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MannschaftsMittwoch mit Junior Consultant Thies

Ich hatte nach meinem Schulabschluss etwas Mühe, im Wald voller Berufsrichtungen die für mich richtige zu finden. Damals habe ich mich einfach bei ein paar Stellen beworben, die spannend klangen, unter anderem auch für eine Art „Verbundausbildung“ zum Kaufmann für Marketingkommunikation bei der Stadt Bremen. Dass Marketing in etwa mit Werbung zu tun hat, das wusste ich natürlich, aber wie vielfältig die Rollen innerhalb eines solchen Teams sein können, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Ich habe so jedenfalls meine Ausbildung begonnen und in deren Verlauf bei fünf städtischen Unternehmen hospitiert. Das war ein toller Start in das Berufsleben, da ich viel lernen und ganz unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Menschen begegnen konnte. Auch meine täglichen Aufgaben waren dadurch abwechslungsreich und haben mich ideal auf meine weitere berufliche Laufbahn vorbereitet. Danach wollte ich noch studieren und habe mich für BWL entschieden – was ich letztendlich während des Praxissemesters aber hinter mir gelassen habe, um wieder in das praktische Arbeiten einzusteigen und bin bei meinem Praxispartnerunternehmen geblieben.

Dann habe ich 2023 nach einer Veränderung in meinem Berufsalltag gestrebt – da hat mich die IT-Branche direkt angesprochen. Auch das junge, dynamische Team hat genau zu meinen Vorstellungen gepasst, darum habe ich zur affinis Gruppe gewechselt.

Zunächst war ich Marketing Specialist, was wohl unter eine Jobbeschreibung fällt, die man klassischerweise als erstes mit Marketing verbindet. Innerhalb der affinis Gruppe habe ich dann den Weg in das Data Driven Marketing-Team gefunden: Hier arbeite ich seit Anfang 2025 als Junior Consultant und beschäftige mich ausschließlich mit der Beratung und Daten. Das war für mich anfangs schon herausfordernd, da ich nicht gedacht hätte, dass ich auch ein Daten-Fuchs sein kann. Im Daily Business stehe ich primär im Kundenkontakt – für mich ist das eine wahnsinnig belohnende Arbeit.

Im Projekt ist meine Rolle die des Selektionsmanagers. Der Name kommt daher, dass ich, vor allem im Programm Adobe Campaign, Kundendaten und Verträge unserer Auftraggeber selektiere. Ich bekomme von unserem Kunden Anforderungen, da er vertriebliche Aktionen umsetzen und seine eigenen Kunden werbungstechnisch beispielsweise per Brief erreichen möchte. Dieser Brief soll aber ja nicht an irgendwelche beliebigen Personen gesendet werden, sondern an eine ganz bestimmte Zielgruppe gehen, für die die Marketing-Botschaft relevant ist. Da komme ich dann ins Spiel: Ich bespreche mit dem Kunden die relevante Empfängergruppe und ziehe dann die richtigen Kunden aus einer Datenbank anhand gewisser Merkmale wie Alter, Geschlecht oder möglichen Interessen heraus.

„Habe ich die Kunden gefiltert, kann unser Kunde wiederum seine Kommunikation an den richtigen Kreis von Menschen vollziehen und hoffentlich größere Erfolge erzielen.“

Das klingt erstmal sehr trocken, aber ich sehe es so: Wenn ich gute Arbeit leiste und die richtigen Kunden selektiere, bekommt am Ende eine Person beispielsweise einen schönen Brief, der sie genau zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Produkt anspricht.

Junior Consultant

seit 2025


Marketing Specialist

2023-2024


Ich durfte jetzt vor allem einen Kunden betreuen, mit dem ich das Glück hatte, gemeinsam wachsen zu dürfen. Mir wurde das Projekt als mein erstes übergeben – dementsprechend hatte ich auch noch keine Erfahrung. Ich wusste, dass ich mit dem Kunden erstmal eine Basis erarbeiten muss, da auch er noch nicht über einen vollständigen Leitfaden verfügt hat. So konnte ich mit ihm zusammen von Grund auf eine Strategie ausarbeiten und Erfahrungen sowie Learnings sammeln. Das macht nach wie vor unfassbar Spaß und ist spannend, da ich zusätzlich Standards schaffen und Prozesse automatisieren kann. Das Resultat ist eines der erfolgreichsten Kampagnenjahre des Kunden bisher. Das freut mich natürlich und macht mich sehr stolz! Gute Kommunikation ist dabei in Projekten immer wichtig: Ich treffe mich täglich mit einem Kampagnenmanager der Kundenseite und wöchentlich mit dem ganzen Team.

Welcher Typ bist du?

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Büro vs Homeoffice

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Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Ich bin aktuell Teil des Next Professional-Entwicklungsprogramms der affinis Gruppe. Hier bekommen Teilnehmende Trainings zu wichtigen Soft Skills, die im Projektalltag weiterhelfen. Unsere Gruppendynamik ist echt super und hilft uns noch einmal mehr dabei, zu lernen und uns zu verbessern. Wir gehen alle offen miteinander um und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Schulungseinheiten. Unser Trainer unterstützt uns dabei optimal und fördert uns auf Augenhöhe.

Wir haben bereits zwei Module absolviert: Bei dem ersten ging es vor allem um Kommunikation, beim zweiten dann um Konfliktmanagement. Dabei ist das Programm so ausgelegt, dass wir bereits viele Anwendungsfälle bearbeiten und praktisch denken müssen. Klar sind die Situationen dann künstlich herbeigeführt, aber die Szenarien helfen dabei, uns bereits Handlungsmuster zurechtzulegen.

Grundsätzlich würde ich Berufseinsteiger:innen immer raten, eine ordentliche Kommunikation zu allen zu pflegen, denen man im Berufsalltag begegnet. Zum einen bewirkt das, dass man noch viel lieber zur Arbeit geht, weil man eine Beziehung zu den Menschen vor Ort aufgebaut hat. Das war für mich schon immer ein wichtiger Faktor über die eigentlichen Aufgaben in der Rolle hinaus. Zum anderen ist gerade auch Fragenstellen etwas Gutes – egal ob es Job-bezogene sind, um Tätigkeiten besser verstehen und ausführen zu können, oder private, wenn man gemeinsam sein Mittagessen isst.

"Kolleg:innen werden dein ehrliches Interesse spüren und die Zusammenarbeit läuft glatter, wenn man sich schon etwas besser kennt."

Meine Familie hatte schon immer folgendes Motto: „Kein Schaden ohne Nutzen“. Das zieht sich sehr durch mein Leben: Auch wenn schlechte Sachen und Rückschläge passieren, sollte man versuchen, so schwer es auch sein mag, etwas Positives aus der Situation zu ziehen. Wenn man dafür offen ist und es mal probiert, gibt es eigentlich meistens etwas, was man aus negativen Erfahrungen ziehen kann – egal ob auf den Job oder das Privatleben bezogen.

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Thies arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Thies zu werden.

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MannschaftsMittwoch mit People Managerin Shari

Zunächst habe ich eine Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz gemacht. Neben Finance und anderen betriebswirtschaftlichen Aspekten hat ein Großteil des bilingualen Lehrplans personalzentrierte Themen abgebildet, wodurch ich bereits einige Erfahrung in dem Bereich hatte. Zudem war ich Abteilungsleiterin bei meinem alten Arbeitgeber – dieses Wissen kann ich gut auf meinen jetzigen Job übertragen. HR-Belange haben mir damals schon am meisten Spaß gemacht: Darum habe ich am Ende auch meinen beruflichen Werdegang danach ausgerichtet.

Ein Alltag bei uns ist schwer zu beschreiben, da es immer andere aktuelle Themen gibt, mit denen wir uns im Team beschäftigen. Wiederkehrende To-dos fallen aber beispielsweise mit den Gehaltszahlungen an, die wir durch die Lohnabrechnung vorbereiten und an das Steuerbüro übergeben.

Zusätzlich sind wir für den Bewerbungsprozess zuständig, sichten eingehende Bewerbungen und führen Vorstellungsgespräche. Wir setzen die Verträge auf – auch der weitere Onboarding-Prozess fällt in mein Aufgabengebiet. Wir führen darüber hinaus auch viele Gespräche intern mit unseren Führungskräften, den Mitarbeitenden und im Team.

„Gerade wenn es sehr komplexe Herausforderungen gibt, tut es gut, sich mit anderen auszutauschen und zu brainstormen.“

Zum Teil sind wir auch in kritischen Personalgesprächen dabei, in denen wir als neutrale Instanz zwischen „gehärteten Fronten“ vermitteln und als Ruhepol fungieren. Wir betreiben außerdem konzeptionelle Arbeit, um Prozesse, an denen wir beteiligt sind, zu optimieren und sie wesentlich zu prägen.

Ein paar Eigenschaften gehen schon aus den anderen Antworten hervor: Natürlich ist Kommunikationsstärke sehr relevant für uns. Wir verbringen viel Zeit mit zielführender Kommunikation und im Austausch mit ganz verschiedenen Menschen – da sollte man gut kommunizieren können [lacht]. Durch die enge Arbeit mit Menschen ist Empathie von großer Bedeutung, gerade wenn es um Gesprächsthemen oder Personalangelegenheiten geht, die nicht so einfach sind. Gelassenheit und Strukturiertheit helfen mir auch sehr weiter, denn in turbulenten Situationen muss man einen kühlen Kopf und den Überblick bewahren.

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Wenn ich an meine gesamte berufliche Laufbahn denke, dann ist es definitiv immer schön, Menschen entlang ihrer gesamten Karriere bis in die Rente zu begleiten. Gerade bei langjährigen Mitarbeitenden ist es toll, sie am Ende in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken und mit ihnen auf den Weg dahin zurückzublicken.

Ansonsten bereiten mir unsere Entwicklungsprogramme bei affinis definitiv viel Spaß! Ich begleite das NextExperts-Programm, das sich verstärkt mit der Karriereprägung von Projektleitenden sowie Fachexpert:innen und der lateralen Führung auseinandersetzt. Dafür haben wir im Vorfeld viele Entwicklungsgespräche geführt und uns bei der Auswahl mit den Führungskräften abgestimmt. Ich freue mich, den Teilnehmenden auf ihrer Reise zur Seite zu stehen und ihre Entwicklung aktiv mitbekommen zu können.

"Seid gespannt, welche Trainings und Schulungen die Teilnehmenden absolvieren werden – vielleicht habt ihr ja Lust, bei der nächsten Runde dabei zu sein!"

Ich würde immer empfehlen, Verantwortung zu übernehmen, wenn sich die Chance eröffnet. Tatsächlich lege ich das auch Menschen ans Herz, die sich eigentlich nicht wirklich in einer Führungsrolle sehen. Vielleicht sind es genau solche Persönlichkeiten, die ein Projekt oder ein Team am Ende braucht. Egal ob es sich um disziplinarische oder projektbasierte Führungsverantwortung handelt: Man wächst an dieser Erfahrung und lernt auch sich selbst noch einmal ganz anders kennen. Zudem entwickelt man wichtige Kommunikationsfähigkeiten, die immer von Vorteil sind.

Können wir aus dem Beamen eine Zeitmaschine machen? Denn dann würde ich gerne zurück in meine Kindheit reisen. Ich bin früher viel bei meinen Großeltern aufgewachsen – sie haben mir immer ganz viel ermöglicht und ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit dort. Meine Großeltern haben in der Nähe von Oldenburg auf dem Land gewohnt, da mein Opa Jäger war. Er hat auch Jagdhunde gezüchtet. Dadurch hatte ich von klein auf viel mit Hunden zu tun und habe inzwischen einen eigenen. Allgemein durfte ich sehr viel in der Natur, insbesondere im Wald, sein und hatte so eine sehr unbeschwerte Kindheit.

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MannschaftsMittwoch mit Team Lead Development & Infrastructure Solutions Markus

Als ich mein letztes Interview für den MannschaftsMittwochs gegeben habe, war ich noch Project Manager – ich hatte vor allem mein Projekt im Blick und habe es organisiert sowie geleitet. Über das TalentLab, das affinis-eigene Entwicklungsprogramm, habe ich eine Teamleiter-Rolle übernommen, womit sich insbesondere der Grad der Verantwortung, die ich trage, erhöht. Damit hat sich auch mein Fokus nochmal etwas verschoben, da ich nicht mehr nur rein operativ arbeite, sondern auch disziplinarische Aufgaben erledige. Das TalentLab war hierfür wegweisend, da ich von anderen Führungskräften und unseren Vorständen im Rahmen von unterschiedlichen Modulen lernen konnte und auf eine Führungsposition vorbereitet wurde. Durch organisatorische Umstrukturierungen konnte ich diese Erfahrungen schon bald in die Praxis umwandeln und gestalte die affinis Gruppe jetzt noch aktiver mit – das gefällt mir sehr! Ich bin im regelmäßigen Austausch mit anderen Führungskräften und beschäftige mich mit bereichsübergreifenden Themen. So habe ich die Gelegenheit, auch das Tagesgeschäft anderer Teams aktiver mitzubekommen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Als Team Lead ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es allen Teammitgliedern gut geht und sie ihre Arbeit erfolgreich erledigen können. Dazu gehört die individuelle Förderung: An welchen Themen haben sie Interesse? Welche Schulungen bieten sich dafür an? Ich kümmere mich auch um die Ressourcenplanung, da ich in meiner Position eine Umsatzverantwortung trage – nicht nur für das Team, sondern auch für den Bereich und das gesamte Unternehmen.

„Team Lead zu sein macht mir großen Spaß, da es meinen Arbeitsalltag vielseitiger macht und ich auf Projektseite bei dem Kunden bereits viel Verantwortung übernommen habe.“

Mittlerweile gehen meine Aufgaben beim Kunden über die klassische Projektleitung hinaus: Ich beschäftige mich immer noch mit der Planung und Durchführung von Digitalisierungsprojekten im Bereich der Java-Entwicklung. Somit digitalisiere und optimiere ich Prozesse bei dem Kunden, was von der Anforderungsanalyse über die Umsetzung bis hin zum Testing reicht.  Inzwischen beteilige ich mich auch an Sales-Aktivitäten. Ich platziere beispielsweise neue Ideen beim Kunden, wenn ich unausgeschöpfte, zukunftsweisende Potenziale in seinen Prozessen erkenne. Den Kunden berate ich dann dahingehend und präsentiere ihm die Mehrwerte, die man durch gewisse Innovationen und Technologien generieren kann. Gerade der spannende KI-Schwerpunkt gewinnt bei Kunden immer mehr an Bedeutung. In diesem Fall überlege ich, wie KI-Entwicklungen die Unternehmen entlasten oder ihre Prozesse effizienter gestalten können.

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Team Lead Development

& Infrastructure

seit 2025


Senior Consultant

2024


Consultant

2022-2023


Werkstudent

2020-2022


Ein bisschen habe ich das schon beantwortet: Ich höre dem Kunden zu, analysiere seine Prozesse und überlege, wie wir diese effizienter und ressourcensparender auslegen können. Im Prinzip ergibt sich der Mehrwert also primär aus der digitalen Lösung, die wir beim Kunden implementieren.

"Mit unseren Lösungen kann das Unternehmen sein Business vorantreiben und gewinnt – zum Beispiel durch KI – Zeit, die an anderer Stelle besser eingesetzt werden kann."

Ich bin mit Prognosen in diese Richtung immer vorsichtig [lacht]. Das Thema KI wird aber natürlich nach und nach immer weiter in den Vordergrund rücken. Neben der technischen Umsetzung wird der Prozess auch immer mehr mit Change Management zu tun haben. Gerade wenn KI-Lösungen eingeführt werden, müssen alle Mitarbeitenden an Bord sein und von Anfang an abgeholt und geschult werden. Die Vorteile von solchen Entwicklungen müssen klar kommuniziert werden, damit die anfängliche Unsicherheit und eventuelle Angst durch positive Gefühle abgelöst werden. Mit KI lassen sich Prozesse optimieren und Zeit sparen. Aber am Ende des Tages soll und kann sie Mitarbeitende nicht ersetzen.

Ich habe bei der affinis Gruppe vom Werkstudenten bis zum Team Lead die unterschiedlichsten Karrierestufen durchlaufen. Daher kann ich nur empfehlen, so früh wie möglich Verantwortung für gewisse Themen zu übernehmen, sollte sich die Chance ergeben. Ich durfte das auch sehr schnell und ich kann aus der Retrospektive nur sagen: Es lohnt sich!

Außerdem finde ich es wichtig, sich ein Hobby als Ausgleich zur Arbeit zu suchen. Ob im Sommer mit dem Stand Up Paddle auf der Alster, Joggen oder Ähnliches – den Kopf freizubekommen, an der frischen Luft zu sein und sich abseits von Bildschirmen zu bewegen, hilft nach einem langen Arbeitstag bei der Regeneration.

Ganz viel reisen! Ich möchte zum Beispiel unbedingt noch Neuseeland sehen: Landschaftlich sowie kulturell finde ich das Land interessant. Aber auch ansonsten habe ich noch nicht jedes Land besuchen können, das mich reizt – das möchte ich noch nach und nach ändern.

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MM Manuel_1

MannschaftsMittwoch mit Senior Sales Manager Manuel

Das Schöne am Berufsalltag in einem Beratungsunternehmen, speziell als Sales Manager, ist, dass man nicht wirklich einen repetitiven Alltag hat. Meine Arbeitstage sind dynamisch: Ich habe immer mit anderen Herausforderungen, mit anderen Kunden und anderen Anliegen zu tun.

Ich begleite potenzielle und aktuelle Kunden in unterschiedlichen Projektphasen. Meine Arbeit beginnt mit einfachen Anfragen, wenn sich Unternehmen für unsere Angebote interessieren. Obwohl unser Produkt technisch ist, befinden wir uns durch den Beratungsfokus in einem People-Business. Darum muss ich zuerst verstehen, was das Problem oder der Wunsch des Kunden ist, um überlegen zu können, wie wir ihn am besten ans Ziel bringen. Wir verkaufen ja keine standardisierte Software, sondern analysieren Prozesse und Problemstellungen unserer Kunden und schaffen eine individuell an ihn angepasste Lösung. Dafür recherchiere ich intern bei uns, ob wir die richtigen Ressourcen und Kapazitäten haben, um das Projekt anzunehmen.

„Gemeinsam mit dem Fachbereich entwerfe ich dann eine Möglichkeit und überlege im nächsten Schritt, welches Preisschild diese verdient.“

Das ist der Punkt, an dem der eigentliche Vertrieb dann beginnt: Entweder der Kunde nimmt den Vorschlag an oder möchte uns noch etwas herunterhandeln. Ich brauche somit ausreichende Argumente, um den Preis zu begründen oder muss tüfteln, wie man die Lösung anders aufstellen kann, um dem Budget des Kunden besser entsprechen zu können. Auf welche Add-Ons können wir vorerst verzichten? Was lässt sich auch gut in einem nächsten Schritt implementieren? Welchen Mehrwert der von uns vorgeschlagenen Lösung hat der Kunde noch nicht erkannt, der aber die Höhe der Entwicklungskosten rechtfertigt?

In meinem Job ist es essenziell, viele unterschiedliche Bälle gleichzeitig jonglieren zu können. Im Vertrieb bin ich nicht nur auf ein spezielles Projekt fokussiert, sondern befinde mich mit verschiedenen Kunden in verschiedenen Stadien des Kontaktes: Ich bilde die Schnittstelle zwischen dem Fachbereich und dem Kunden, was mich somit zu einer Art stetigem Begleiter macht. Egal, ob es gut oder schlecht läuft – ich bin immer mittendrin und sorge dafür, dass der Kunde am Ende zufrieden ist. Deswegen muss ich mich und meine Zeit gut managen, da ich mit vielen Themen und Projekten gleichzeitig zu tun habe. Metaphorisch gesprochen sind es wieder die vielen Bälle, die ich in der Luft halten muss – fällt einer, steht das im übertragenen Sinne für ein verlorenes Projekt und das möchte ich natürlich vermeiden.

Besonders wichtig sind auch Empathie und Kommunikationsfähigkeit sowie Offenheit und eine gewisse Extravertiertheit, da man viel mit Menschen zu tun hat. Neben der Überzeugungsarbeit, die man im Vertrieb leistet, muss man aber auch Gedanken und eventuelle Ängste nachvollziehen können.

Eine Mischung aus agilem Mindset und technischem Verständnis hilft mir außerdem auch weiter, genauso wie die Flexibilität auch mal zu reisen und Kundentermine vor Ort wahrzunehmen. Man muss sich schnell auf neue Kundensituationen einlassen können, denn hier sind unterschiedliche Technologien und Herangehensweisen gefragt. Da wir als affinis Gruppe verschiedene Lösungsansätze anbieten, bringt es nichts, wenn ich nur über Know-how in einem bestimmten Feld verfüge – ich verkaufe im Prinzip das gesamte Portfolio unserer Unternehmensgruppe und passe mich den Kundenvorstellungen dabei an.

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Videocall

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Kurz zusammengefasst: sehr gut [lacht]! Ich verbringe meinen Arbeitsalltag meistens vor dem Laptop und habe das Privileg, viel remote arbeiten zu können, da ich nicht in Bremen wohne. Trotzdem bin ich lieber im Office, da ich den persönlichen Austausch mit Kolleg:innen schöner finde. Vertrieb passiert nicht nur zwischen dem Kunden und mir – auch intern verbreite ich Projektideen und spreche mit Leuten, die im besten Fall genauso von dem Vorschlag überzeugt sind wie ich.

„Genauso ist es auch bei Kunden-Workshops vor Ort. Dort findet meiner Meinung nach immer noch die effizienteste zwischenmenschliche Interaktion statt.“

Es fließen mehr Informationen als in Remote-Workshops, da man auch gemeinsam Kaffee trinkt oder Mittag essen geht. Diese Gespräche sind gute Touchpoints für mich, an denen ich die Menschen, mit und für die ich arbeite, besser verstehen lernen kann.

Mein Job lässt sich zudem gut mit meinem Privatleben vereinbaren, da wir flexible Arbeitszeiten haben. Natürlich gibt es Regeltermine, aber ich habe trotzdem viel Freiheit, zu entscheiden, wann mein Tag entsprechend startet und endet.

Aktuell sind wir dabei, unser Leistungsangebot hinsichtlich Private LLMs für Unternehmen auszuweiten. Letztes Jahr kam ich auf die Idee, dass wir Evaluierungsworkshops für unsere mittelständischen Kunden entwerfen könnten, mit denen sie selbst bestimmen, wie und an welcher Stelle sie am besten mit KI arbeiten sollten.

Durch die dazu verfassten Blogartikel, beispielsweise über das Pricing eines Private GPTs, kamen zeitgleich Anfragen von Unternehmen an uns, die an eben so einer Lösung interessiert sind. Inzwischen sind wir mitten in unserem ersten Projektabschluss zu diesem Thema, was mich sehr glücklich macht!

"Ein solches Konzept vom ersten Tag an bis zum Projektabschluss begleiten zu können, fühlt sich toll an, weil wir nicht nur die Bedürfnisse des Markts richtig erkannt, sondern auch eine neue Dienstleistung für uns erschaffen haben. Zudem macht es Spaß, dass insgesamt vier Fachbereiche an diesem Projekt mitwirken."

Auf eine ganz friedliche Insel, wo alle Probleme, die wir aktuell auf der Welt haben, für einen Moment vergessen werden können! Ein Ort wäre schön, an dem keine Menschen oder Tiere unterdrückt und ausgebeutet werden oder Krieg herrscht, sondern an dem man zu dem zurückkehren kann, was uns die Natur gegeben hat. Ich würde dort nicht einmal mehr nach der Vorstellung einer „einsamen Insel“ alleine sein wollen, denn das würde auch keinen Spaß machen. Aber wenn ich mich auf eine solche Insel teleportieren könnte, wäre das zur Abwechslung und zum Ausruhen wirklich toll!

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Manuel arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Manuel zu werden.

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MM Marie Bild_klein

MannschaftsMittwoch mit Werkstudentin Marie

Ich bin Teil des Data Driven Marketing-Teams und arbeite inzwischen nicht mehr an operativen Themen, sondern im Vertrieb mit. Dadurch unterstütze ich gerade viel bei der Content-Erstellung und schreibe unter anderem Blogartikel. Mithilfe der Texte verschriftliche ich fachliche Themen, die wir als Data Driven Marketing-Bereich begleiten.

Darüber hinaus verfolgen wir nun einen accountbasierten Sales-Ansatz: Ich kümmere mich darum, dass wir neue Kunden finden und diese mit unseren Leistungen überzeugen. Ich recherchiere dafür Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die potenziell Interesse an unserem Know-how aus dem datengetriebenen Marketing haben. Sollte es dann zum Kontakt kommen, leite ich die Anliegen der Unternehmen an die zuständige Ansprechperson weiter.

„Durch meine vergangenen operativen Aufgaben im Data Driven Marketing kenne ich mich gut mit eventuellen Pain Points aus, bei denen wir potenzielle Kunden mit unseren Leistungen unterstützen können.“

Ich stimme mich zu meinem Vorgehen zwar regelmäßig mit meiner Teamleiterin ab, aber sie gibt mir viel Freiraum in der Umsetzung – das schätze ich sehr!

Das Beste an dem Bereich, für den ich arbeite, ist die Mischung aus den Daten und dem Marketing – ich finde es spannend, was wir mit den Daten unserer Kunden alles für sie erreichen können. Wir können beispielsweise präzise vorhersagen, welche Produkte für welche Zielgruppe und welche Person im Detail relevant sein werden. Diese Insights sind interessant, gerade weil wir nicht einmal mehr mit den Klientengruppen unserer Kunden in Kontakt treten müssen, um sie zuverlässig analysieren zu können.

In Bezug auf mein Studium ist es auch die Zusammensetzung, die mir gut gefällt: Zwischen wirtschaftlicheren Themen und reinen Informatik-Kursen wie Programmierung oder Grundlagen zu Datenbanken ist alles dabei. Auf der anderen Seite haben wir im Bachelor beispielsweise gemeinsam mit den BWL-Studierenden einen Online-Shop aufgebaut oder auch Basics zu Projektmanagement gelernt.

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Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Ich teile meinen Alltag zwischen der Uni, meiner Arbeit bei der affinis Gruppe und Freizeit auf – das funktioniert auch echt gut. An sich habe ich zwar feste Arbeitstage, aber sollte doch mal etwas dazwischenkommen, ist es kein Problem, dass ich meine Stunden an einem anderen Tag nachhole. Ich habe einen Hund und kann beispielsweise auch zwischendurch mal mit ihm Gassi gehen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten kann ich meinen Tag viel freier und besser gestalten: Das hat mich von Anfang an sehr angesprochen!

Ich kann hier kein konkretes Projekt nennen, aber denke bei dieser Frage zuerst an meinen gesamten bisherigen Karriereweg bei affinis. Ich durfte in meinen Teams viel lernen und wurde immer von meinen Team Leads unterstützt – gerade das war für mich sehr wichtig! Auch die vielfältigen Einblicke und Aufgaben machen echt Spaß und helfen mir in Zukunft dabei, die Position zu finden, die am besten zu mir passt. Ansonsten bin ich schon gespannt, wie es nach dem Studium weitergeht, und in welches Team es mich letztendlich verschlägt.

"Ich kümmere mich darum, dass wir neue Kunden finden und diese von unseren Leistungen überzeugen."

Ich starte jeden Tag relativ gleich: Zunächst stehe ich auf und mache mir einen Kaffee. Entweder trinke ich den noch entspannt zu Hause oder nehme ihn auf die Morgen-Runde mit meinem Hund mit. Das hilft mir sehr dabei, wach zu werden. Meine Abend-Routine sieht ähnlich aus – auch hier beendet eine Gassi-Runde den Tag. Danach mache ich es mir gerne nochmal auf dem Sofa gemütlich oder gehe schon früh ins Bett. Das brauche ich dann abends auch, weil ich grundsätzlich ein Mensch bin, der gerne Dinge unternimmt oder draußen ist.

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Marie arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Marie zu werden.

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MannschaftsMittwoch mit Senior Consultant Nike

Ich habe hier als technische Beraterin gestartet, bin aber über die Zeit immer mehr in Richtung einer ganzheitlichen Consulting- und Projektleitungsstelle mit Microsoft-Fokus gerutscht. Das ist wirklich toll: Ich hatte bei der affinis Gruppe immer die Chance, mich karrieretechnisch ganz frei zu entwickeln und unterschiedliche Wege einzuschlagen.

Aktuell sind meine täglichen Aufgaben noch sehr divers, da sich unser Real Estate-Bereich aktuell neu strukturiert. In erster Linie liegt meine Arbeit aber im Business Development und Account Management: Ich übernehme sukzessive einige unserer Kunden der Real Estate-Branche und bleibe mit ihnen in engem Austausch. Dazu gehört, dass ich viel an Terminen teilnehme, Angebote formuliere und mich mit den Herausforderungen und Potenzialen der Branche vertraut mache. Ich treibe auch den Pre-Sales voran, indem ich Ausschreibungen sowohl für Business Central und unsere Lösung IMMO Central als auch Microsoft Dynamics CRM sichte. Um uns sichtbar auf dem Markt zu positionieren, nehme ich auch an Messen, wie zuletzt der REAL ESTATE ARENA in Hannover, teil und bereite diese dementsprechend vor. Zudem führe ich Vertriebsgespräche, nehme die Anforderungen der Kunden auf und fertige darauf basierend eine Demo an, die ich im nächsten Schritt präsentiere.

„Wichtig finde ich auch, allgemein mit Stakeholdern im Markt im Austausch zu bleiben und zu erfahren, was die Branche gerade braucht.“

Dadurch kann ich bei der Weiterentwicklung von IMMO Central mitwirken und im Rahmen dessen verschiedene Funktionen testen, dokumentieren und im besten Fall umsetzen. Um unsere Lösung noch bekannter zu machen, wirke ich an den entsprechenden Marketing-Kampagnen sowie Webinaren und Use Cases mit und engagiere mich beispielsweise bei Vereinen  wie bei FRAUEN !N FÜHRUNG. Also wie gesagt: Mein Arbeitstag ist sehr vielfältig und auf keinen Fall langweilig! [lacht]

Als Unternehmen haben wir schon ganz lange Kunden aus der Immobilienbranche und auch ich habe mich vor einiger Zeit schon viel für Real Estate und vor allem für die digitalen Zwillinge von Immobilien interessiert. Im Privaten so wie im Beruflichen finde ich es spannend, wie Immobilien sich entwickeln und gestalten lassen – ich möchte die Branche aber gerne noch mehr durchdringen und wirklich verstehen. Es gibt viel Bestand und da kommt die Frage auf, wie sich dieser Bestand gut nutzen lässt. Wie verändert sich die Nutzung mit der Digitalisierung? Wie ändern sich dadurch die Anforderungen im Markt?

Das ist gerade deswegen interessant, da der ganze Sektor aktuell umdenken muss – und da komme ich ins Spiel. Ich würde mich selbst als Lösungsfinderin beschreiben und liebe es, Herausforderungen anzunehmen. Dabei überlege ich mir, wo die Real Estate-Branche eigentlich gerade steht, und bringe innovative Ansätze in die Prozesse, denn das Potenzial ist definitiv riesig.

Auf IMMO Central bezogen liegt unser Vorteil darin, dass wir am Anfang der Entwicklung der Lösung stehen. Dadurch können wir sehr offen gegenüber den Stimmen aus dem Markt sein und ganz anders auf unsere potenziellen Kunden eingehen. Wir haben kein starres Produkt, das wir so verkaufen möchten, sondern haben den Wunsch, uns weiterzuentwickeln und mit Erfahrungen und Bedarfen zu wachsen. Darum sind wir dankbar für das Feedback aus der Branche und können ihnen so im Austausch eine Lösung bieten, die sich an den Bedürfnissen des Marktes orientiert.

Zudem sind wir hinsichtlich unseres Lösungsportfolios bei der affinis Gruppe breit aufgestellt, was es uns ermöglicht, Kunden ganzheitlich zu beraten – seien es Microsoft Apps, Power BI oder CRM-Plattformen. Ich versuche Lösungsansätze zu finden, die maßgeschneidert im Markt wirken können und gemeinsam mit dem Fortschritt des Microsoft-Ökosystems wachsen.

Ich hatte das Glück, viele inspirierende Menschen zu treffen, von ihnen zu lernen und gefordert und gefördert zu werden. Mein beruflicher Einstieg wurde stark geprägt von meiner ersten Chefin – und davon zehre ich noch immer. Sie hat nicht nur meine Begeisterung für das Projektmanagement und Microsoft-Technologien entfacht, sondern mir viel beigebracht, was ich noch heute im Beratungsgeschäft anwende. Dazu zählt, auf Menschen und Kunden einzugehen und zu verstehen, was sie wirklich brauchen. Darauf basierend kann ich dann eine Lösung anbieten, die wirklich Mehrwerte stiftet und nicht „nur“ ein Projekt abschließt. Hinter jedem Projekt stecken nämlich Menschen, denen ich mit einer Software und deren Umsetzung helfen möchte. Achtet man auf diese Menschen, können Projekte im Umkehrschluss auch viel erfolgreicher und zufriedenstellender abgeschlossen werden.

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Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Ich wünsche jeder Person, die gerade frisch in das Berufsleben einsteigt, eine Führungskraft, die sie sieht, den Menschen und seine Fähigkeiten versteht, und sie dementsprechend fördert und fordert. Gerade jungen Menschen sollten bereits Türen geöffnet werden, um sich entfalten und weiterentwickeln zu können. Ich habe damals die Chance bekommen, direkt ein großes internationales Projekt zu leiten, weil meine Vorgesetzte mein Potenzial erkannt und mir vertraut hat – davon profitiere ich bis heute. Genauso wichtig wie Vertrauen sind auch Freiraum und das Erkennen von individuellen Stärken. Manchmal sieht man diese nicht selbst an sich, sondern braucht eine Führungskraft, die sie erkennt und die richtigen Impulse gibt. Und sollte man nicht das Glück haben, an solche Vorgesetzte zu geraten, dann kann ich nur empfehlen, sich ein unterstützendes Netzwerk aufzubauen.

Ich möchte auch allen ans Herz legen, Feedback als Chance zu sehen und sich darüber hinaus etwas zu trauen. Ich bin häufig an einen Punkt gekommen, an dem ich in mich selbst vertrauen musste und dadurch über mich hinauswachsen konnte. Selbst wenn man auf dem Weg dorthin Fehler macht, muss das nicht schlimm sein: Aus Fehlern lernt man und kann sich dadurch auch weiterentwickeln.

"Gerade jungen Menschen sollten bereits Türen geöffnet werden, um sich entfalten und weiterentwickeln zu können."

Ich kann Delfin-Geräusche nachahmen. [lacht]

Für diese Frage habe ich schnell ganz unterschiedliche Antworten gefunden und habe mich letztendlich dafür entschieden, dass ich vermutlich über Empathie reden würde. Als ich auf der REAL ESTATE ARENA in Hannover war, habe ich dem Pitch der CEO eines großen Real Estate-Investment-Managements zugehört. Sie sprach davon, dass Empathie der neue Return on Investment ist und appellierte an die Branche sowie an Führungskräfte, mehr Empathie aufzubringen. Ich habe mich in diesem Aspekt sehr verstanden gefühlt, da ich derselben Meinung bin. Seit ich berufstätig bin, habe ich in faktenbasierten Branchen gearbeitet, in denen es viel um Flächen, Verträge und Digitalisierung ging. Doch hinter all diesen Fakten stehen immer Menschen und gerade, wenn es um Veränderung geht, darf man nicht vergessen, wie viel Unsicherheit, Hoffnung oder Zweifel damit verbunden sind.

Allgemein erleben wir aktuell viel Wandel in unserer Gesellschaft und da muss man die dadurch beeinflussten Menschen mitnehmen. Empathie allgemein nehme ich als nichts Weiches wahr, sondern als etwas sehr Mutiges und Starkes. Dieses Mindset wirkt sich positiv auf die Zusammenarbeit mit Kunden, Kolleg:innen sowie zwischenmenschlich in Freundschaften und auf das gesamte Leben aus. Empathie schafft Verbindung und Vertrauen.

Noch mehr über Nike erfahren?

Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Nike arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Nike zu werden.

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MannschaftsMittwoch mit Geschäftsführer Ole

Durch kontinuierliche Workshops konnten wir schnell zueinander finden. Dabei haben wir erarbeitet, was nicht nur der Kunde von uns erwartet, sondern auch was das Team braucht. Auch die gesamte Integration des Nearshore Centers aus Ungarn hat für mich eine wichtige Komponente dargestellt. Wir haben eine kleine Fahrradtour organisiert, die die ungarischen Kolleg:innen sonst ohnehin planen, aber diesmal konnte auch das deutsche Team teilnehmen. So haben sich alle Mitglieder des Bereichs in einem lockeren Rahmen kennengelernt, der die Kommunikation untereinander fördert und normalisiert. Zudem haben wir die Ressourcenplanung vorangetrieben und ein Status Quo etabliert. Wir stehen in stetigem Austausch mit unseren Account Managern und erfahren dadurch von ihren aktuellen Projekten, Bedarfen und Auslastungen. So optimieren wir unsere Zusammenarbeit kontinuierlich und bleiben dabei in alle Richtungen transparent: Wo stehen wir und was wollen wir? Welche Weiterbildungen sind relevant und welche Neuerungen haben sich am Markt ergeben? Daran orientieren wir uns – in der IT-Welt ist es wichtig, sich immer wieder neu zu erfinden und mit dem Wandel zu gehen.

Einen spezifischen Arbeitsalltag zu beschreiben, würde mir schwerfallen – ich bediene tagtäglich einen bunten Blumenstrauß an verschiedenen Aufgaben. Es sind viele unterschiedliche Themen, mit denen ich mich beschäftige oder ad-hoc konfrontiert werde. Zudem räumen Matthias und ich uns regelmäßig Zeit ein, um gezielt an strategischen Konzepten zu arbeiten.

„Gemeinsam mit den Team Leads und dem Vertrieb überlegen wir beispielsweise, welche Potenziale wir zukünftig im Markt abdecken müssen und sollten. „

An welche Trends könnten wir den Kunden heranführen, weil sie ihn begeistern werden? Damit entwickeln wir unseren gesamten Bereich in Richtung der Neuheiten, die auch tatsächlich benötigt werden. Dabei ist es genauso wichtig, die individuellen Stärken der Kolleg:innen zu erkennen und zu fördern. Die Geschäftsführung als Aufgabenbereich bringt viele neue Tätigkeiten, aber auch alte To-Dos auf einem größeren Level mit sich – sei es Budgetplanungen, Gesellschafterversammlungen oder administrative Aufgaben wie Notartermine, Unterschriften und weitere.

Geschäftsführung

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Tech Hub Lead SAP

2024-2025


Natürlich ist auch die Gruppe an Kolleg:innen gewachsen, für die ich verantwortlich bin. Darum war es mir sehr wichtig, alle Team Leads auch persönlich vor Ort kennenzulernen und eine Vertrauensbasis für die zukünftige Zusammenarbeit aufzubauen – in Kombination mit Transparenz ist sie unersetzlich. Generell ist es für mich elementar, den Teamgedanken in den Vordergrund zu stellen und sich zusammenzusetzen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten. Ich glaube fest daran, dass Erfolge als Team viel bewegen können und es so in Zukunft leichter wird, auch Herausforderungen zusammen besser zu bewältigen. Somit bauen wir als Unternehmensgruppe langfristig Resilienz auf.

Wir werden aus meiner Sicht perspektivisch immer mehr mit einer heterogenen Systemlandschaft konfrontiert. Das finde ich spannend, denn verknüpfte Ökosysteme binden auch intelligente Technologien wie Machine Learning und IoT ein. Da kommt auch Generative KI und ihre Integration innerhalb von ERP-Anwendungen ins Spiel – der zweite Fortschritt, der mich begeistert. Das zeigt uns schon jetzt, dass moderne IT-Landschaften nicht mehr nur das Mittel, sondern die Voraussetzung bilden, um zukünftig marktfähig und dynamisch agieren zu können. Die technischen Voraussetzungen müssen bereits jetzt geschaffen werden, um in Zukunft nachhaltig davon profitieren zu können.

Ein gutes Beispiel stellt die Automobilindustrie: Catena X liefert ein Datenökosystem, das genau auf die Branche zugeschnitten ist, und bildet somit die Grundlage für modulare IT-Architekturen. Ähnlich handhabt es auch z.B. SAP mit der Business Technology Plattform (BTP), die eine solide Basis für die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung innovativer Lösungen schafft. Allgemein kristallisiert sich in diesen Aspekten heraus, dass nur die, die schon jetzt Offenheit gegenüber diesen Neuheiten beweisen und sich aktiv mit ihnen auseinandersetzen, am Ende viel durch sie gewinnen.

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Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Bei mir kann man nicht so wirklich zwischen einzelnen Projekten unterscheiden: Ich habe viele verschiedene Aufgaben, die auf das gleiche Ziel einzahlen. Die Verschiedenheit der Themen, aber auch die größeren Herausforderungen, die mit zeitlichem und persönlichem Druck auf mich zukommen, sind jedoch das, was mir an meiner Tätigkeit bei der affinis Gruppe am meisten Spaß macht. Ich schätze es, dass mir diese komplexeren Unterfangen anvertraut wurden und ich mich ihnen widmen kann.

Müsste ich die Frage doch konkreter beantworten, bereitet es mir auch Freude, Transparenz zu schaffen und darüber Vertrauen aufzubauen. So haben wir die Planung des Bereiches neu aufgebaut und konnten innerhalb kürzester Zeit eine erhebliche Verbesserung der Einsatzplanung erzielen. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch unsere Kunden, denen wir damit verlässlicher und planbarer z.B. bei der Portfolioplanung für ein S/4HANA Projekt frühzeitig unterstützen können.

"Mein Bestreben dabei ist auch, ehrlich gemeinte, gute Arbeit für meinen ganzen Bereich zu leisten und bestmöglich die Interessen des gesamten Teams zu vertreten."

Die Offenheit, neue Themen anzugehen, sollte man meiner Meinung nach immer bewahren. Ich bin grundsätzlich Optimist, deswegen würde ich auch empfehlen, immer zu versuchen, einen guten Impuls in allem zu finden. Selbst wenn man vor einer Herausforderung oder einem Konflikt steht, sollte man Lösungsansätze verfolgen und dabei nicht nur auf die eigene Meinung beharren, sondern andere Meinungen und Standpunkte in die Lösungsfindung integrieren. Das nicht zu tun, wäre in meinem Beruf ohnehin fatal, aber ich kann es auch generell nur empfehlen. Es gibt aus meiner Erfahrung nämlich meistens nicht die eine faktisch richtige Lösung, sondern eher eine, die durch die Zusammenarbeit des Teams und die Berücksichtigung aller Sichtweisen genau richtig ist. Darüber hinaus lernt man auch viel durch die Perspektiven anderer und setzt sich kritischer mit Sachverhalten auseinander. Da schließt sich der Kreis, denn um andere Meinungen aufnehmen und einfließen lassen zu können, ist auch wieder Offenheit wichtig.

Bei der Arbeitslast sowie der Dringlichkeit der Aufgaben, die tagsüber auf mich einprasseln, ist es mir wichtig, abends eine Art Routine zu verfolgen. Ich bin vor kurzem Vater geworden und verbringe den Abend mit meinem Sohn. Egal ob ich mit ihm spiele, spazieren gehe oder ihn ins Bett bringe – diese Zeit genieße ich.

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Ole arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Ole zu werden.

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MannschaftsMittwoch mit Tender Manager Nils

Kurz und knapp gesagt: Es dreht sich viel um das Organisieren, egal ob Termine oder Unterlagen. Das liegt auch daran, dass das Tender Management sehr fristenlastig ist – wenn die Deadline der Ausschreibung für Montag zehn Uhr festgelegt ist, scheidet man bei einer Einreichungszeit von 10:01 Uhr aus. Darum ist es auch wichtig, dass ich gut mit Stress umgehen kann.

Ich suche nach Ausschreibungen von Projekten, die zu uns passen, und behalte die dazugehörigen Bieterportale im Auge. Zudem hole ich Status-Updates aus den Fachabteilungen ein und bitte sie um Unterstützung bei der Bewerbung auf Ausschreibungen. Zu vollständigen Unterlagen zählen auch verschiedene Nachweise wie Versicherungsbestätigungen, Handelsregisterauszüge oder Gewerbezentralregisterauszüge, die ich zusammentrage.

„Ich muss darüber hinaus wissen, welche KO-Kriterien wir als Unternehmensgruppe haben, damit ich diese gegenüber der Fachabteilung kommunizieren kann.“

So minimiere ich den Aufwand, der durch die fachliche Qualifizierung der Ausschreibung auf die Kolleg:innen zukommt. Ich treibe die Kommunikation allgemein beidseitig viel voran und stehe für alle Nachfragen zur Verfügung. Außerdem lese ich die vom Kunden gestellten Unterlagen und fülle Formblätter aus, was sprachliches Feingefühl voraussetzt. Man könnte übergreifend also sagen: Ich strukturiere den gesamten Prozess hinsichtlich der Projektgewinne durch Ausschreibungen.

Ich mag es, mit den unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuarbeiten. Jede Abteilung ist anders, arbeitet anders und verkauft andere Leistungen – das finde ich spannend! Die Themenfelder gestalten sich dadurch sehr vielfältig: Ich bearbeite Ausschreibungen für das Software Development, für KI-, SAP– oder Microsoft-Leistungen. Dadurch bekomme ich Einblicke in verschiedene Technologie-Schwerpunkte, was meine tägliche Arbeit abwechslungsreicher macht. Auch die prozessorientierte und detailgerechte Erledigung meiner Aufgaben macht mir Spaß – häufig ist das genaue Augenmerk essenziel bei Ausschreibungen.

Ich bin zum aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht so lange Teil der affinis Gruppe, aber es gibt bereits ein besonderes Highlight für mich: Ich habe die Ausschreibung für ein Großprojekt bei einem Digitalisierungspartner der gesetzlichen Krankenkassen aus Hannover für uns entschieden. Das Projekt legt den Fokus auf Microsoft Business Central und ist auf eine Dauer von 250 Tagen ausgelegt. Darauf bin ich stolz! Aber nach dem Projektgewinn ist vor dem Projektgewinn – ich habe mich darüber sehr gefreut, aber bin direkt wieder auf der Suche nach neuen Ausschreibungen gewesen. Den positiven Spirit und die Motivation nehme ich bei diesem Prozess natürlich mit.

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Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Ich habe damals als Außendienst-Mitarbeiter für einen Komposithersteller gearbeitet und wollte aber unbedingt wieder mehr mit Ausschreibungen zu tun haben, wie es in meinem vorherigen Job war. In dem darauffolgenden Bewerbungsprozess habe ich mich deutlich von meinen Mitstreiter:innen abheben können und habe so zum ersten Mal gemerkt, dass ich wohl ein gutes Händchen für die Arbeit im Tender Management habe.

Die Tätigkeit verlangt nicht nur eine kaufmännische Ausbildung, sondern auch ein technisches Verständnis. Das habe ich größtenteils bei diesem ehemaligen Arbeitgeber erlernen und seitdem noch weiter ausbauen können.

"Das Interesse an der allgemeinen Thematik hat mir in meinem Beruf aber auch geholfen."

Mit meinem Wissen über Werder Bremen könnte ich definitiv mehr als fünf Minuten füllen! Ich bin seit meinem fünften Lebensjahr Fan des Vereins und halte ihm seitdem in guten wie in schlechten Zeiten die Treue [lacht]. Das Interesse kam durch meinen Vater und meinen älteren Bruder, mit denen ich mir damals ein freies Training angeschaut habe. Ich gehe auch gerne ins Stadion, wenn es sich anbietet – zuletzt gegen Leverkusen.

Je nach Publikum kann ich aber auch einen fünfminütigen Vortrag über Star Wars halten – HSV-Fans würden sich vielleicht nicht so für Werder interessieren.

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MannschaftsMittwoch mit Online Marketing Manager Tobias

Ich habe damals aus unserem Camper-Van in Neuseeland heraus die Bewerbung an affinis abgeschickt [lacht]. Katrin [Anm. d. Red.: Brunken; Senior Recruiting Managerin] hat sich bereits nach wenigen Tagen bei mir gemeldet, um einen Termin für ein Bewerbungsgespräch auszumachen. Logischerweise ging das nur über Teams: Durch die Zeitverschiebung war es dann neun Uhr morgens in Bremen, aber schon neun Uhr abends in Neuseeland. Nicht nur Katrin und Daniela [Anm. d. Red.: Wermes; Team Lead Communications & Marketing] haben an dem Call teilgenommen, sondern auch meine ehemalige Kommilitonin Wiebke [Anm. d. Red.: Krumme; Senior Communications Managerin]. Wir hatten im Studium zwar nicht besonders viel Kontakt, aber ein bekanntes Gesicht zu sehen, half trotzdem sehr gut gegen die Aufregung. Das Bewerbungsgespräch war total sympathisch und angenehm sowie auch der gesamte Bewerbungsprozess, und nach einem persönlichen Treffen im Januar habe ich zum Februar 2024 angefangen, hier zu arbeiten.

Communications & Marketing ist ja ein sehr breit gefächertes Feld – mein Fokus bei der affinis Gruppe liegt stark auf dem Online-Marketing und dazugehörigen Bereichen. Ich betreue beispielsweise unsere Website auf technischer Ebene oder gucke mir zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) die analytische Datenlage unseres Blogs an und werte sie aus. Diese Arbeit hilft uns dabei, unseren Online-Auftritt als affinis Gruppe so anzupassen, dass wir in Suchmaschinen wie Google sichtbarer für Interessierte werden. Im besten Fall stoßen Menschen im Internet auf unsere Marke, weil einer unserer Blogartikel zu ihrem gesuchten Thema gut ranked, also auf der ersten Seite bei Google unter dem Stichwort platziert ist.

„Wenn wir Interessenten mit guten Inhalten auf einer gut performenden Website von uns überzeugen, können sie zu Kunden oder Bewerber:innen werden.“

Zudem unterstütze ich auch wieder mehr bei der Betreuung unserer Social Media Kanäle. Da ich gerne mit Daten arbeite, mag ich es, unsere Performance auf Social Media auszuwerten und darauf basierend Entscheidungen für unsere strategische Ausrichtung auf den Plattformen zu treffen. Ich finde somit heraus, welcher Content gut funktioniert und Interesse bei unserer Zielgruppe weckt, damit wir künftig ähnliche Inhalte ausspielen und Unpassendes aus dem Content-Plan streichen können. Allgemein weite ich meine Tätigkeiten gerade aus, um uns beim Thema Marketing-Automatisierung voranzubringen, damit wir künftig noch mehr Menschen effektiv erreichen können.

Online Marketing Manager

seit 2024


Kurz gesagt – sehr gut [lacht]! Mein Team Lead Daniela schafft einen sicheren Raum, in dem wir einander vertrauen. Dadurch ist es überhaupt kein Problem, wenn wir in unserem Tagesablauf Dinge einplanen, die nicht unbedingt etwas mit der Arbeit zu tun haben, wie Arzttermine. Aber auch als ich letztens einen Durchhänger zur Mittagszeit hatte und einfach nichts mehr ging, habe ich mich zwei Stunden abgemeldet, um im Fitnessstudio neue Konzentration zu tanken. Zudem bauen mein Mann und ich aktuell ein Haus um und müssen häufig Termine wahrnehmen, die nicht gerade „arbeitnehmerfreundlich“ liegen, wie man früher so schön gesagt hat. Doch dank der Flexibilität, die mir Daniela einräumt, sind solche To-Dos kein Problem. Ich arbeite die Zeit einfach nach – ob ich dann lieber abends länger bleibe oder morgens früher anfange, ist mir überlassen.

Zu dieser Freiheit zählt natürlich auch unsere flexible Arbeitsplatzregelung: Ob ich im Office, zu Hause oder mal vom Küchentisch meiner Mutter aus arbeite, ist egal. In der Regel bin ich jedoch trotzdem zwei Mal pro Woche im Büro, weil sich da der in Bremen ansässige Teil meines Teams trifft. All diese Aspekte empfinde ich als große Wertschätzung gegenüber mir und meiner Arbeit.

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 direktes Gespräch

Arbeiten: Mit Musik vs ohne Musik

Da muss ich etwas ausholen: Ursprünglich hatte ich nach der Schule keine Lust auf ein Studium und wollte lieber gleich Geld verdienen. Also bin ich aus dem schönen Mecklenburg nach Bremen gezogen, um erstmal eine Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann zu absolvieren und dann ein paar Jahre in einer Container-Reederei zu arbeiten. Mir wurde aber von unterschiedlichen Leuten immer wieder gesagt, ich solle doch etwas Kreatives machen, das würde gut zu mir passen. Dennoch hatte ich zu Beginn Hemmungen, da es wiederum auch Menschen gab, die mir eingeredet haben, dass ich kein guter Student wäre.

Auf diese negativen Stimmen habe ich geknickt erst einmal eine Zeit lang gehört – bis ich mir dann doch, als Wendepunkt meiner Karriere, einen Studiengang ausgesucht habe. Ich entschied mich dazu, Kommunikations- und Medienwissenschaften mit Kulturwissenschaften im Nebenfach zu studieren und einfach das zu tun, was sich am besten für mich anfühlt. Das kann ich auch nur allen, die dieses Interview lesen und eventuell noch nicht genau wissen, wie ihr Karriereweg weitergehen soll, ans Herz legen! Mein Studiengang wird im Endeffekt von vielen genutzt, die den Sprung in das Marketing wagen wollen. Ich habe schon während des Studiums angefangen als Werkstudent in den Marketing-Bereichen verschiedener Unternehmen zu arbeiten. So wusste ich nach dem Studium schon etwas besser, was ich wollte, und bin über den Social Media-Bereich ins Vollzeitberufsleben eingestiegen. In Neuseeland schaffte ich dann noch den Sprung weg von reinem Social Media-Marketing hin zu einem allgemeineren Online Marketing-Fokus.

"Ich habe viel über den Bereich Marketing-Technologie gelernt, in dem ich mich heute sehr wohl fühle."

Bei dem Wetter, was ich hier durch das Fenster sehe, möchte ich mich einfach gerne nach Sizilien beamen. Das in der Hoffnung, dass dort die Sonne scheint, es wärmer ist und ich am Strand meine Italienischkenntnisse verbessern kann [lacht].

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MannschaftsMittwoch mit Auszubildender Gülşah

Die Berufsschule und die praktische Tätigkeit bei der affinis Gruppe fließen meist nahtlos ineinander. Da wir in der Schule die meisten Aufgaben bereits erledigen und nur selten Hausaufgaben bekommen, bevorzugen wir es, diese wenn nötig zu Hause zu erledigen. Falls wir etwas aber nicht verstehen, helfen uns unsere Teamkolleg:innen gerne weiter. Auch bei der Klausurvorbereitung erhalten wir stets Unterstützung in den Bereichen, die wir nicht ganz durchdringen.

„Besonders bei der Programmierung können wir Fragen direkt mit ins Team bringen oder unsere Testumgebung nutzen, um zum Beispiel Codes auszuprobieren und zu üben.“

Ein typischer Arbeitstag geht bei mir gewöhnlich von 8:00 bis 16:30 Uhr. Wir beginnen jeden Tag darüber hinaus mit einem Team-Meeting, in dem wir über aktuelle Aufgaben und unsere Tagesplanung sprechen. Das hilft uns Azubis nicht nur dabei, unseren Tag zu strukturieren, sondern unsere Ausbilder wissen auch, womit wir uns beschäftigen und, ob sie uns an irgendeiner Stelle noch helfen können.

Bevor ich mich für eine Ausbildung in der IT entschieden habe, war es für mich sehr wichtig, dass der zukünftige Beruf abwechslungsreich ist. In einem vorherigen Mini-Job habe ich gemerkt, dass ich nicht jeden Tag dieselbe Routine haben, sondern individueller arbeiten möchte. Mich erfüllt es, mich täglich neuen Herausforderungen zu stellen und mich weiterzuentwickeln.

Zudem habe ich darauf geachtet, dass noch niemand in meiner Familie genau diesen Beruf ausübt [lacht]. Neben Lehramt, Jura und Ingenieurswesen ist jetzt auch die IT und nochmal ganz anderes Wissen bei uns vertreten, das man auch gut im Alltag anwenden kann.

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Ja, ich habe einige Veränderungen an mir festgestellt, seitdem ich im August 2022 mit der Ausbildung begonnen habe. Ich habe beispielsweise die Art und Weise, wie ich kommuniziere, verbessert.

Zudem bin ich viel besser darin geworden, meinen Tag und mich zu strukturieren – ich bin viel organisierter als früher. Außerdem denke ich auch logischer über Probleme nach und finde somit effizientere Lösungen für diese. Das zeigt sich zum Beispiel an der Fußballmannschaft, die ich hobbymäßig in Social Media-Aktivitäten und organisatorischen Aspekten unterstütze.

Mir fällt es dank der Ausbildung auch leichter, effizient zu recherchieren. Statt mir direkt Hilfe zu holen, gehe ich inzwischen selbst auf die Suche und probiere verschiedene Wege aus, bis ich allein auf eine Lösung stoße. Das hilft nur beim Programmieren nicht immer, weil es schwer ist, eine passende Vorgehensweise für die exakte Aufgabenstellung zu finden und diese dann auch nachvollziehen zu können.

Wer diese Ausbildung absolvieren möchte, sollte auf jeden Fall Lust darauf haben, jeden Tag etwas Neues zu lernen und an täglichen Herausforderungen zu wachsen. Dazu gehört, dass ich manchmal etwas herumprobieren muss, bevor ich die beste Lösung finde. Man sollte also definitiv auch eine gewisse Ausdauer und Ehrgeiz mitbringen und nicht direkt aufgeben wollen, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Nicht jede Herangehensweise funktioniert bei jedem Fehler gleich gut, darum gibt es auch im dritten Lehrjahr definitiv noch Momente, in denen ich mich nicht wie eine Expertin fühle. Aber dafür ist es aber auch umso belohnender, wenn ich eine erfolgsversprechende Lösung gefunden habe. Man fühlt sich jeden Tag etwas schlauer [lacht]!

Zudem bedeutet das im Umkehrschluss auch: Wir haben zwar eine Routine, aber es kann auch immer mal vorkommen, dass wir ein unerwartetes Ticket bearbeiten müssen, das viel Zeit in Anspruch nimmt und die Tagesplanung durcheinanderbringt. In solchen Fällen steht Flexibilität klar über einem strukturierten Arbeitsalltag. Es ist wichtig, dass wir in der Lage sind, unsere Prioritäten schnell anzupassen, ohne dabei die Ruhe zu verlieren.

Stressresistenz hilft uns dabei, auch an nicht routinierten Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren.“

Ich habe zwei große Leidenschaften, bei denen ich zum Nerd werde: Autos und Fußball. Ich hatte schon bei verschiedenen, neuen Fahrzeugen die Möglichkeit, sie Probe zu fahren und auf ihre Funktionen zu testen. Mein Vater und ich teilen dieses Interesse, denn das besteht schon, seitdem ich klein bin.

Wie sehr ich Fußball mag, lässt sich hingegen am besten damit zeigen, dass ich für ein Spiel mal 40 Stunden wach war. Ich war 2024 in der Türkei und mein Vater hat spontan Tickets für das Spiel Galatasaray gegen Beşiktaş organisiert. Hasan Arat, der Ex-Präsident von Beşiktaş, hat uns vor dem Spiel zu einer Konferenz eingeladen. Um das nicht zu verpassen, mussten wir beide früh nach Istanbul fahren.

Das Spiel war echt emotional und die Stimmung war super! Beşiktaş hat mit 5:0 gegen Galatasaray gewonnen. Ich musste das Stadion leider etwas früher verlassen, da ich direkt danach wieder zurück nach Bremen fliegen sollte. Trotzdem war die Erfahrung total bereichernd, weil ich den gesamten Verein Beşiktaş – nicht nur die Fußballmannschaft – schon lange unterstütze und Mitglied bin.

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Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf unser Leistungsportfolio zeigen wir, an welchen spannenden Projekten Gülşah arbeitet. Unser Karrierebereich und unser Stellenportal sind dagegen der richtige Ort, um herauszufinden, wie es ist, Kolleg:in von Gülşah zu werden.

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