternehmensgruppe langfristig Resilienz auf.
Welche große Neuheit gibt es in deinem Technologie-Kosmos, die dich begeistert?
Wir werden aus meiner Sicht perspektivisch immer mehr mit einer heterogenen Systemlandschaft konfrontiert. Das finde ich spannend, denn verknüpfte Ökosysteme binden auch intelligente Technologien wie Machine Learning und IoT ein. Da kommt auch Generative KI und ihre Integration innerhalb von ERP-Anwendungen ins Spiel – der zweite Fortschritt, der mich begeistert. Das zeigt uns schon jetzt, dass moderne IT-Landschaften nicht mehr nur das Mittel, sondern die Voraussetzung bilden, um zukünftig marktfähig und dynamisch agieren zu können. Die technischen Voraussetzungen müssen bereits jetzt geschaffen werden, um in Zukunft nachhaltig davon profitieren zu können.
Ein gutes Beispiel stellt die Automobilindustrie: Catena X liefert ein Datenökosystem, das genau auf die Branche zugeschnitten ist, und bildet somit die Grundlage für modulare IT-Architekturen. Ähnlich handhabt es auch z.B. SAP mit der Business Technology Plattform (BTP), die eine solide Basis für die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung innovativer Lösungen schafft. Allgemein kristallisiert sich in diesen Aspekten heraus, dass nur die, die schon jetzt Offenheit gegenüber diesen Neuheiten beweisen und sich aktiv mit ihnen auseinandersetzen, am Ende viel durch sie gewinnen.
Welcher Typ bist du?
Kaffee
vs Tee
Büro vs Homeoffice
Essen gehen
vs Essen mitbringen
Auto vs Rad 
Mail vs
Videocall
Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik
Welches Projekt hat dir bei affinis bislang am meisten Spaß gemacht?
Bei mir kann man nicht so wirklich zwischen einzelnen Projekten unterscheiden: Ich habe viele verschiedene Aufgaben, die auf das gleiche Ziel einzahlen. Die Verschiedenheit der Themen, aber auch die größeren Herausforderungen, die mit zeitlichem und persönlichem Druck auf mich zukommen, sind jedoch das, was mir an meiner Tätigkeit bei der affinis Gruppe am meisten Spaß macht. Ich schätze es, dass mir diese komplexeren Unterfangen anvertraut wurden und ich mich ihnen widmen kann.
Müsste ich die Frage doch konkreter beantworten, bereitet es mir auch Freude, Transparenz zu schaffen und darüber Vertrauen aufzubauen. So haben wir die Planung des Bereiches neu aufgebaut und konnten innerhalb kürzester Zeit eine erhebliche Verbesserung der Einsatzplanung erzielen. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch unsere Kunden, denen wir damit verlässlicher und planbarer z.B. bei der Portfolioplanung für ein S/4HANA Projekt frühzeitig unterstützen können.
"Mein Bestreben dabei ist auch, ehrlich gemeinte, gute Arbeit für meinen ganzen Bereich zu leisten und bestmöglich die Interessen des gesamten Teams zu vertreten."
Welche beruflichen Erfahrungen würdest du jedem ans Herz legen?
Die Offenheit, neue Themen anzugehen, sollte man meiner Meinung nach immer bewahren. Ich bin grundsätzlich Optimist, deswegen würde ich auch empfehlen, immer zu versuchen, einen guten Impuls in allem zu finden. Selbst wenn man vor einer Herausforderung oder einem Konflikt steht, sollte man Lösungsansätze verfolgen und dabei nicht nur auf die eigene Meinung beharren, sondern andere Meinungen und Standpunkte in die Lösungsfindung integrieren. Das nicht zu tun, wäre in meinem Beruf ohnehin fatal, aber ich kann es auch generell nur empfehlen. Es gibt aus meiner Erfahrung nämlich meistens nicht die eine faktisch richtige Lösung, sondern eher eine, die durch die Zusammenarbeit des Teams und die Berücksichtigung aller Sichtweisen genau richtig ist. Darüber hinaus lernt man auch viel durch die Perspektiven anderer und setzt sich kritischer mit Sachverhalten auseinander. Da schließt sich der Kreis, denn um andere Meinungen aufnehmen und einfließen lassen zu können, ist auch wieder Offenheit wichtig.
Hast du eine Routine, die deinen Alltag startet oder beendet?
Bei der Arbeitslast sowie der Dringlichkeit der Aufgaben, die tagsüber auf mich einprasseln, ist es mir wichtig, abends eine Art Routine zu verfolgen. Ich bin vor kurzem Vater geworden und verbringe den Abend mit meinem Sohn. Egal ob ich mit ihm spiele, spazieren gehe oder ihn ins Bett bringe – diese Zeit genieße ich.
Vielen Dank, Ole!
Noch mehr über Ole erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Ole arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Ole zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead Project Management Excellence Anna
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Ich bin bereits seit sechseinhalb Jahren bei affinis [Anm. d. Red.: Stand Mai 2024]. Von affinis habe ich auf einem Netzwerk-Event von 12min.me in Hamburg erfahren, als ich dort einen damaligen Kollegen getroffen habe und mit ihm ins Gespräch gekommen bin. Ich war kurz davor, meinen Master zu beenden, und er meinte, er habe da vielleicht ein passendes Jobangebot für mich. Wenn ich an meine Startzeit bei affinis denke, kommt mir die enge Gemeinschaft in den Sinn. Meine Kolleg:innen haben mich, gerade während meiner Anfangszeit, unermüdlich mit ihrer Expertise unterstützt, da ich bereits sehr früh als Einzelkämpferin in technologielastigen Projekten, also in mir noch unbekannten Fachbereichen, eingesetzt wurde. Freitage waren auch immer besonders schön, da haben wir uns alle im Hamburger Büro getroffen.
Annas Karriereweg bei affinis
Anna ist bereits seit 2017 Teil unserer Unternehmensgruppe. Ihre Karrierelaufbahn könnt ihr der Grafik entnehmen.
Team Lead Project Management Excellence
Senior Project Managerin
seit 2024
Senior Project Managerin
2022-2024
Project Managerin
Consultant
2019-2022
Consultant Analyst
2017-2019
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Einen Arbeitsalltag kann ich gar nicht beschreiben, da meine Aufgaben und Rollen je nach Projekt sehr unterschiedlich sind. Die Projekte an sich sind aber meistens in ähnliche, grobe Phasen unterteilt: die Analyse, die Vorbereitung, die Umsetzung, das Testing und der Go-Live. Momentan begleite ich mein erstes Projekt von Anfang bis Ende, was ich super spannend finde!
„Im Allgemeinen lebt meine Arbeit von der Interaktion mit dem Projektteam: Ich überlege zunächst, wer wie, wann und wie lange beteiligt ist.“
Zu Beginn plane ich auch direkt die ersten Projekt-Meilensteine, die im Verlauf immer wieder getrackt werden. Dabei stellen sich verschiedene Fragen: Verschieben sich diese Punkte? Wie sieht es mit dem Budget aus? Brauchen wir einen Business Case? Diese Aspekte werden von mir betreut und geupdated, sollte es nötig sein. Ich schule den Kunden auch gerne in den Projektmanagement-Basics, damit er meine Vorgehensweise und meine Informationsbedarfe versteht. Während der unterschiedlichen Projektphasen tracke ich dann einzelne Projektaufgaben und stelle sicher, dass alles so läuft, wie es soll. Meine genaue Arbeit hängt jedoch immer vom Bedarf und der Art des Projektes ab – das ist immer verschieden und ich passe mich an.
Ich kümmere mich zudem um das Stakeholder-Management, indem ich mir zuerst klarmache, wer überhaupt betroffen ist. Dann überlege ich, wie diese Personen am besten am Projektgeschehen beteiligt werden. Hierbei führe ich entsprechende Calls durch oder erstelle Statusberichte. Außerdem erfülle ich auch die Rolle der Kommunikatorin zwischen dem Projektteam und dem Fachbereich, und übersetze die Wünsche und Belange der einen Partei für die andere. Um das gut umsetzen zu können, frage ich ab, welche Person gerade genau was tut oder braucht. Sollte tatsächlich Unterstützung nötig sein, sorge ich dafür, dass die richtige Hilfe geleistet wird. Im Endeffekt bin ich diejenige, die das Team zusammenbringt und auch zusammenhält. Dabei bin ich weniger an der direkten Umsetzung beteiligt, sondern kümmere mich eher als Organisatorin darum, dass das Gesamtkonstrukt stimmt und funktioniert.
Inzwischen ist ein Großteil meiner Arbeit digitalisiert, da auch viele Mitarbeitenden des Kunden nicht mehr am selben Ort arbeiten. Ich bin so nur vor Ort, sollte es sich effizienter gestalten wie beispielsweise bei Workshops oder wenn ich den Kunden anfangs kennenlerne. In interne Projekte, die wir mit dem Project Management Excellence-Team verfolgen, bin ich auch involviert.
Was ist der Punkt, der dir bei deiner Arbeit bei affinis am meisten Freude bereitet?
Ich bin in meiner Tätigkeit nicht fixiert auf einen speziellen Bereich oder eine bestimmte Branche, sondern kann flexibel agieren. Egal welcher Kunde oder welche IT-Thematik – ich kann übergreifendes Projektmanagement anbieten und immer wieder Neues dazulernen. So baue ich meine Expertise stetig aus und freue mich vor allem auch anfangs, wenn ich mich in einen neuen Bereich einarbeite, über eine steile Lernkurve.
"Diese Mischung und Abwechslung aus allem macht mir an meinem Beruf am meisten Spaß."
Wenn du dein Leben mit einem Buchtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Ich habe die Buchreihe „Madame le Commissaire“ von Pierre Martin gewählt. Sie passt insofern gut zu mir, dass die Bücher über eine starke weibliche Hauptrolle verfügen. Die Hauptcharakterin liebt ihre Arbeit, aber weiß zugleich auch ihre Freizeit zu genießen.
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Mein Kaffee-Thermobecher begleitet mich definitiv überall hin, einige Kolleg:innen kennen den mit Sicherheit [lacht]. Ein weiterer Bonus an meinem Thermobecher ist, dass ich meine Lieblingskaffeesorte so auch unterwegs genießen kann.
Vielen Dank, Anna!
Noch mehr über Anna erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Anna arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Anna zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead Communications & Marketing Daniela
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Ich bin im August 2016 als Werkstudentin zu affinis gestoßen. Ich habe nach meiner Ausbildung und ein paar Jahren Berufserfahrung im Marketing noch einmal ein Studium in der Wirtschaftspsychologie begonnen und wollte dies weiterhin mit praktischer Arbeit im Marketing verbinden. Daraufhin hat mir eine damalige Kollegin die ausgeschriebene Werkstudentenstelle in Hamburg vorgeschlagen – aus NRW-kommend wäre ich sonst vermutlich gar nicht darauf aufmerksam geworden, aber auch schon vor Corona war Homeoffice bei affinis kein Problem.
Nach einem ersten telefonischen Gespräch und einer kleinen Aufgabe wurde ich zu einem Treffen nach Hamburg eingeladen, das ich im Vorfeld als zweites Vorstellungsgespräch interpretiert habe. Ich habe mich sehr gut mit Lars [Anm. d. Red.: Schneider; Vorstand] unterhalten, aber war dennoch überrascht, als er mir anschließend sofort mitteilte, dass ich gerne bei affinis anfangen kann. Das vermeintliche Vorstellungsgespräch kristallisierte sich so eher als eine Art Einstellungsgespräch heraus und am Ende des Tages hatte ich den Job [lacht].
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Meine Positionen und meine Arbeit haben sich im Laufe der Zeit sehr gewandelt. Dabei durfte ich viele spannende Entwicklungen – sowohl persönlich als auch das ganze Unternehmen betreffend – miterleben.
Aktuell bin ich Teamlead des Communications & Marketing-Teams. Meine Aufgaben in dieser Position reichen von Mitarbeitendengesprächen und -entwicklung über die Einführung agiler Methodiken, die mein Team beispielsweise bei der Monatsplanung und Orientierung innerhalb von Projekten unterstützen, bis hin zur Prozessoptimierung und -organisation, die auch die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen begünstigt.
„Die Umsetzung der genannten Themen stoße ich gerne an, aber finde es sehr wichtig, dass das ganze Team bei den entsprechenden Entscheidungen mitwirken und generell eigene Verantwortung übernehmen kann.“
Parallel arbeite ich auch an unseren operativen Projekten mit. Meinen Schwerpunkt habe ich mir hierbei in der Marketingberatung für unsere Fachbereiche und im Content-Marketing gesetzt. Anders ausgedrückt, ich erzähle gemeinsam mit unseren operativen Teams die vielen spannenden Leistungen und Geschichten von affinis, sowohl technologisch, prozessual als auch menschlich – und das in den verschiedensten Formen: als Referenzen, Social-Media-Posts, Unternehmensnews, Blogartikeln, Flyern etc.
Auch arbeite ich gerne strategisch und schaue, in welchen Bereichen wir uns optimieren, welche neuen Formate wir entwickeln oder welche neuen Kanäle wir bedienen können. Gemeinsam mit Wiebke [Anm. d. Red.: Krumme; Senior Communications Managerin bei affinis] befasse ich mich beispielsweise aktuell mit der Markenintegration der affinis Gruppe und allen Themen und Prozessen, die damit verbunden sind.
Danielas Karriereweg bei affinis
Daniela begleitet uns seit ihres Studiums. Inzwischen ist sie Team Lead des Marketing-Teams bei affinis.
Team Lead Communications & Marketing
Senior Marketing Managerin
seit 2022
Marketing Managerin
2021-2022
Werkstudentin
Referentin für Online-Marketing
2016-2021
Was bereitet dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Es fällt mir schwer, mich nur auf einen Punkt zu beschränken, denn die Menschen bei affinis und vor allem mein Team sind einfach unschlagbar. Aber was mir auch enorm gefällt, ist das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Das äußert sich in meinen Verantwortungen und Aufgaben, in denen mir Freiraum und Flexibilität gegeben wird. Ich kann neue Ideen und Vorgehensweisen einbringen, mich in neue Themen und Aufgaben einarbeiten und Dinge ausprobieren. Dieses Vertrauen wiederum kann ich auch an das gesamte Team weitergeben. Wir harmonieren nicht nur super, sondern haben dieselben Ziele vor Augen und jede:r eigene Verantwortungsbereiche, die vorangetrieben werden – diese Mitgestaltungsmöglichkeit macht bei der täglichen Arbeit wirklich viel Spaß und hilft uns dabei, sowohl unser Team als auch uns selbst jeden Tag weiterzuentwickeln.
Wenn du dein Leben mit einem Filmtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Der Film, für den ich mich entschieden habe, ist „Billy Elliot – I Will Dance“. Er spielt in den 80er-Jahren und dreht sich um einen Jungen, der von seinem Vater zum Boxunterricht geschickt wird und dabei aber die Liebe zum Ballett für sich entdeckt. Trotz aller Widerstände entwickelt sich Billy schlussendlich zu einem erfolgreichen Ballett-Tänzer. Der Film verbindet wichtige Themen: veraltete Geschlechterrollen, Familienzusammengehörigkeit und Identitätsfindung. Auch ich bin nicht immer den klassischen Weg gegangen, wurde dabei aber zu jeder Zeit von meiner Familie unterstützt. Ich habe immer getan, was mich glücklich gemacht hat und kann das nur empfehlen – denn nur wenn man mit dem glücklich ist, was man macht, kann man sich aus meiner Sicht mit voller Motivation seinen Zielen widmen und sich weiterentwickeln.
"Ich bekomme den Freiraum, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen."
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Das sind definitiv meine Kletterschuhe. Ich habe vor einigen Jahren mit dem Klettern begonnen und das nur, weil ich einer Freundin einen Gefallen tun wollte – ich habe nämlich Höhenangst [lacht]. Anschließend bin ich auch zum Bouldern gekommen – quasi Klettern ohne Sicherung auf Absprunghöhe. Beides gibt mir den perfekten Ausgleich zur täglichen Arbeit und macht mir viel Spaß. Ich versuche immer, mindestens zweimal die Woche in die Halle zu gehen und mittlerweile geht auch oft das gesamte Team gemeinsam Bouldern, wenn wir uns in Bremen treffen.
Vielen Dank, Daniela!
Noch mehr über Daniela erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Daniela arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Daniela zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Geschäftsführer Tobias
Was ist dir aus deiner Startzeit bei der affinis Gruppe besonders in Erinnerung geblieben?
Ich bin seit 2001 bei der affinis Gruppe, also bereits eine ganz schöne Zeit [lacht]. Als ich hier damals als Einsteiger gestartet bin, hat mich besonders der Teamspirit beeindruckt, den ich wahrgenommen habe. Ich traf auf viele, sehr motivierte Leute, die über eine Menge Know-how verfügten und zudem an unterschiedlichen Themen technologischer sowie betriebswirtschaftlicher und fachlicher Natur ambitioniert gearbeitet haben. Gleichzeitig haben sich alle gemeinsam für Analytics, Business Intelligence und Data Management engagiert. Ich bin also Teil eines großen Teams geworden, das aus vielen individuellen Charakteren bestand, an denen ich mich gut orientieren konnte. Dieses Gesamtpaket ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.
Wie sieht deine Arbeit bei der affinis Gruppe aus?
Ich habe während meiner Zeit hier eine große Wandlung meiner Aufgaben und Tätigkeiten durchlebt. In meiner Ausgangsposition habe ich die interne IT-Infrastruktur gemanaged. Über die Arbeit mit der Hardware und Software bei uns habe ich mich dann Stück für Stück den eigentlichen Beratungsthemen genähert. Schließlich bekam ich die Gelegenheit, in ein Projekt einzusteigen, in dessen Rahmen Themen behandelt wurden, die ich mit meinem Know-how hinsichtlich Datenbankmanagement und -entwicklung gut unterstützen und bearbeiten konnte. Ich kannte somit nicht nur alle internen Prozesse, sondern konnte auch die Kundenprojekte beobachten und mich mit den Berater:innen austauschen. Dadurch bin ich mit der Zeit dann in das aktive Beratungsgeschäft eingestiegen und habe die interne IT schließlich ganz abgegeben, um mich vollends auf die Beratung zu fokussieren.
Dass die Erwartungen von den Kunden erfüllt oder im besten Fall sogar übertroffen werden, war mir bei meiner Arbeit schon immer wichtig und am Ende des Tages mein primäres Ziel. Ich nehme dafür die Vorstellungen und Anforderungen des Kunden hinsichtlich der Lösung auf und mache auch proaktiv Vorschläge, wie wir das ganze Konzept noch besser gestalten sowie, welche Verbesserungen wir in Prozesse, Strukturen und in die gesamte BI- und Analytics-Landschaft einbringen können. Dabei ist es wichtig, zunächst zu verstehen, wie der Kunde arbeitet, und sich in seine Prozesse hineinzudenken. Schließlich liegt die Faszination auch darin, zu erkennen, wo Verbesserungsbedarf besteht und wie man die Kundenanforderungen unterbringen kann sowie gleichzeitig den Spagat zwischen betriebswirtschaftlichen und technologischen Themen zu schaffen.
„Dann hat sich meine Rolle noch einmal verändert, als ich die Leitung des SAP-BI-Teams übernommen habe. Dadurch sind meine Aufgaben noch vielfältiger geworden und erstrecken sich zudem ins interne und externe Teammanagement und in die Projektleitung.“
Mein Verständnis einer solchen Managementaufgabe ist ein ganzheitliches, so sind alle notwendigen Prozesse für den Projekterfolg gebündelt in der Hand des Managers. Natürlich kümmert man sich in dieser Position auch um alle im Team. Dabei habe ich hohe Ansprüche an mich selbst und möchte alle Themen, derer ich mich annehme, auch bis ins letzte Detail durchdringen, um das Beste für alle herauszuholen. Diese Entwicklung hilft mir nun auch bei meiner aktuellen Rolle als Bereichsleitung BI & Analytics, in der ich die Verantwortung für mehrere Teams trage. Das Spannende dabei ist, dass die viele Aufgaben und Prozesse auf der einen Seite gleichbleiben, auf der anderen jedoch durch neue Aspekte bereichert werden. Ich fungiere als Bindeglied und Vermittler zwischen den einzelnen Teams sowie den Teams und dem Vorstand. Dabei stehen zum einen das Kunden- und Projektgeschäft innerhalb der Teams, aber zum anderen auch die strategischen Ziele von affinis insgesamt im Vordergrund. Gleichzeitig ist es mir jedoch genauso wichtig, den Kontakt zu meinen Kunden aufrechtzuerhalten. Dadurch behält man auch einen ganz guten Überblick über den Markt und die aktuellen Themen, die die Kunden beschäftigen.
Tobias' Karriereweg bei affinis
Geschäftsführer deraffinis data & ai
seit 20XX
Head of BI & Analytics
20XX-20XX
Positionsbezeichnung
20XX-20XX
Positionsbezeichnung
20XX-20XX
Was bereitet dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Neben der erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden definitiv interne Themen und die Unternehmensentwicklung anzutreiben und mitzugestalten. Ich neige dazu, bei diesen Belangen immer eine Meinung und ein eigenes Bild zu haben. Dabei sehe ich meine Rolle auch darin, weitere Meinungen, Vorschläge und Initiativen von allen Seiten einzuholen und mit meiner Vorstellung abzugleichen. Daraus soll dann die beste Lösung für affinis und alle BI- und Analytics-Themen erschaffen werden. Das ist zwar eine große Herausforderung, aber genau das macht eben auch den Spaß daran aus. Das wird dann noch durch den Kundenkontakt sowie durch die Erfahrung und den Umgang mit aktuellen, marktrelevanten Themen ergänzt.
Wenn du dein Leben mit einem Buchtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Der Buchtitel „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ von Richard David Precht beschreibt mich insofern ganz gut, da er auf viele unterschiedliche Rollen, Themen und Aufgaben anspielt. Er passt nicht nur zu meiner Arbeit für die affinis Gruppe, sondern genauso zu meinem Privatleben. So bin ich Familienvater, Mitglied einer Band und eben Bereichsleitung BI & Analytics. Das sind viele Rollen und Facetten, bei denen die Herausforderung besteht, sie unter einen Hut zu bekommen, aber ich würde keine davon jemals missen wollen.
"Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst und möchte Themen bis ins kleinste Detail durchdringen."
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Da gibt es zum einen die ganz banale Antwort: mein Smartphone. Mein Handy ist eines der wichtigsten Arbeits- und Kommunikationsmittel, die ich besitze und es ist tagtäglich in Verwendung.
Zum anderen begleitet mich persönlich, seit ich denken kann, die Leidenschaft für Musik, zum Beispiel zum Singen. Und dabei verwende ich am liebsten mein gutes altes Gesangsmikro. Auch wenn man ihm die Spuren vieler energiegeladener Konzerte ansieht, verrichtet es immer noch brav seinen Dienst und klingt immer noch toll. Und weil ich damit so viele schöne Erinnerungen verbinde, wird es auch zukünftig mein treuer Begleiter bleiben.
Vielen Dank, Tobias!
Noch mehr über Tobias erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Tobias arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Tobias zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead und Program Managerin Sabrina
Was ist dir aus deiner Startzeit bei affinis besonders in Erinnerung geblieben?
Ich bin inzwischen seit über fünf Jahren bei affinis und bin so direkt nach dem Studium ins Arbeitsleben eingestiegen. Damals habe ich am 1. Juli angefangen, genauso wie einige Kolleg:innen letztes Jahr. Sie waren total aufgeregt, sehr wissbegierig und wollten direkt starten und sich in Aufgaben stürzen. Dadurch habe ich mich wieder in meine Anfangszeit zurückgesetzt gefühlt, denn ich war genauso. Es konnte gar nicht schnell genug gehen und ich wollte mein Können und Wissen unter Beweis stellen. Das war durchaus eine emotionale Zeit. Damals wurde mir dann ans Herz gelegt, ich solle mich entspannen und das nicht zu ernst nehmen, denn die Arbeit und die Aufgaben, an denen man sich beweisen kann, kommen von allein und schneller, als man denkt. Genau denselben Rat konnte ich jetzt einige Jahre später auch an meine Young Professionals weitergeben. Da denkt man dann an den eigenen Start zurück und die aufregende Zeit, und wird sehr nostalgisch.
Wie ist dein Werdegang bei affinis und wie sieht deine Arbeit heute aus?
Ich bin 2017 als Projektassistentin bei affinis gestartet, eine Stelle, die es heute so in der Form gar nicht mehr gibt. Nach einem Jahr habe ich dann zu den Tätigkeiten einer SAP-Beraterin gewechselt. Das witzige ist, dass ich noch im Studium der festen Überzeugung war, dass ich niemals als SAP Consultant arbeiten würde und jetzt bin ich hier [lacht].
Vor zirka einem Jahr wurde ich Team Lead im SAP-Bereich. Dadurch hat sich natürlich auch mein Alltag nochmal ein bisschen verändert, denn zur normalen Tätigkeit der SAP-Beratung kommen so interne Aufgaben und Verpflichtungen. Das sind viele Themen organisatorischer Natur, aber auch Mitarbeitergespräche und regelmäßiger, persönlicher Austausch. Man bekommt zusätzlich die Chance, unternehmensinterne Prozesse und Dinge mitzugestalten, gerade durch die Führungskräfte-Workshops und -Meetings.
„Nichtsdestotrotz ist es mir neben der Führungskräftearbeit sehr wichtig, immer noch viel operativ mit den Kunden zu arbeiten und mich fachlich nach wie vor weiterzubilden.“
Meinen Alltag lege ich mir dann so zurecht, dass meine Kundentermine morgens und die Mitarbeitertermine nachmittags stattfinden. Da ich inzwischen auch mal wieder zum Kunden fahren kann und vor Ort mit ihnen arbeite, verschiebt sich dieses Verhältnis ab und zu, aber im Grunde habe ich mir das so eingeteilt. Nach dem Ende der Corona-Hochphase ist der Alltag so wieder wesentlich abwechslungsreicher geworden, was mich sehr freut.
Ich telefoniere viel mit dem Kunden, bespreche mit ihm verschiedene, aktuelle Themen, anfallende Konzeptionsarbeiten und Umsetzungen, die ich entweder betreue oder mittlerweile zum Teil auch selbst übernehme. Kleinere Entwicklungen nehme ich also selbst vor, lasse sie dann aber sicherheitshalber von den entsprechenden Entwickler:innen prüfen. Hier ist zu erwähnen, dass wir seit Oktober nun endlich mehr weibliche Unterstützung in der Entwicklung haben. Vielleicht besteht bei manchen Frauen die Angst, man würde nicht akzeptiert werden, sei es seitens des Kunden oder seitens der Kolleg:innen. Allerdings habe ich bisher nie diese Erfahrung machen müssen und habe auch nichts Ähnliches mitbekommen. Mit Sicherheit passiert das leider noch ab und zu, aber habt den Mut und wagt den Einstieg!
Am Ende teste ich die umgesetzten Konzeptionen gemeinsam mit dem Kunden, um anschließend den Wirkbetrieb einleiten zu können. Dieser Vorgang wiederholt sich praktisch bei jedem Projekt in den Grundzügen. Ich fungiere im Großen und Ganzen so als Schnittstelle zwischen meinem Kunde und den Entwickler:innen: Die Konzeptionen und Anforderungen gebe ich aber mittlerweile auch größtenteils an das Expert:innenteam weiter.
Sabrinas Karriereweg bei affinis
Team Lead &
Senior Program Managerin
seit 2024
Team Lead SAP &
Consultant
2022-2023
Consultant
2018-2022
Projektassistentin
2017-2018
Was bereitet dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Da ist es für mich sehr schwierig, nur einen Punkt zu nennen. Zum einen machen mir die kleinen Entwickleraufgaben, die ich inzwischen übernehmen kann, total Spaß. Das ist nochmal eine Bereicherung und eine neue Facette an meiner Arbeit. Genauso finde ich es super, wieder beim Kunden vor Ort sein zu können und den persönlichen Kontakt zu pflegen, sei es durch die Arbeit oder mal bei einem gemeinsamen Mittagessen. Der dritte und für mich wichtigste Faktor sind die Kolleg:innen, mit denen ich zusammenarbeite. Das sagen zwar wirklich viele, aber ohne meine Kolleg:innen wäre die Arbeit nur halb so schön. Wir haben eine tolle Bindung zueinander und unternehmen auch echt gerne und viel miteinander.
Wenn du dein Leben mit einem Buchtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Der Titel, für den ich mich entschieden habe, beschreibt mein Leben zwar nicht, aber das Buch hat mich sehr inspiriert. „Wandern, Glück und lange Ohren“ von Lotta Lubkoll handelt von einer jungen Frau, die mit ihrem Esel Johnny von München ans Mittelmeer wandert. Während des Lesens hat man viel erlebt und wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Das Buch sagt im Endeffekt auch aus, dass man die simplen Dinge im Leben mehr wertschätzen sollte. Wer weiß, vielleicht habe ich eine solche Reise ja auch mal vor [lacht]!
"Als Team Lead bekommt man die Chance, unternehmensintern viel mitzugestalten und mitzuwirken."
Was ist ein Gegenstand, der dich im Leben begleitet?
Ich habe mich wieder für meine Kontaktlinsen entschieden, daran hat sich seit meinem ersten MannschaftsMittwoch nichts verändert. Ohne die sehe ich nämlich nichts [lacht]. Das ist das Erste, worum ich morgens kümmere und das Letzte, was ich abends noch raus mache. Ohne Kontaktlinsen wäre ich aufgeschmissen.
Vielen Dank, Sabrina!
Noch mehr über Sabrina erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Sabrina arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Sabrina zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead Marketing Operation Elias
Wie hast du den Weg zu affinis gefunden?
Ich habe damals im September 2018 bei einem großen Versicherungskonzern aufgehört und bin dann bei affinis als Werkstudent angefangen. Zeitlich fand das ziemlich zeitgleich mit der Eröffnung des Stralsunder Büros statt. In der Anfangszeit waren wir erstmal alle im Homeoffice, aber ab Ende November konnten wir alle ins Office migrieren und auch vor Ort zusammenarbeiten. Kurz darauf habe ich meine Masterarbeit gemeinsam mit affinis geschrieben.
Während meiner Masterarbeit habe ich angefangen, für einen unserer Kunden in München zu arbeiten. Das war circa im Mai 2019 und ich habe ich mich mit dort um das Thema Adobe Analytics gekümmert. Kurz danach gab es in meinem Leben einige große Veränderungen, die unter anderem dazu geführt haben, dass ich affinis für eine Weile verlassen habe.
Ich wollte mir zu dem Zeitpunkt beruflich etwas anderes angucken und bin für ein Jahr in ganz andere Themen eingetaucht, bevor ich den Weg wieder zu affinis zurückgefunden habe. Jetzt bin ich seit August 2021 wieder zurück, weil ich einfach gemerkt habe, dass die Arbeit bei affinis am besten zu mir passt.
Sowohl das erste als auch das zweite Mal waren meine Bewerbungsverfahren sehr kurz und ziemlich entspannt, was für mich für affinis als Firma und für unsere Unternehmenskultur spricht. Ich bin seit August 2021 auch erneut bei meinem damaligen Kunden, zwar in anderen Projekten, aber ich bin wieder mit vielen meiner damaligen Ansprechpersonen in Kontakt. Sowohl meine Kunden als auch meine Kolleg:innen haben mich herzlich willkommen geheißen. Da merkt man einfach auch diese Wertschätzung, die bei affinis ein Teil der Kultur ist.
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Ich habe tatsächlich keinen „Regelablauf“, sondern immer viele verschiedene Aufgaben, die auf mich zukommen. Von Tag zu Tag sieht mein Arbeitsalltag unterschiedlich aus. Jeder Tag kommt mit seinen eigenen Herausforderungen: ob Rechercheaufträge oder Wünsche auf Kundenseite, es gibt immer etwas Neues zu erledigen.
Ich bin Teil des Blue Incite Teams. Wir sind für die Durchführung, Betreuung sowie für die Anforderungsaufnahme von Aktionen beim Kunden zuständig. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Aufgaben. Um meine Arbeit besser zu beschreiben, muss man sich folgende Situation vorstellen: Der Kunde hat besondere Vorstellungen, wie seine Aktion auszusehen hat und wie diese ausgespielt werden soll. Dafür wendet er sich an unser Team. Meine Aufgabe ist es, mich mit meinen Kolleg:innen auszutauschen, einzuschätzen, wie viele Personentage wir dafür brauchen, mit dem Kunden wichtige Eckdaten und Details abzusprechen, die Timeline festzulegen, etc.
„Dann muss der Prozess genehmigt werden, denn erst danach können wir mit der Aktion loslegen. Das ist erstmal der organisatorische Teil.“
Danach kommt der zweite Teil meiner Arbeit: der operative Teil. Ich führe Aktionen aus, selektiere Daten, bringe sie in ein bestimmtes Format, liefere diese an einen Druckdienstleister, wenn zum Beispiel Briefe abgeschickt werden sollen und noch vieles mehr. Dazu kommen noch die Sonderfälle, in denen Recherchen durchgeführt werden müssen. Meistens finden diese Recherchen in unseren Systemen und Daten statt. Wir arbeiten mit einer Menge an Daten und da kann immer etwas aufkommen, dem man auf den Grund gehen muss.
Sowohl das erste als auch das zweite Mal waren meine Bewerbungsverfahren sehr kurz und ziemlich entspannt, was für mich für affinis als Firma und für unsere Unternehmenskultur spricht. Ich bin seit August 2021 auch erneut bei meinem damaligen Kunden, zwar in anderen Projekten, aber ich bin wieder mit vielen meiner damaligen Ansprechpersonen in Kontakt. Sowohl meine Kunden als auch meine Kolleg:innen haben mich herzlich willkommen geheißen. Da merkt man einfach auch diese Wertschätzung, die bei affinis ein Teil der Kultur ist.
Elias' Karriereweg bei affinis
Positionsbezeichnung
seit 20XX
Positionsbezeichnung
20XX-20XX
Positionsbezeichnung
20XX-20XX
Positionsbezeichnung
20XX-20XX
Was macht dir bei der Arbeit am meisten Spaß?
Ich finde meine Arbeit spannend, weil immer neue kleine (oder auch große) Herausforderungen auf mich zukommen und es viel Spaß macht, diese zu meistern. Passt tatsächlich auch ganz gut zu mir: Ich bin ein Fan davon, mich immer wieder schwierigen Situationen zu stellen (lacht). Ich mag es einfach, durch diese Herausforderungen zu wachsen. Probleme sind für mich „nur“ ein Anreiz zu Lösungen. Außerdem lerne ich bei jeder Herausforderung etwas dazu, was mir auch sehr gefällt!
Hinzu kommt auch die enge Zusammenarbeit mit meinem Team. Wir verstehen uns alle sehr gut, sowohl beruflich als auch privat. Ich habe echt ein super Team, mit dem ich sehr gerne arbeite. Egal was man für ein Problem hat, man kann immer auf die anderen zugehen und wird immer Hilfe bekommen.
Wenn du dein Leben mit einem Filmtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Ich hatte etwas Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten, weil jeder Titel, den ich aussuchen würde, mein Leben irgendwo begrenzt. Das Leben ist viel breiter und vielfältiger als ein Titel es beschreiben könnte. Aber ich habe mich dazu entschieden, auf das einzugehen, was ich vorhin meinte: Dass ich gerne Herausforderungen meistere und an ihnen wachse. Den Film „Ohne Limit“ finde ich in dem Fall sehr passend.
Es gibt nur da Grenzen, wo man sie auch selbst setzt und für mich beschreibt dieser Filmtitel meine Einstellung dazu ziemlich gut. Wenn man mit Herausforderungen wachsen will, kann man das tun. Es erfordert nur die Zeit und den Aufwand, den man hineinstecken muss. Das gilt sowohl im privaten als auch im beruflichen Sinne.
Im meinem privaten Leben geht es mir genauso. Zum Beispiel: Ich habe mir einen 3D-Drucker angeschafft und damit baue ich mir immer irgendwelche Sachen zusammen. Letztens habe ich mir einen Hydroponics Tower gedruckt, mit dem man eine Hydrokultur in einem Turm züchten kann. Mit der Bepflanzung lege ich allerdings erst dann los, wenn es etwas wärmer ist (lacht). Das ist eins der vielen Projekte, an denen ich derzeit arbeite. Sportlich geht es mir genauso: Ich habe mir zum Beispiel vorgenommen, an jedem Tag, an dem die Sonne scheint, rauszugehen und aktiv zu sein. Und es gibt mehr Sonnentage in Deutschland als man denkt! (lacht)
"Probleme sind für mich "nur" ein Anreiz dafür, Lösungen zu finden."
Vielen Dank, Elias!
Noch mehr über Elias erfahren?
Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Elias arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Elias zu werden.
MannschaftsMittwoch mit dem Weihnachtsmann
Wie hast du den Weg zu affinis gefunden?
Ich bin erst seit ein paar Monaten bei affinis, aber fühle mich so, als ob ich schon viel länger da bin. Ich bin durch das damalige Young Professional Programm (YPP) auf affinis gestoßen – schließlich wurde dort berichtet, dass das Programm nicht nur für Studienabgänger:innen, sondern auf für Quereinsteigende geeignet ist. Ich wollte meine Weihnachtsprozesse optimieren sowie digitalisieren und fand das Traineeprogramm genau passend. Was wäre denn besser als von IT-Profis zu lernen: Ich bin ja schließlich selbst Weihnachtsprofi! Nach meiner Bewerbung teilte mir affinis mit, dass das YPP jedoch erst im nächsten Jahr beginnen würde und bot mir daher eine andere Einstiegschance an, damit ich die ersten Erfolge schon dieses Weihnachten feiern kann.
Als älterer Mann (lacht) und Quereinsteiger, war ich mir zuerst nicht sicher: Bin ich dafür geeignet? Und von IT verstehe ich ja nicht viel – ich würde mich eher als „Old School“ beschreiben… aber da haben mich meine Kolleg:innen von affinis sofort in das Team aufgenommen und ich habe mich direkt wohl gefühlt
Wie sieht deine Arbeit bei affinis aus?
Ich arbeite an verschiedenen Projekten, aber meine Hauptbeschäftigung ist natürlich die Digitalisierung von Weihnachten. Dabei habe ich enorm viel Unterstützung von meinem Team und von der gesamten affinis Mannschaft bekommen. Scheint, als ob hier alle Weihnachten als sehr wichtig empfinden. Fast wie Zuhause!
Drei meiner Hauptthemen waren die Prozessoptimierung der Geschenkeverteilung, Digitale Geschenke und Künstliche Intelligenz für unsere Elfen, um sie bei der Geschenkauswahl für die Kinder zu unterstützen. Wie man sieht: keine kleinen Projekte (lacht). Was die digitalen Geschenke angeht: Mein erstes erfolgreiches Projekt war die Geschenkidee für unsere affinis Kunden, bei der wir für jeden unserer Kunden einen Baum gepflanzt und die Weihnachtsgrüße und -geschenke aufgrund der Corona-Pandemie digital verschickt haben.
„Und wer hätte es denn gedacht? Meine Elfen arbeiten jetzt zu 50 Prozent Remote. Das freut mich besonders, da viele Elfen am Nordpol gar nicht so glücklich waren.“
Und auch ich genieße es jetzt, meine Zeit ab und an am Strand zu verbringen. Schon faszinierend, was die Welt heute so für Möglichkeiten mit sich bringt. Trotzdem können wir dank der Technologien alle zusammen und sogar noch effizienter arbeiten – IT macht es möglich!
Was macht dir bei der Arbeit am meisten Spaß?
In erster Linie bringt mir die Arbeit mit meinem Team sehr viel Spaß. affinis besteht wirklich aus vielen tollen und verschiedenen Menschen. Das sieht man schon daran, wie schnell ich von allen gelernt habe.
Mir bringt es auch unglaublich viel Freude zu wissen, dass ich meine Arbeit für alle Kinder dieser Welt mache und allen selbst eine große Freude machen kann. Ich bin einfach zufrieden mit meiner Arbeit und dass sie andere glücklich macht.
Wenn du dein Leben mit einem Filmtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Es gibt viele tolle Filme, mit den ich mich identifizieren kann. Aber ich glaube, der eine, der mein Leben am meisten geprägt hat, ist „Der Grinch“. Der Film hat mir die Augen geöffnet, dass nicht jeder so gerne Weihnachten mag wie ich. Seitdem habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, umso härter zu arbeiten und auch diesen Menschen schöne Weihnachten zu ermöglichen! Deshalb auch meine Arbeit hier bei affinis. Dank der optimierten Prozesse kann ich mehr Zeit auf das Wichtige im Leben verwenden: den Grinchs dieser Welt das Weihnachtsfeeling näher zu bringen.
"Ich bin einfach zufrieden mit meiner Arbeit und damit, dass sie andere glücklich macht."
Welcher Gegenstand begleitet dich im Leben?
Mein Schlitten. Ohne den und meine wundervollen Rentiere, würde es mir sehr schwerfallen, an die vielen lieben Kinder Geschenke zu verteilen. Außerdem sehe ich mir die Welt auch unglaublich gerne vom Himmel an. Ich liebe es, wenn die Hälfte der Welt verschneit ist und ich mit meinem Schlitten über die Welt fahren kann. Es gibt wenig, was mir mehr Freude bereitet.
Vielen Dank, lieber Weihnachtsmann!
MannschaftsMittwoch mit Vorstandsvorsitzendem Heiko
Wie hast du den Weg zu uns gefunden?
Mein Weg zur affinis Gruppe war nicht geplant, daher bin ich ehrlicherweise zufällig hierher gelangt (lacht). Zu dem Zeitpunkt, als ich mit affinis in Berührung kam, hatte ich schon eine Vorstandsposition belegt sowie ein eigenes Unternehmen gegründet und verkauft. Daher dachte ich, es wäre doch an der Zeit, etwas Ruhe in mein Leben einkehren zu lassen. Dann lief mir 2018 Herr Meister, der Gründer der damaligen affinis Consulting GmbH, am Hamburger Flughafen über den Weg. Herrn Meister kenne ich schon lange Jahre. Er war – ungefähr im Jahr 1996 – der zweite Vorgesetzte meiner Karriere und hat somit auch einen der Grundsteine meiner beruflichen Laufbahn gelegt. Er erwähnte, mir sein Unternehmen anbieten zu wollen. Ich war auf dem Weg in den Urlaub und hatte eigentlich gedacht, dass der Verkauf meines Unternehmens für mich die letzte berufliche Tätigkeit sein wird. Wie man sieht, war das jedoch nicht der Fall (lacht).
„Ich habe lange über dieses Gespräch am Flughafen nachgedacht, da ich bei einer ähnlichen Tätigkeit sehr viel Spaß hatte.“
Letztendlich entschloss ich mich dazu, mir affinis näher anzuschauen. Was ich sah, überzeugte mich und 2019 habe ich ein halbes Jahr „Probe“ als externer Berater in verschiedenen Projekten gearbeitet – quasi undercover (lacht). Ihm war es besonders wichtig, dass ich gut mit den Mitarbeitenden auskomme und während der „Probezeit“ konnten wir beide feststellen, dass dies der Fall war. Wir beschlossen, dass ich seine Anteile von affinis übernehmen werde – und so habe ich den Weg zu affinis gefunden.
Wie sieht deine tägliche Arbeit aus?
Wir haben viele Herausforderungen, vor denen wir stehen und eine Menge an Projekten, an denen wir arbeiten. Das bedeutet auch, dass ich, genauso wie viele andere Mitarbeitenden, viel arbeite: Ich bin selten vor 21:00 Uhr Zuhause. Aber keine Sorge, ich fange auch lieber später an (lacht).
„Ein typischer Tag von mir ist voll mit Terminen, aber meistens kann ich nie voraussagen wie mein Tag letztendlich aussieht.“
Ich telefoniere sehr viel und es kommen auch immer Anrufe ein, die nicht geplant waren. Zusätzlich habe ich meine Bürotür gerne offen, was dazu führt, dass es oft zu unerwarteten Besuchen und Unterhaltungen kommt, die meinen Tag somit sehr bunt und abwechslungsreich machen.
Was meine Aufgaben angeht: Ich kümmere mich um die strategische Weiterentwicklung und das Wachstum von affinis. Zusätzlich liegt die gesamte Koordination der Vorstandsarbeit bei mir als Vorsitzender. Außerdem bin ich für die Koordination und Kommunikation mit dem Aufsichtsrat sowie der Kommunikation mit unseren Aktionären zuständig.
Als Linienfunktion bin ich noch dem Team Communications & Marketing zugeordnet. Das bedeutet, dass ich viel mit dem Team über unseren Außenauftritt diskutiere sowie für die gesamte Außenberichtserstattung zuständig bin – unter anderem unsere Quartals- und Halbjahresberichte und die Jahresabschlüsse. Seit Kurzem bin ich auch für den Personalbereich und den Vertrieb verantwortlich. Das heißt, ich schaue mir gemeinsam mit dem Team an, welchen aktuellen Herausforderungen unsere Mitarbeitenden haben und finde heraus, was wir tun müssen, um eine gute Kultur sowie zufriedene Mitarbeitende und Kunden zu garantieren. Außerdem arbeite ich mit unserem Corporate Development Team an unserer Unternehmensentwicklung.
Im Grunde genommen ist es zusammenfassend meine Aufgabe zu schauen, dass dieses Unternehmen funktioniert und wächst. Das mache ich in Zusammenarbeit mit meinen Kolleg:innen, aber letztendlich ist dies meine Verantwortung als Vorstandsvorsitzender.
Was macht dir bei der Arbeit am meisten Spaß?
Ich starte jeden Tag mit immens viel Freunde in den Tag. Ich habe enorm viel Spaß an meiner Arbeit und freue mich jeden Tag, ins Büro zu fahren. Das hat viel mit den Menschen zu tun, die bei affinis arbeiten. Wir machen vielleicht nicht immer alles richtig, aber eines, was immer wunderbar ist, sind die Menschen, die affinis ausmachen.
Ich lebe eine Arbeitsweise der „offene Tür“ und finde es sehr schön, dadurch täglich mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu kommen. Sei es via Telefon, Teams oder vor Ort im Büro – ich habe jeden Tag die große Freude, Gespräche mit vielen verschiedenen Charakteren und Persönlichkeiten führen zu dürfen. Ich bin sehr stolz darauf zu sagen, dass ich bei affinis arbeite, dass dies mein Team ist – und das finde ich an meiner Arbeit großartig.
Wenn du dein Leben mit einem Filmtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Ich glaube nicht, dass es ein Buch oder einen Film gibt, das mein Leben beschreiben könnte oder es besonders geprägt hat. Am Ende sind alle Bücher oder Filme, wie toll sie auch sein mögen, „nur“ Fantasiewelten, in die man eintaucht, schließlich wieder austaucht und in die Realität zurückkehrt.
Was mich in meinem Leben stattdessen besonders geprägt hat, sind meine Familie und die Menschen, die an meiner Seite standen. Meine Familie und meine Mentoren haben mir gezeigt, was wichtig im Leben ist. Sie haben mir mit auf den Weg gegeben, dass man sich vor keiner Entscheidung drücken sollte und sich immer um den Menschen kümmern muss. Das ist mir heute noch besonders wichtig: der Mensch. Vor allem deswegen liegt mir eine gesunde und soziale Firmenkultur besonders am Herzen. Es gibt nichts Wichtigeres, als die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in einem Unternehmen.
Sollte ich aber verraten, was für Filme ich besonders mag, dann sind das auf jeden Fall französische Liebesfilme und da stehe ich auch zu 100% zu (lacht)!
"Es gibt nichts Wichtigeres als die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen."
Welcher Gegenstand begleitet dich im Leben?
Ich habe meine Begeisterung und Leidenschaft für Autos schon sehr früh in meinem Leben entdeckt. Die Autos sowie die Geschichten der Menschen, die diese Autos entwickelt haben, haben mich und mein Leben sehr geprägt. Die Entwickler, die hinter meinen Lieblingsautos stehen, haben alle irre Persönlichkeiten und Geschichten, die ich absolut faszinierend finde.
Vielen Dank, Heiko!
Du möchtest mit Heiko zusammenarbeiten?
Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Heiko zu werden.
MannschaftsMittwoch mit Team Lead Account & Sales Backoffice Jana
Wie hast du den Weg zu affinis gefunden?
Ich bin seit November 2011 bei der affinis Gruppe und glaube die Person, bei der der Prozess – von der Bewerbung bis zum ersten Arbeitstag – am schnellsten erfolgt ist (lacht).
Als ich damals auf der Suche nach einer neuen Herausforderung war, hat man damals noch StepStone genutzt. Dort sah ich die Stellenanzeige von der affinis Gruppe für die Position eines Office Managers. Auf diese Stelle habe ich mich beworben und wurde am gleichen Tag noch zurückgerufen. Am nächsten Tag hatte ich dann direkt mein Vorstellungsgespräch und zwei Tage darauf habe ich bereits angefangen. Von der Bewerbung bis zum ersten Arbeitstag sind also genau vier Tage vergangen. Für mich war es etwas Neues, in einer Beratung zu arbeiten und was am Anfang für mich sehr unbekannt war, ist zu meinem „täglichen Brot“ geworden. Heute könnte ich mir keine andere Branche mehr vorstellen!
Was mich dazu bewegt hat, diese Entscheidung zu treffen und sie vor allem auch so schnell anzutreten, waren die Menschen. Sowohl die damalige Personalerin als auch die anderen Mitarbeitenden, die ich getroffen habe, waren sehr nett, offen und einfach natürlich. Da war nichts versteiftes und auch mein (dreistündiges) Vorstellungsgespräch war sehr angenehm. Ich habe mich sofort wohl gefühlt.
Eine schnell getroffene Entscheidung – und eine, die ich definitiv nicht bereue. Wie man sieht, bin ich immer noch hier und habe noch immer Spaß an meiner Arbeit!
Wie sieht deine tägliche Arbeit aus?
Meine Arbeit hat sich in den letzten zehn Jahren entwickelt und verändert. Heute leite ich das Account & Sales Backoffice Team bei der affinis Gruppe. Mein Team kümmert sich um alles, was mit unseren Kundenverträgen und Abrechnungen zu tun hat. Dazu gehören beispielsweise das Anlegen von Projekten in unseren Buchungstools, die Bearbeitung von Bestellungen und Aufträgen, Anfertigung von Rahmen- und Einzelverträge, Unterstützung bei Ausschreibungen und vor allem die Fakturierung.
Momentan unterstütze ich auch noch die Buchhaltung mit allen vorbereiteten Tätigkeiten. Das bedeutet das ich mich um die Eingangs- und Ausgangrechnungen, Rechnungskontierung und den Zahlungsverkehr kümmere. Aktuell mache ich das noch für affinis, gebe es aber mehr und mehr an das Coporate Finance, Planning & Controlling Team ab, damit ich mich vollkommen meinem Team widmen kann.
„Da ich schon ein paar Jahre länger dabei bin, bin ich auch oft die richtige Person, um alle möglichen Fragen zu beantworten. Meine Kolleg:innen haben mich das ‚Wikipedia von affinis‘ getauft (lacht).“
Was macht dir bei der Arbeit am meisten Spaß?
Mich motiviert, dass ich meine Arbeit wirklich sehr gerne mache! Ich arbeite täglich mit vielen unterschiedlichen Menschen und Charakteren zusammen, was mir große Freude bringt. Ich finde es auch schön, wie viele neue Freundschaften sich über die Jahre durch meine Arbeit entwickelt haben, was nicht immer selbstverständlich ist. Auch haben wir innerhalb des Teams einen sehr engen Zusammenhalt. Das weiß ich wirklich zu schätzen und bin dafür sehr dankbar.
Mir gefällt auch besonders, dass ich sogar nach dieser langen Zeit hier immer noch täglich dazu lerne. Mir wird nicht langweilig und ich habe das Glück, mich in meiner Rolle immer weiterentwickeln zu können. Es vergeht kein Tag, an dem ich denke „heute war es irgendwie langweilig“. Jeder Tag bringt etwas Neues und Herausforderndes mit sich.
Wenn du dein Leben mit einem Filmtitel beschreiben müsstest, welcher wäre das?
Eindeutig: Erin Brockovich mit Julia Roberts. In dem Film spielt Julia Roberts die Hauptrolle, die über Umwege dazu gekommen ist, als Anwältin zu arbeiten. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass Erin sich für das Richtige und Gute einsetzt und stark dafür kämpft, dass die Gerechtigkeit immer siegt. Sie setzt sich sehr für Andere ein, kümmert sich um sie und unterstützt jeden Einzelnen.
Ich finde es ein schönes Lebensmotto: Man sollte niemals aufgeben, auch wenn es noch so hart ist und immer daran glauben, dass am Ende alles gut wird. Das wird im Film sehr gut dargestellt. Zusätzlich ist es auch ein sehr schöner Film, dem ich jeden weiterempfehlen kann.
Ich erkenne mich in Erin wieder, indem ich auch immer Andere unterstütze. Es ist mir wichtig, dass es meinen Mitmenschen gut geht. Ich mag es nicht, wenn sich Irgendjemand schlecht oder falsch verstanden fühlt.
"Ich würde auch niemals 'Nein' oder 'Ich habe keine Zeit für dich' sagen, wenn jemand um Hilfe bittet."
Welcher Gegenstand begleitet dich im Leben?
Ich bin kein materialistischer Mensch und bin in Hamburg oft umgezogen. Das hat dazu geführt, dass ich mich immer wieder von Sachen getrennt und nicht alles „mitgeschleppt“ habe. Es gibt aber einen Gegenstand, der mich schon seit meinem persönlichen affinis-Start begleitet – und zwar mein Fahrrad. Dieses hatte ich mir kurz vor meiner affinis-Zeit gekauft und bin seitdem regelmäßig ins Büro gefahren – außer im tiefsten Winter (lacht). Ich fahre unglaublich gerne nach der Arbeit mit dem Fahrrad nach Hause: die frische Luft zu genießen, durch die Natur zu radeln, den Kopf freizukriegen – das ist wirklich was Großartiges.
Vielen Dank, Jana!
Mit Jana zusammenarbeiten?
Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Jana zu werden.














