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MannschaftsMittwoch mit Geschäftsführer Ole

Durch kontinuierliche Workshops konnten wir schnell zueinander finden. Dabei haben wir erarbeitet, was nicht nur der Kunde von uns erwartet, sondern auch was das Team braucht. Auch die gesamte Integration des Nearshore Centers aus Ungarn hat für mich eine wichtige Komponente dargestellt. Wir haben eine kleine Fahrradtour organisiert, die die ungarischen Kolleg:innen sonst ohnehin planen, aber diesmal konnte auch das deutsche Team teilnehmen. So haben sich alle Mitglieder des Bereichs in einem lockeren Rahmen kennengelernt, der die Kommunikation untereinander fördert und normalisiert. Zudem haben wir die Ressourcenplanung vorangetrieben und ein Status Quo etabliert. Wir stehen in stetigem Austausch mit unseren Account Managern und erfahren dadurch von ihren aktuellen Projekten, Bedarfen und Auslastungen. So optimieren wir unsere Zusammenarbeit kontinuierlich und bleiben dabei in alle Richtungen transparent: Wo stehen wir und was wollen wir? Welche Weiterbildungen sind relevant und welche Neuerungen haben sich am Markt ergeben? Daran orientieren wir uns – in der IT-Welt ist es wichtig, sich immer wieder neu zu erfinden und mit dem Wandel zu gehen.

Einen spezifischen Arbeitsalltag zu beschreiben, würde mir schwerfallen – ich bediene tagtäglich einen bunten Blumenstrauß an verschiedenen Aufgaben. Es sind viele unterschiedliche Themen, mit denen ich mich beschäftige oder ad-hoc konfrontiert werde. Zudem räumen Matthias und ich uns regelmäßig Zeit ein, um gezielt an strategischen Konzepten zu arbeiten.

„Gemeinsam mit den Team Leads und dem Vertrieb überlegen wir beispielsweise, welche Potenziale wir zukünftig im Markt abdecken müssen und sollten. „

An welche Trends könnten wir den Kunden heranführen, weil sie ihn begeistern werden? Damit entwickeln wir unseren gesamten Bereich in Richtung der Neuheiten, die auch tatsächlich benötigt werden. Dabei ist es genauso wichtig, die individuellen Stärken der Kolleg:innen zu erkennen und zu fördern. Die Geschäftsführung als Aufgabenbereich bringt viele neue Tätigkeiten, aber auch alte To-Dos auf einem größeren Level mit sich – sei es Budgetplanungen, Gesellschafterversammlungen oder administrative Aufgaben wie Notartermine, Unterschriften und weitere.

Geschäftsführung

affinis solutions GmbH

seit 2025


Tech Hub Lead SAP

2024-2025


Natürlich ist auch die Gruppe an Kolleg:innen gewachsen, für die ich verantwortlich bin. Darum war es mir sehr wichtig, alle Team Leads auch persönlich vor Ort kennenzulernen und eine Vertrauensbasis für die zukünftige Zusammenarbeit aufzubauen – in Kombination mit Transparenz ist sie unersetzlich. Generell ist es für mich elementar, den Teamgedanken in den Vordergrund zu stellen und sich zusammenzusetzen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten. Ich glaube fest daran, dass Erfolge als Team viel bewegen können und es so in Zukunft leichter wird, auch Herausforderungen zusammen besser zu bewältigen. Somit bauen wir als Unternehmensgruppe langfristig Resilienz auf.

Wir werden aus meiner Sicht perspektivisch immer mehr mit einer heterogenen Systemlandschaft konfrontiert. Das finde ich spannend, denn verknüpfte Ökosysteme binden auch intelligente Technologien wie Machine Learning und IoT ein. Da kommt auch Generative KI und ihre Integration innerhalb von ERP-Anwendungen ins Spiel – der zweite Fortschritt, der mich begeistert. Das zeigt uns schon jetzt, dass moderne IT-Landschaften nicht mehr nur das Mittel, sondern die Voraussetzung bilden, um zukünftig marktfähig und dynamisch agieren zu können. Die technischen Voraussetzungen müssen bereits jetzt geschaffen werden, um in Zukunft nachhaltig davon profitieren zu können.

Ein gutes Beispiel stellt die Automobilindustrie: Catena X liefert ein Datenökosystem, das genau auf die Branche zugeschnitten ist, und bildet somit die Grundlage für modulare IT-Architekturen. Ähnlich handhabt es auch z.B. SAP mit der Business Technology Plattform (BTP), die eine solide Basis für die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung innovativer Lösungen schafft. Allgemein kristallisiert sich in diesen Aspekten heraus, dass nur die, die schon jetzt Offenheit gegenüber diesen Neuheiten beweisen und sich aktiv mit ihnen auseinandersetzen, am Ende viel durch sie gewinnen.

Welcher Typ bist du?

Kaffee
vs Tee

Büro vs Homeoffice

Essen gehen

vs Essen mitbringen

Auto vs  Rad

Mail vs

Videocall

Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Bei mir kann man nicht so wirklich zwischen einzelnen Projekten unterscheiden: Ich habe viele verschiedene Aufgaben, die auf das gleiche Ziel einzahlen. Die Verschiedenheit der Themen, aber auch die größeren Herausforderungen, die mit zeitlichem und persönlichem Druck auf mich zukommen, sind jedoch das, was mir an meiner Tätigkeit bei der affinis Gruppe am meisten Spaß macht. Ich schätze es, dass mir diese komplexeren Unterfangen anvertraut wurden und ich mich ihnen widmen kann.

Müsste ich die Frage doch konkreter beantworten, bereitet es mir auch Freude, Transparenz zu schaffen und darüber Vertrauen aufzubauen. So haben wir die Planung des Bereiches neu aufgebaut und konnten innerhalb kürzester Zeit eine erhebliche Verbesserung der Einsatzplanung erzielen. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch unsere Kunden, denen wir damit verlässlicher und planbarer z.B. bei der Portfolioplanung für ein S/4HANA Projekt frühzeitig unterstützen können.

"Mein Bestreben dabei ist auch, ehrlich gemeinte, gute Arbeit für meinen ganzen Bereich zu leisten und bestmöglich die Interessen des gesamten Teams zu vertreten."

Die Offenheit, neue Themen anzugehen, sollte man meiner Meinung nach immer bewahren. Ich bin grundsätzlich Optimist, deswegen würde ich auch empfehlen, immer zu versuchen, einen guten Impuls in allem zu finden. Selbst wenn man vor einer Herausforderung oder einem Konflikt steht, sollte man Lösungsansätze verfolgen und dabei nicht nur auf die eigene Meinung beharren, sondern andere Meinungen und Standpunkte in die Lösungsfindung integrieren. Das nicht zu tun, wäre in meinem Beruf ohnehin fatal, aber ich kann es auch generell nur empfehlen. Es gibt aus meiner Erfahrung nämlich meistens nicht die eine faktisch richtige Lösung, sondern eher eine, die durch die Zusammenarbeit des Teams und die Berücksichtigung aller Sichtweisen genau richtig ist. Darüber hinaus lernt man auch viel durch die Perspektiven anderer und setzt sich kritischer mit Sachverhalten auseinander. Da schließt sich der Kreis, denn um andere Meinungen aufnehmen und einfließen lassen zu können, ist auch wieder Offenheit wichtig.

Bei der Arbeitslast sowie der Dringlichkeit der Aufgaben, die tagsüber auf mich einprasseln, ist es mir wichtig, abends eine Art Routine zu verfolgen. Ich bin vor kurzem Vater geworden und verbringe den Abend mit meinem Sohn. Egal ob ich mit ihm spiele, spazieren gehe oder ihn ins Bett bringe – diese Zeit genieße ich.

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Ole arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Ole zu werden.

Projektexpertise entdeckenKolleg:in werden

MM Julian Bild 1

MannschaftsMittwoch mit Consultant Julian

Ich kenne die affinis Gruppe schon ein bisschen länger, da mein damaliger Mitbewohner ein Teil unserer Mannschaft war. Als ich mich nach einem geeigneten Praxispartner für ein Praktikum oder meine Bachelorarbeit umsah, machte er mich auf die affinis Gruppe aufmerksam und berichtete vom Young Professional Program. Ich habe mich auf der Website erkundigt und war direkt Feuer und Flamme, sodass ich auch am Young Professional Day [Anm. d. Red.: Kennenlerntag im Bremer Speicher] teilnahm. Daraufhin bekam ich sehr schnell eine Zusage und verbrachte dann die nächsten sechs Monate damit, in theoretischen und praktischen Einheiten die Arbeit eines SAP Consultants zu erlernen. Für mich war das YPP zum Ende meines Studiums eine super Gelegenheit, bereits Praxiserfahrung zu sammeln und einen Sprung ins kalte Wasser zu wagen.

Im Anschluss an das halbjährige Entwicklungsprogramm bin ich bei affinis geblieben und gehe aktuell zwei großen Themenkomplexen nach. Auf der einen Seite bin ich als Consultant in ein Kundenprojekt im Bereich Wartungsmanagement involviert, was ich betreuen darf. Auf der anderen Seite beschäftige ich mich mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Gemeinsam mit einer Kollegin aus dem Sustainability & Transformation-Bereich habe ich unser Leistungsangebot des ESG-Readiness-Checks entworfen. Dieser bietet eine umfassende Analyse der Prozesse und Aspekte des unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsmanagements unserer Kunden, um gezielt relevante Handlungsfelder zu identifizieren und konkrete Optimierungspotenziale aufzuzeigen.

Consultant

seit März 2024


Young Professional

2023-2024


Nach dem YPP bin ich, wie geplant, im SAP-Bereich gestartet. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich mich in die Richtung Sustainability entwickelt habe. Ich habe mich auf die Suche nach einem Thema für meine Bachelorarbeit begeben und Norbert [Anm. d. Red.: Solution Architect und Industry Expert Real Estate] schlug vor, ich könne mich mal mit dem Fuhrpark auseinandersetzen, insbesondere im Bezug auf die Nachhaltigkeit.

„Die Idee fand ich von Anfang an gut, da ich mich auch persönlich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit identifiziere.“

Außerdem hatte ich bereits im Studium Berührungspunkte mit der Datenarbeit als Grundlage der Messung von Nachhaltigkeit sowie dem unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass das Thema nicht mit unserem Fuhrpark abgeschlossen ist, sondern wir ab dem Bilanzjahr 2025 auch dazu verpflichtet sind, einen Bericht abzugeben. Das veranlasste mich dazu, einen Sustainability Circle mit interessierten und fachlich passenden Kolleg:innen zu gründen. Beim Kickoff-Termin war auch Astrid anwesend, die sich in der Vergangenheit im Rahmen ihrer Zertifizierung schon mehr als andere in der Runde mit dem Thema beschäftigt hatte.

Welcher Typ bist du?

Kaffee
vs Tee

Büro vs Homeoffice

Essen gehen

vs Essen mitbringen

Auto vs  Rad

Mail vs

direktes Gespräch

Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Zusätzlich zu unserem eigenen Nachhaltigkeitsbericht, den wir ab 2025 erstellen und veröffentlichen müssen, bauen wir für unsere Kunden gerade ein dazugehöriges Beratungsfeld auf. Neben dem bereits existierenden ESG-Readiness-Check und der Nachhaltigkeitsberichtserstattung inklusive der doppelten Wesentlichkeitsanalyse entwerfen wir so gerade ein breiteres Leistungsangebot.

Ich beschäftige mich aktuell von der CO2-Bilanzierung bis zur Zieldefinition von uns als Unternehmensgruppe mit allem, was dazugehört. Beispielsweise mussten wir uns darüber im Klaren werden, wie der Bericht nach der gesetzlichen Grundlage am Ende verfasst werden soll und muss. Genau von dieser Expertise profitieren auch unsere Kunden: Wir möchten sie bei der Nachhaltigkeitsberichtserstattung unterstützen und beraten. Da das Ziel durch die gesetzlichen Bedingungen bereits feststeht, können wir den Weg dorthin für unsere Kunden so praktikabel und finanziell erschwinglich wie möglich gestalten. Bei der Erschaffung dieses Wegs habe ich viel Freiraum, da wir noch kein vergleichbares Leistungsangebot als affinis Gruppe bereitstellen.

Mir macht die Arbeit mit dem gesamten Themengebiet auf jeden Fall sehr viel Spaß! Astrid und ich schaffen etwas Neues, das über einen finanziellen Mehrwert für die affinis Gruppe hinausgeht. So ist aus einer Bachelorarbeit ein Service gewachsen, der eine viel größere Wirkung und Tragweite entfaltet als ich mir hätte vorstellen können.

Was begeistert dich an deinem Beruf am meisten?

Hier muss ich definitiv die Nachhaltigkeitsarbeit und meinen dazugehörigen klaren Datenfokus nennen. Mithilfe der Daten kann ich bestimmen, auf welche Themen wir uns hinsichtlich Nachhaltigkeit konzentrieren müssen. Oftmals haben Leute auf diesem Gebiet viele Vorstellungen davon, was vermutlich relevante Faktoren sind – das kann aber in der Realität ganz anders aussehen. Ich setze mich mit den Rohdaten auseinander und merke so beispielsweise, dass wir im Fuhrpark weitaus mehr Energie verbrauchen als zum Betrieb der Standorte in einem Jahr. Diese Fakten zu ermitteln, macht viel Spaß, weil sie im nächsten Schritt auch dabei helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen und nachhaltiger zu werden.

"Es fühlt sich toll an, Prozesse zu begleiten, die eine bessere Welt schaffen können!"

Ich kann natürlich jederzeit einen Vortrag über Nachhaltigkeitsberichtserstattung halten und werde mich bemühen müssen, mich an die Fünf-Minuten-Grenze zu halten [lacht]. Wie ich diesen Vortrag halte, mache ich dann von meinem Publikum abhängig: Bei meinem affinis talks zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse habe ich beispielsweise bei den Basics angefangen, da dieser Begriff nicht jeder Person bekannt ist. Um mal von der Sustainability-Frage abzusehen – wenn ich einen persönlicheren Vortrag halten müsste, würde ich erörtern, wie viele Hobbies man gut in einer Woche unterbringen kann [lacht]! Manchmal würde ich mir wünschen, dass ein Tag mehr Stunden hätte.

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MM Anil Bild

MannschaftsMittwoch mit Team Lead Business Development Anil

Tatsächlich treffe ich hier im Bremer Office meistens nur auf Kolleg:innen außerhalb meines Teams, da meine Teammitglieder in NRW und Hamburg sitzen. Ich finde das jedoch echt abwechslungsreich und spannend zugleich: So kann ich erfahren, was gerade das Marketing-, SAP- oder Microsoft-Team beschäftigt und über meinen eigenen Tellerrand hinausschauen. Als Teil des Vertriebs habe ich sowieso mehr oder weniger Schnittstellen zu allen Teams der affinis Gruppe, aber face-to-face im Büro beim Mittagessen kommt es noch einmal zu viel besserem Austausch.

Der größte Mehrwert, den ich unseren Kunden aus meiner Vertriebsrolle hinaus biete, liegt in der Steuerung des gesamten Prozesses. Ich bin das Bindeglied zwischen dem Kunden und der affinis Gruppe: Ich organisiere und steuere so quasi beide Seiten und bewege sie aufeinander zu. Da sehe ich mich zusätzlich auch in der Rolle eines Übersetzers oder Mediators, da ich die technischen Lösungen und Antworten unserer Expert:innen für unsere Kunden auf einer Ebene kommuniziere, die auch wenig Technologie-Involvierte abholt. Andersherum teile ich unseren Fachkräften die Bedürfnisse des Kunden mit und vermittle so zwischen den zwei Parteien.

Head of Marketing & Sales

 

Senior Sales Manager

seit 2025


Team Lead Business Development

 

Senior Sales Manager

2024-2025


Sales Manager

2021-2023


Werkstudent im People & Communications-Team

2019-2021


Welcher Typ bist du?

Kaffee
vs Tee

Büro vs Homeoffice

Essen gehen

vs Essen mitbringen

Auto vs Rad

Mail vs

direktes Gespräch

Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Ein für mich sehr besonderes Projekt ist im August 2023 gestartet und umfasst eine Microsoft Dynamics-Lösung, bei der wir unserem Kunden aus dem E-Mobilitätsbereich helfen. Mir kommt bei der Frage gerade dieses Projekt in den Sinn, weil es nicht nur mein bisher größtes ist, sondern weil sich auch der Sales-Prozess relativ lang gestaltet hat – dieses Projekt für uns zu gewinnen, war schon eine echte Challenge! Das Microsoft Dynamics-Projekt bewegt sich auf einem ganz neuen Gebiet mit einer neuen Herausforderung: Wir wollten den Kunden von einer Standard-Lösung ohne viel Customizing überzeugen.

„Das zahlt sich absolut aus, denn im Laufe des Projekts hat unser Team eine wahnsinnig tolle Leistung erbracht, jede Schwierigkeit gemeinsam mit dem Kunden gemeistert und letztendlich eine starke Bindung zu ihm aufgebaut.“

Wir haben viel positives Feedback erhalten und konnten auf dieser Grundlage auch neue Projekte für uns gewinnen. Es macht mich stolz, den Erfolg zu betrachten und ihn mit dem gesamten Team zu feiern.

"Als Teilnehmer unseres affinis TalentLabs, des Talententwicklungsprogramms unserer Weiterbildungsplattform affinis academy, konnte ich erste Ideen und Vorstellungen hinsichtlich meines Teams im Vorfeld reifen lassen."

Ich glaube, die Antwort auf diese Frage würde sich vermutlich so alle zwei Monate ändern. Könnte ich wählen, würde ich allerdings aktuell am allerliebsten einen Fünf-Minuten-Vortrag über das Golfen halten. Gemeinsam mit zwei meiner affinis Kollegen, Tim [Anm. d. Red.: Steghofer, Senior Consultant] und Thies [Anm. d. Red.: Herrmann, Marketing Specialist], bin ich im Juni dieses Jahres auf die Idee gekommen, die Platzreife zu absolvieren. Mein ursprünglicher Gedanke war wirklich nur, einfach mal die Platzreife zu erreichen und dann weiterzuschauen, aber ich bin inzwischen so tief in dem Thema drin und in den Sport involviert – das hätte ich nie gedacht [lacht]! Ich glaube, da würde mir auf Anhieb genug Inhalt für einen spontanen Vortrag einfallen.

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MM Sabrina

MannschaftsMittwoch mit Team Lead und Program Managerin Sabrina

Ich bin inzwischen seit über fünf Jahren bei affinis und bin so direkt nach dem Studium ins Arbeitsleben eingestiegen. Damals habe ich am 1. Juli angefangen, genauso wie einige Kolleg:innen letztes Jahr. Sie waren total aufgeregt, sehr wissbegierig und wollten direkt starten und sich in Aufgaben stürzen. Dadurch habe ich mich wieder in meine Anfangszeit zurückgesetzt gefühlt, denn ich war genauso. Es konnte gar nicht schnell genug gehen und ich wollte mein Können und Wissen unter Beweis stellen. Das war durchaus eine emotionale Zeit. Damals wurde mir dann ans Herz gelegt, ich solle mich entspannen und das nicht zu ernst nehmen, denn die Arbeit und die Aufgaben, an denen man sich beweisen kann, kommen von allein und schneller, als man denkt. Genau denselben Rat konnte ich jetzt einige Jahre später auch an meine Young Professionals weitergeben. Da denkt man dann an den eigenen Start zurück und die aufregende Zeit, und wird sehr nostalgisch.

Ich bin 2017 als Projektassistentin bei affinis gestartet, eine Stelle, die es heute so in der Form gar nicht mehr gibt. Nach einem Jahr habe ich dann zu den Tätigkeiten einer SAP-Beraterin gewechselt. Das witzige ist, dass ich noch im Studium der festen Überzeugung war, dass ich niemals als SAP Consultant arbeiten würde und jetzt bin ich hier [lacht].

Vor zirka einem Jahr wurde ich Team Lead im SAP-Bereich. Dadurch hat sich natürlich auch mein Alltag nochmal ein bisschen verändert, denn zur normalen Tätigkeit der SAP-Beratung kommen so interne Aufgaben und Verpflichtungen. Das sind viele Themen organisatorischer Natur, aber auch Mitarbeitergespräche und regelmäßiger, persönlicher Austausch. Man bekommt zusätzlich die Chance, unternehmensinterne Prozesse und Dinge mitzugestalten, gerade durch die Führungskräfte-Workshops und -Meetings.

„Nichtsdestotrotz ist es mir neben der Führungskräftearbeit sehr wichtig, immer noch viel operativ mit den Kunden zu arbeiten und mich fachlich nach wie vor weiterzubilden.“

Meinen Alltag lege ich mir dann so zurecht, dass meine Kundentermine morgens und die Mitarbeitertermine nachmittags stattfinden. Da ich inzwischen auch mal wieder zum Kunden fahren kann und vor Ort mit ihnen arbeite, verschiebt sich dieses Verhältnis ab und zu, aber im Grunde habe ich mir das so eingeteilt. Nach dem Ende der Corona-Hochphase ist der Alltag so wieder wesentlich abwechslungsreicher geworden, was mich sehr freut.

Ich telefoniere viel mit dem Kunden, bespreche mit ihm verschiedene, aktuelle Themen, anfallende Konzeptionsarbeiten und Umsetzungen, die ich entweder betreue oder mittlerweile zum Teil auch selbst übernehme. Kleinere Entwicklungen nehme ich also selbst vor, lasse sie dann aber sicherheitshalber von den entsprechenden Entwickler:innen prüfen. Hier ist zu erwähnen, dass wir seit Oktober nun endlich mehr weibliche Unterstützung in der Entwicklung haben. Vielleicht besteht bei manchen Frauen die Angst, man würde nicht akzeptiert werden, sei es seitens des Kunden oder seitens der Kolleg:innen. Allerdings habe ich bisher nie diese Erfahrung machen müssen und habe auch nichts Ähnliches mitbekommen. Mit Sicherheit passiert das leider noch ab und zu, aber habt den Mut und wagt den Einstieg!

Am Ende teste ich die umgesetzten Konzeptionen gemeinsam mit dem Kunden, um anschließend den Wirkbetrieb einleiten zu können. Dieser Vorgang wiederholt sich praktisch bei jedem Projekt in den Grundzügen. Ich fungiere im Großen und Ganzen so als Schnittstelle zwischen meinem Kunde und den Entwickler:innen: Die Konzeptionen und Anforderungen gebe ich aber mittlerweile auch größtenteils an das Expert:innenteam weiter.

Team Lead &

 

Senior Program Managerin

seit 2024


Team Lead SAP &

 

Consultant

2022-2023


Consultant

2018-2022


Projektassistentin

2017-2018


Da ist es für mich sehr schwierig, nur einen Punkt zu nennen. Zum einen machen mir die kleinen Entwickleraufgaben, die ich inzwischen übernehmen kann, total Spaß. Das ist nochmal eine Bereicherung und eine neue Facette an meiner Arbeit. Genauso finde ich es super, wieder beim Kunden vor Ort sein zu können und den persönlichen Kontakt zu pflegen, sei es durch die Arbeit oder mal bei einem gemeinsamen Mittagessen. Der dritte und für mich wichtigste Faktor sind die Kolleg:innen, mit denen ich zusammenarbeite. Das sagen zwar wirklich viele, aber ohne meine Kolleg:innen wäre die Arbeit nur halb so schön. Wir haben eine tolle Bindung zueinander und unternehmen auch echt gerne und viel miteinander.

Der Titel, für den ich mich entschieden habe, beschreibt mein Leben zwar nicht, aber das Buch hat mich sehr inspiriert. „Wandern, Glück und lange Ohren“ von Lotta Lubkoll handelt von einer jungen Frau, die mit ihrem Esel Johnny von München ans Mittelmeer wandert. Während des Lesens hat man viel erlebt und wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Das Buch sagt im Endeffekt auch aus, dass man die simplen Dinge im Leben mehr wertschätzen sollte. Wer weiß, vielleicht habe ich eine solche Reise ja auch mal vor [lacht]!

"Als Team Lead bekommt man die Chance, unternehmensintern viel mitzugestalten und mitzuwirken."

Ich habe mich wieder für meine Kontaktlinsen entschieden, daran hat sich seit meinem ersten MannschaftsMittwoch nichts verändert. Ohne die sehe ich nämlich nichts [lacht]. Das ist das Erste, worum ich morgens kümmere und das Letzte, was ich abends noch raus mache. Ohne Kontaktlinsen wäre ich aufgeschmissen.

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Feras Bild MM

MannschaftsMittwoch mit SAP Developer Feras

Ich bin seit Dezember 2020 bei affinis. Zunächst habe ich mein Mathematik-Studium mit dem Master absolviert und dann erst nach einiger Zeit eine SAP-Schulung als Entwickler abgeschlossen. Es klang sehr interessant und ich wollte sehen, ob das Programmieren und Entwickeln etwas für mich sind. Das war ein Volltreffer, denn ich habe dann auch nach Arbeit im Bereich SAP gesucht. Die wollte ich unbedingt in Bremen finden, da ich aus privaten Gründen häufiger hierher gependelt bin und mir die Stadt direkt gefallen hat.

Somit habe ich mich nach einem Arbeitsplatz hier umgesehen. Bei affinis war damals eine Stelle als SAP-Entwickler frei. Nachdem ich gesehen habe, welch guten Ruf wir haben, wie super wir im Internet bewertet, und welche positiven Dinge über uns gesagt werden, habe ich nicht lange gezögert und meine Bewerbung abgeschickt. Danach hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Der Personalbereich von affinis hat mich kurz darauf angerufen, um mir mitzuteilen, dass ich die Stelle bekommen habe. Mein Onboarding war zum Glück trotz Corona im Speicher, nur meine Kolleg:innen konnte ich damals nicht alle kennenlernen, weil viele aus dem Homeoffice gearbeitet haben.

Ich bin als SAP-Entwickler dazu da, um selbst oder mit dem gesamten Team umzusetzen, was der Kunde sich wünscht. Wir versuchen quasi, ihm sein tägliches Geschäft zu erleichtern und dafür Lösungswege zu erschaffen. Im Endeffekt spart ein Kunde so beispielweise Zeit und Geld.

„Insgesamt ist die Arbeit als Software-Entwickler sehr vielseitig. Ich bin in Projekte eingespannt, die manchmal mehrere Monate laufen, aber es gibt auch kleinere To-Dos, die zu erledigen sind.“

Diese reichen von einfacheren Funktionen bis hin zu komplexen Aufgaben oder Fehlern, die es zu lösen gilt. Hierbei spreche ich mich immer erst mit dem Consultant ab, der dem Projekt zugeordnet ist, um zu koordinieren, welche Anforderungen der Kunde stellt. Es ist elementar, dass ich das alles verstehe, damit ich es bestmöglich umsetzen kann. Der Consultant liefert mir dementsprechend auch ein Konzept, an dem ich mich orientieren kann. Dann setze ich mich direkt an die Aufgabenstellung und bearbeite sie. Wenn ich damit fertig bin, setze ich mich mit dem Berater zusammen und wir besprechen, wie wir jetzt langsam in die Testphase übergehen. Sollte bei uns alles reibungslos funktionieren, beginnt die Testphase des Kunden. Sobald auch dieser zufrieden ist, kann die erstellte SAP-Landschaft produktiv geschalten werden. Momentan arbeite ich viel für zwei feste, mir zugeteilte Kunden.

Das Erfüllen von Kundenwünschen ist eine tolle Angelegenheit für mich, weil wir so dem Kunden helfen und ihn mit seinem Geschäft voranbringen können. Die individuellen Herausforderungen, die jedes Projekt mit sich bringt, und die Vielfältigkeit meines Jobs bereiten mir auch viel Freude. Egal wie schwierig oder komplex eine Aufgabenstellung ist: Mit all diesen Challenges wächst und entwickelt man sich selbst weiter. Man lernt immer viel dazu und das ist unglaublich spannend. Durch das Sammeln dieser Erfahrungen bekommt man mit der Zeit mehr Verantwortung übertragen, das ist ein ebenso schönes Gefühl.

Unser Office im Speicher gefällt mir sehr. Die Atmosphäre ist super und auch meine Kolleg:innen arbeiten hier. Dadurch können wir uns besser über Projekte und Fragestellungen unterhalten und letztendlich auch absprechen. Darüber hinaus sind alle bei affinis sehr offen und nett, man bekommt immer Unterstützung aus allen Richtungen, wenn man sie braucht. Es ist unglaublich beeindruckend, wie viel Ahnung und Wissen die Kolleg:innen haben, somit hat man direkt eine:n Expert:in zur Seite. So kommen wir als affinis immer ans Ziel.

Darüber habe ich lange nachgedacht und mich für „Alice im Wunderland“ entschieden. Ich habe bisher viel Verschiedenes erlebt und das Leben hält einige Überraschungen für jede:n bereit. Das ist eben wie im Wunderland: Alles ist möglich und nichts wird ewig so bleiben wie es ist. Man entwickelt sich weiter und auf dem Weg passieren einem wundervolle Dinge. Das ist wie bei meinem akademischen Werdegang: Ich habe mit einem Mathematik-Studium angefangen und nur aus reinem Interesse eine SAP-Schulung besucht. Und jetzt bin ich dadurch bei affinis und als Entwickler tätig. Das hätte ich nie für möglich gehalten.

"Mit all den individuellen Challenges in meinem Job entwickelt man sich auch selbst weiter."

Mein Gegenstand, der mich immerzu im Leben begleitet, sind definitiv meine AirPods. Ich höre gerne viele verschiedene Sachen, nicht nur Musik. Die ist natürlich auch wichtig für mich, da ich es liebe zu tanzen. Ich gebe vier unterschiedliche Tanzkurse hier in Bremen und das macht mir unfassbar viel Spaß. Aber ich benutze meine AirPods und Apple Music auch dazu, Sprachen zu erlernen. Momentan versuche ich mich an Spanisch und um sich an eine Sprache zu gewöhnen, ist das Hören wichtig. Ansonsten höre ich gerne Hörbücher.

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Feras arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Feras zu werden.

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Fridjof Struck

MannschaftsMittwoch mit Senior Developer Fridjof

Bei affinis bin ich jetzt seit etwas mehr als zwei Jahren. Ich habe zunächst angewandte Informatik studiert und war gleichzeitig Werkstudent mit einer Tätigkeitszeit von 20 Stunden die Woche für einen städtischen Energieversorger. Für mich war es sehr wichtig, Praxiserfahrung zu sammeln. Ich habe dort sehr viel mit ABAP, der Programmiersprache von SAP, programmiert, worüber ich sehr froh bin, da die Software gar nicht Teil unseres Studiums war. Es war anfangs anspruchsvoll, sich in der SAP-Welt zurechtzufinden, aber rückblickend war das definitiv die richtige Entscheidung. SAP geht in den letzten Jahren einen richtig guten Weg und ich könnte nicht zufriedener mit meiner damaligen Wahl sein.

Danach bin ich noch bei zwei weiteren Arbeitgebern, beide ebenfalls in der SAP-Beratung, gewesen. Bewerben musste ich mich dabei nie. Auch dahingehend war der Weg zu affinis tatsächlich sehr direkt, denn auch hier wurde ich ganz klassisch abgeworben. Ich war in einem Projekt für einen Kunden und habe dort mit Dennis Rieken, der bei uns das Team Energieversorgung leitet, zusammengearbeitet. Irgendwann kam dann das Gespräch auf, ob ich nicht mal Lust hätte, mir affinis anzuschauen, weil dort gerade nach Verstärkung gesucht wurde. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits fünf Jahre bei meinem früheren Arbeitgeber tätig und dort gab es leider nur wenige Mitarbeitende mit einem SAP-Hintergrund an meinem Standort. So kam es, dass ich mit Dennis ins Gespräch gekommen bin und bald darauf auch schon eins mit einem unserer Vorstände, Heiko Harms, hatte. Wir haben da über unsere jeweiligen Visionen der SAP-Aufstellung bei affinis gesprochen. Das hat mich überzeugt und so bin ich ohne langen Bewerbungsprozess zu affinis gekommen. Inzwischen ist die Teamgröße des SAP-Bereichs echt gewachsen, was mich sehr freut!

Auch bei mir gibt es in gewisser Weise keinen typischen Arbeitsalltag. Das ist vielleicht etwas stressig, aber gleichzeitig auch echt schön. Ich versuche mir Montagmorgen immer die Zeit zu nehmen, um einen Wochenplan zu erstellen. Meistens ist der allerdings bis mittags schon wieder hinfällig [lacht].

Zusammengefasst bewege ich mich zwischen eigenen Projekten für Kunden, bei denen ich die Projektleitung, Konzeption und Architektur übernehme, und der Weiterentwicklung des S/4 HANA-Bereichs bei affinis. In Ersterem stecken aktuell zirka 60% meiner Zeit. Ich bin für zwei Kunden allein in Projekten, dabei handelt es sich einmal um eine S/4 HANA Einführung und einmal um das Rollout für ein intelligentes Messsystem.

„Die restlichen 40% meiner Zeit sind ganz affinis gewidmet, da ich versuche, hier den S/4 HANA Bereich weiter voranzubringen.“

Das ist viel Arbeit und auch nicht ganz einfach, aber trotz allem ist es sehr spannend, alles mit aufbauen zu dürfen. Ich freue mich, dass wir hier bei affinis ein Team haben, das dafür den richtigen Spirit und Motivation mitbringt. Die Weiterentwicklung affinis-intern besteht dabei zum Teil aus dem 10-Steps-to-S/4 HANA, was quasi eine Demolandschaft zum Ausprobieren der HANA-Migration ist, der Lernplattform von SAP, und dem Wissen darüber, was das Unternehmen in Zukunft vorhat. Ansonsten ist es bei der Einführung beim Kunden wichtig, ihnen näherzubringen, warum man jetzt auf S/4 HANA wechseln sollte. Beispielsweise haben wir einen One Pager zusammengestellt, damit die Kunden ihr altes, bestehendes System analysieren. So kann man schauen, was bei ihnen für Möglichkeiten bestehen, auf S/4 HANA umzusteigen. Der zeitliche Druck ist aufgrund des Supportendes natürlich vorhanden, für mich ist das aber kein gutes Argument den Umstieg. SAP HANA ist ein großer Schritt in Richtung intelligentes Unternehmen, und bietet sehr viele Möglichkeiten; bestehende Prozesse zu optimieren. Dieses Potential bleibt bei einer rein technischen Umstellung oft ungenutzt.

Für mich als Entwickler, der viele Prozesse und Reports selbst gebaut hat, und auch für alle anderen SAP-Berater bedeutet das aber auch einen Wandel. In den letzten 20 Jahren haben die Berater versucht, den Kunden ihren Prozess individuell zu bauen, wie sie ihn haben wollten. Jetzt ändert sich der Beratungsansatz dahingehend, dass man zusammen mit dem Kunden die Standardprozesse analysiert und versucht, die Unternehmensprozesse an robuste Best-Practise-Prozesse anzupassen. Der Vorteil ist, dass in der sich immer schneller wandelnden IT-Welt ein Großteil der Wartung entfällt. Hier ist aber Fingerspitzengefühl gefragt. Viele selbst entwickelte Prozesse sind etabliert und die Mitarbeitenden sind stark an sie gewöhnt. Das jetzt auf einmal so zu machen, wie es die SAP vorschlägt, benötigt großes Vertrauen und vor allem ein gutes Changemanagement ist gefragt.

Hier bei affinis wird man direkt als Berater und Entwickler in den Vertrieb eingebunden, was mir sehr gefällt. Man ist sofort ab dem ersten Gespräch mit dabei, kennt den Kunden und kann ihn von Ideen überzeugen. Hat man bei affinis eine gute Idee, ist es allgemein so, dass man schnell mit den richtigen Leuten ins Gespräch kommt und diese dann umsetzen kann. An meiner Arbeit mag ich zudem, dass ich mich tief in die Module und Prozesse eindenken kann und fachliche Gespräche dazu führe. Da kümmere ich mich auch teilweise selbst um die Umsetzung dazu und die Architektur der IT-Landschaft. Es macht einen sehr stolz, dafür gute Lösungen zu finden.

Jetzt gerade ist auch die Zeit der S/4 HANA Einführung sehr spannend. Es bereitet mir viel Freude zu sehen, dass viele Kunden diesen Wandel annehmen und verstehen, wieso er vollzogen werden muss. Zudem mag ich es auch, mit den Kunden zusammen etwas zu bauen, von dem man weiß, dass es nicht in den nächsten zwei Jahren wieder überholt werden muss, sondern eine längere Bestandszeit hat. Beim Thema S/4 HANA finde ich es auch super, dass die Kolleg:innen so mutig sind und bei einer solchen Einführung mitmachen, obwohl vieles neu gelernt werden muss. Natürlich gehören da Learnings und Fehler dazu, da läuft mit Sicherheit nicht alles sofort reibungslos ab. Mir macht es aber Spaß, im und mit dem Team zu lernen und danach zu sehen, was man zusammen alles erreichen kann, wenn man sich traut.

Ich finde es auch toll und wichtig, dass solche Erfolge sowohl beim Kunden als auch bei affinis immer gefeiert werden. Das schweißt zusammen und motiviert einen schon für das nächste Projekt. Zu guter Letzt gibt es die Teamevents, die veranstaltet werden und durch die man auch über die Teamgrenzen hinaus die Leute kennenlernt.

Bei einem Film oder Buch ist mir tatsächlich nichts eingefallen, was hundertprozentig passt. Ich habe dann versucht, eine andere Parallele zu finden, um auf einen Titel zu kommen. Daraufhin ist mir der Film „Jumper“ eingefallen. Der Hauptcharakter kann sich durch seine Gedanken an jeden Ort der Welt beamen. Das passt gut zu mir, weil ich sehr gerne in der Ferne Urlaub mache. Dieses Jahr war ich beispielsweise schon in Kenia und auf Sardinien und sowas gibt mir immer ein großes Gefühl von Erholung und Freiheit. Nur leider ist die Reise an solche Orte erst einmal sehr zeit- und kraftaufwendig. Ich habe an sich nichts dagegen, aber manchmal wäre es schon cool, sich für ein Wochenende an das andere Ende der Welt beamen zu können. Zum Beispiel nach Indien, meinem Lieblingsreiseziel. Ich war 2019 für fünf Wochen dort und zuerst in Mumbai, dann auch in anderen Teilen unterwegs. Mir gefällt die Mentalität in Indien sehr gut, denn die Menschen sind freundlich und offen. Ich habe dort eine Woche bei einem Stamm verbracht, der viel Yoga praktiziert und sich von Rohkost ernährt hat, was eine sehr spannende Erfahrung war. Das war tatsächlich auch die Zeit, in der ich mich dann für affinis entschieden habe [lacht].  Ich finde, das Beamen passt auch gut zu unserem Beraterleben mit Corona. Theoretisch beamen wir uns ja durch die Teams-Calls auch an Orte, an denen wir gar nicht sind.

"Mir macht es Spaß, im und mit dem Team zu lernen und tolle Lösungen zu entwickeln."

Meine Wahl ist mir sehr leichtgefallen, mein Gegenstand ist auf jeden Fall mein Judoanzug. Seit ich sechs Jahre alt bin, mache ich Judo. Ich glaube, seitdem gab es in meinem Leben auch noch keinen Monat, in dem ich den Anzug nicht immerhin einmal getragen habe. Bis ich 26 Jahre alt war, habe ich noch aktiv selbst trainiert, stand mindestens fünfmal die Woche auf der Matte und habe in hohen Ligen gekämpft. Das hat mir viel Spaß bereitet, aber leider habe ich das dann irgendwann zeitlich nicht mehr geschafft. Ich trainiere jedoch noch jeden Samstag Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Ich habe damit schon als Teenager angefangen und damals hat man das natürlich noch ganz gern gemacht, um sich etwas Taschengeld dazuzuverdienen. Inzwischen verzichte ich gerade mit Corona sehr gerne darauf. Mir geht es einfach darum, den Kindern etwas zurückzugeben und auch bei den Gürtelprüfungen zu sehen, wie großartig sich ihre Technik und ihr Selbstbewusstsein dabei verbessert hat. Das gibt mir eine ganze Menge Energie.

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