Dr. Norbert Warnken scheidet aus dem Vorstand der affinis AG aus
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Nach insgesamt 25 Jahren engagierter Vorstandstätigkeit verabschiedet sich Dr. Norbert Warnken auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der affinis AG, um sich in Zukunft privaten Projekten zu widmen. Er war in all diesen Jahren nicht nur Vordenker, Lenker und Macher, sondern auch eine prägende Persönlichkeit, die das Unternehmen mit Weitblick und Vision durch viele Phasen des Wachstums begleitet hat.
Zwei Jahrzehnte lang trug Dr. Norbert Warnken entscheidend dazu bei, zunächst die PTS Group von einem aufstrebenden Unternehmen zu einem führenden IT-Anbieter zu entwickeln und zu führen. 2020 übergab er die Gesellschaft in neue Hände und trat gleichzeitig in den Vorstand der affinis AG ein, um den Übergang zu begleiten und die Zukunft des Unternehmens weiter mitzugestalten und voranzutreiben. Diese Entscheidung sowie sein Verbleib im Vorstand der Gesellschaft über die ursprünglich geplante Dauer hinaus sind Ausdruck seines Engagements und seiner Überzeugung für die Arbeit und die Ziele der affinis Gruppe.
In seinen 25 Jahren Vorstandstätigkeit hat Dr. Norbert Warnken das Unternehmen entscheidend mitgeprägt.
Heiko Harms, Vorstandsvorsitzender der affinis AG, und Jochen James Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sprechen gemeinsam für die gesamte affinis Gruppe großen Dank aus: „Im Namen des Vorstandes, des Aufsichtsrates und der Mitarbeitenden danken wir Norbert für sein engagiertes und erfolgreiches Wirken und seinen unermüdlichen Einsatz. Wir freuen uns, dass er uns noch für ein weiteres Jahr mit seiner Expertise im Bereich Real Estate Management begleiten wird. Für seine zukünftigen privaten Projekte wünschen wir ihm viel Erfolg.“
affinis vereint Managed Services-Portfolio in einer gemeinsamen Gesellschaft
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- Mit der Umfirmierung der Collogia IT Services GmbH in die affinis enterprise services GmbH vereint die affinis Gruppe ihr Managed Services-Portfolio zukünftig in einer gemeinsamen Gesellschaft
- Die Bündelung des Managed Services-Geschäfts sorgt für eine effizientere Organisationsstruktur, optimierte Kundenbetreuung und einen einheitlichen Marktangang
- Die affinis Gruppe folgt damit ihrer Unternehmensstrategie und baut das Geschäft mit Service-Geschäftsmodellen und wiederkehrenden Umsätzen weiter aus
Bremen. Die affinis Gruppe vereint ihr umfangreiches Managed Services-Angebot zukünftig in einer gemeinsamen Gesellschaft: der affinis enterprise services GmbH. Diese geht aus der Umfirmierung der Collogia IT Services GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der affinis AG, hervor. Durch die Namensänderung rückt das wiederkehrende Geschäft mit Betriebsleistungen noch stärker an die Dachmarke affinis heran.
„Das Managed Services-Geschäft ist ein wichtiger Bestandteil im Portfolio der affinis Gruppe. Mit der affinis enterprise services GmbH haben wir nun eine Gesellschaft geschaffen, die nicht nur alle unsere Aktivitäten in dem Bereich bündelt, sondern die noch deutlicher zeigt: Die Marke affinis steht für hochwertige Managed Services-Leistungen“, freut sich Heiko Harms, Vorstandsvorsitzender der affinis AG.
Effiziente Kundenbetreuung und einheitlicher Marktangang
Bisher war das Managed Services-Geschäft der Gruppe in mehreren Gesellschaften verortet. Sowohl in der affinis solutions GmbH als auch in der im September 2022 dazugewonnenen Collogia IT Services GmbH erbrachte die affinis AG Betriebsleistungen mit Schwerpunkt auf die Technologien SAP und Microsoft. Die Zusammenlegung dieser Leistungen bringt nicht nur eine effizientere Organisationsstruktur mit sich, sondern sorgt auch bei Kunden für mehr Klarheit rund um das gesamte Managed Services-Portfolio der affinis Gruppe.
„Die Bündelung unserer Kräfte in der affinis enterprise services GmbH ist für uns der richtige Schritt, um unsere Kunden auch langfristig optimal zu betreuen, bestmöglich zusammenzuarbeiten und einen einheitlichen Marktangang sicherzustellen“, erklärt Jochen Vosbeck, der gemeinsam mit Marcus Treibig die Geschäftsführung der affinis enterprise services GmbH übernimmt.

Die Collogia IT Services GmbH tritt als affinis enterprise services GmbH unter dem Logo der affinis Gruppe auf
Ausbau des Geschäfts in einem wachsenden Markt
Mit der Bündelung des Managed Services-Geschäfts in einer gemeinsamen Gesellschaft hebt die affinis Gruppe die Bedeutung wiederkehrender Services für ihr Geschäftsmodell hervor. Seit Anfang 2022 verfolgt die Gruppe im Rahmen der Unternehmensstrategie „S.T.E.P.s to 2027“ die Transformation ihres Geschäftsmodellansatzes hin zu einer höheren Skalierungsfähigkeit. Dazu gehört auch das Wachstum der Service-Geschäftsmodelle mit wiederkehrenden Umsätzen.
Das gegenwärtige Marktwachstum bei Managed Services bestätigt den Weg, den die affinis AG mit ihrer Strategie verfolgt. Zunehmend komplexere IT-Infrastrukturen und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz sorgen dafür, dass der Bedarf an Managed Services auch zukünftig deutlich steigend wird.
Über die affinis enterprise services GmbH / Collogia IT Services GmbH:
Die Collogia IT Services GmbH wurde 1979 in Köln gegründet. In den Kompetenzbereichen SAP-Basis und Technologie-Beratung, allen technischen Services rund um den Betrieb sowie im Umfeld sämtlicher SAP Solution Manager Module vereint die Collogia effiziente und qualitätsgesicherte Standards mit einer durchweg hohen Kundenindividualität, sodass Kunden letztendlich von Erfahrungswerten profitieren, ohne auf maßgeschneiderte Lösungen verzichten zu müssen. Seit Juli 2024 ist die Collogia IT Services GmbH in die affinis enterprise services GmbH umfirmiert.
Über die affinis AG:
Die affinis AG ist ein im Jahr 2002 gegründetes IT-Technologieunternehmen mit Fokus auf der Bereitstellung datengetriebener Lösungen und Services. Mit über 150 Expertinnen und Experten an fünf Standorten treibt das Unternehmen die Mission an, die Stärke von Daten zu nutzen, um für Kunden Erkenntnisse zu gewinnen und ihnen automatisierte Entscheidungen zu ermöglichen. Als zertifizierter SAP- und Microsoft-Partner kombiniert die affinis Gruppe führende Technologieplattformen mit umfassendem Prozess-Know-how und unterstützt ihre Kunden dabei, die Chancen der digitalen Transformation vollumfänglich zu nutzen.
Neuer Standort in Barcelona mit Fokus auf Data, Analytics und Künstliche Intelligenz
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- Internationale Expansion: Nach Ungarn und Portugal erschließt der affinis Konzern mit Spanien den dritten Standort im europäischen Ausland
- Standort Barcelona mit Schwerpunkt auf Entwicklungsleistungen im Data-, Analytics- & KI-Umfeld
- Ausweitung des Nearshoring-Modells erfolgt, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und Kunden ein effizientes Delivery-Modell anzubieten
Bremen. Direkt in den Gebäuden der UPC, der technischen Universität Barcelonas, ist nun die affinis Gruppe zu finden: Mit einem eigenen Standort in der spanischen Metropole baut die affinis Unternehmensgruppe ihr Geschäft rund um Data, Analytics und Künstliche Intelligenz strategisch aus und erweitert ihr Nearshoring-Angebot.
Der Standort und die damit einhergehende Kooperation mit der UPC sind nicht zufällig gewählt. Der Spirit aus Wissenschaft, Innovation und Technologiebegeisterung sowie die unmittelbare Nähe zu den IT-Talenten von morgen bilden ideale Rahmenbedingungen für den langfristigen Ausbau des Standortes.

Die affinis IT-Gruppe ist in den Räumlichkeiten der technischen Universität Barcelonas zu finden.
Standort in Barcelona als KI-Labor
Die affinis Gruppe fokussiert sich in Barcelona auf Entwicklungsleistungen im Data & Analytics-Umfeld. Ein besonderer Schwerpunkt des als „KI Lab“ gedachten Standortes liegt dabei auf der Erarbeitung von Lösungen auf Basis Künstlicher Intelligenz. Da die affinis AG bereits seit Jahren in umfangreiche KI-Projekte bei Großkunden eingebunden ist, stellt sie nun auch bei weiteren Kunden eine rasant steigende Nachfrage nach datengetriebenen Lösungen fest.
„Barcelona ist nicht nur eines der größten Zentren für Technologie und Innovation in Europa, sondern verfügt auch über eine Vielzahl hochqualifizierter Fachkräfte. Für uns als IT-Unternehmen, aber auch für unsere Kunden, ist die Eröffnung eines Nearshoring-Standortes mit eigenem KI Lab in Barcelona daher ein großer Fortschritt“, erklärt Tobias Sanchez Bergmann, TechHub Lead Data & Analytics und Standortleiter in Barcelona.

Barcelona gehört zu den größten Zentren für Technologie und Innovation in ganz Europa.
Ausweitung des Nearshoring-Modells
Durch den Anschluss der enerhym GmbH an die affinis AG hat die affinis Unternehmensgruppe bereits im letzten Jahr Nearshoring-Standorte in Ungarn und Portugal dazugewinnen können. Die Kombination aus einer effizienten Infrastruktur mit hochqualifizierten IT-Fachkräften unter den Bedingungen europäischer Standards schafft ein attraktives Delivery-Modell für die Kunden der affinis Gruppe. Mit dem Aufbau des Standortes in Barcelona erschließt die affinis AG nun auch das Potenzial des spanischen Marktes und treibt die internationale Expansion weiter voran.
Über die affinis AG:
Die affinis AG ist ein im Jahr 2002 gegründetes IT-Technologieunternehmen mit Fokus auf der Bereitstellung datengetriebener Lösungen und Services. Mit über 150 Expertinnen und Experten an fünf Standorten treibt das Unternehmen die Mission an, die Stärke von Daten zu nutzen, um für Kunden Erkenntnisse zu gewinnen und ihnen automatisierte Entscheidungen zu ermöglichen. Als zertifizierter SAP- und Microsoft-Partner kombiniert die affinis Gruppe führende Technologieplattformen mit umfassendem Prozess-Know-how und unterstützt ihre Kunden dabei, die Chancen der digitalen Transformation vollumfänglich zu nutzen.
empowering data driven solutions: Mit datengetriebenen Lösungen und Empowerment in die Zukunft
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In einer Welt, in der technologischer Fortschritt in einem immer schnelleren Tempo neue Möglichkeiten und Chancen eröffnet, sind Daten die wichtigste Grundlage. Die affinis Gruppe schärft daher ihr Selbstverständnis und positioniert sich als Wegbegleiter im Wandel, der seinen Kunden datengetriebene Lösungen und Services bereitstellt und damit spürbare Wettbewerbsvorteile einbringt.
Im Zentrum steht dabei der neue Claim „empowering data driven solutions”, mit dem sich affinis verpflichtet, für ihre Kunden die Kraft der Daten freizusetzen und nicht nur Wegbereiter für technologischen Fortschritt, sondern auch Verfechter von konsequenter Umsetzbarkeit und sicheren Lösungen zu sein. Maßgeblich ist dabei der Anspruch zu befähigen – und das sowohl gegenüber Kunden als auch den eigenen Mitarbeitenden.
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Kunden befähigen, die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen
„Durch die Kombination führender Technologieplattformen wie Microsoft, SAP und zukünftig auf Salesforce mit umfassender Branchenexpertise sind wir in der Lage, für unsere Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die Geschäftsprozesse nicht nur optimieren, sondern auch Wertschöpfung steigern, Innovationen beschleunigen und damit nachhaltigen Wandel vorantreiben“, erklärt Lars Schneider, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der affinis AG. Unter dem Versprechen „Empowering the Next Experience in Transformation“ versteht sich die affinis Gruppe dabei als vertrauenswürdiger Partner, der es seinen Kunden ermöglicht, die Chancen der digitalen Transformation proaktiv zu nutzen, um damit die eigenen Ziele zu erreichen.
Ganzheitlicher Ansatz: Innovate, Elevate & Accelerate
Innovate, Elevate, Accelerate – unter diesem Dreiklang fasst die affinis Gruppe ihr umfangreiches Leistungsportfolio zusammen und betont damit ihren ganzheitlichen Geschäftsansatz. Dieser reicht von grundlegenden Transformationsleistungen wie der Modernisierung und Harmonisierung von IT-Landschaften über Effizienz-Booster wie Automatisierung und Managed (Cloud) Services bis hin zu intelligenten Lösungen auf Basis von Artificial Intelligence und innovativer Datenverarbeitung. „Wir begleiten unsere Kunden dabei, das volle Potenzial digitaler Lösungen für sich nutzbar zu machen und holen sie genau dort ab, wo sie in der digitalen Transformation stehen“, so Lars Schneider.
empower (y)our growth: Mitarbeitende befähigen, zu wachsen und affinis gemeinsam voranzubringen
Die eigenen Mitarbeitenden sind der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens – und stehen bei affinis daher neben den Kunden ebenso im Fokus der geschärften Markenausrichtung. Mit dem Ansatz „empower (y)our growth“ hebt die affinis Gruppe die persönliche Weiterentwicklung und das individuelle Wachstum der Mitarbeitenden als entscheidenden Faktor für den eigenen unternehmerischen Fortschritt und die Erbringung qualitativ hochwertiger Leistungen hervor.
Get digital. Stay human.
Technologischer Fortschritt hat nur einen Mehrwert durch die Menschen, die ihn schaffen und die mit ihm arbeiten. „Aus unserer Sicht machen Menschen den entscheidenden Unterschied. Daten und Künstliche Intelligenz sind zwar unser Motor und Wegbereiter – unsere Menschlichkeit sowie die Begeisterung, die wir für die Technologien und Prozesse unserer Kunden aufbringen, sind dabei jedoch immer unser Kompass“, betont Lars Schneider das Erfolgsrezept der affinis Gruppe.
Verbindung zu einer kraftvollen und dynamischen Markenwelt
Begleitet wird die neue Ausrichtung durch eine ebenfalls neue und moderne Bildsprache. Starke Kontraste und leuchtende Farben dominieren den zukünftigen visuellen Auftritt und verdeutlichen die kraftvolle und dynamische Markenwelt. Die Kombination aus digitalen und abstrakten Motiven mit Bildern von Menschen und Arbeitssituationen sorgt für die Verknüpfung von Digitalisierung und Menschlichkeit.
Weiterbildung und Entwicklung zentral verankert: Der Rückblick auf ein Jahr affinis academy
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Bereits vor einem Jahr fiel der Startschuss für unsere interne Weiterbildungs- und Entwicklungsplattform. Mit der affinis academy vereinen wir seitdem die individuelle, fachliche und persönliche Förderung von Mitarbeitenden zentral an einem Ort. Gemeinsam mit der Verantwortlichen der affinis academy, Senior People Managerin Christiane Schubert, blicken wir auf ein Jahr voller Erfolge zurück und schauen weiteren Entwicklungspotenzialen unserer eigenen „Online-Universität“ entgegen.
affinis academy im Alltag angekommen
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, heute ist der Tag, an dem wir mit unserer affinis academy starten“, verkündete Christiane bei der Auftaktveranstaltung im Februar 2023. Viel Zeit, Arbeit, Ideenreichtum und Herzblut sind in die Konzeption und die Ausgestaltung der affinis academy geflossen – in das Großprojekt, das die Grundlage für die wachsende Wissens- und Lernkultur unserer Unternehmensgruppe schaffen soll.
Seitdem ist ein Jahr vergangen – ein Jahr, indem sich die affinis academy mehr und mehr als das zentrale Weiterbildungs- und Entwicklungsangebot der affinis Gruppe etabliert hat. Der Anspruch, umfassende Schulungsangebote für die persönliche und fachliche Kompetenzentwicklung sowie Entwicklungsprogramme für die gezielte Nachwuchs-, Führungskräfte- und Talentförderung an einem zentralen Ort zu vereinen, zahlt sich aus. Die affinis academy ist längst nicht mehr aus dem Unternehmensalltag wegzudenken. Auf über 90 Angebote ist der Schulungskatalog inzwischen angewachsen.

Start neuer Entwicklungsprogramme für Young Professionals, Führungskräfte und Talente
Neben einem wachsenden Schulungskatalog zeugen auch die erfolgreich angelaufenen, neuen Entwicklungsprogramme davon, dass die affinis academy einen vielversprechenden Weg einschlägt. Mit dem affinis TalentLab und dem affinis NextLeaders sind zwei neue Programme angelaufen, die sich speziell der Förderung von Führungskräften und High Potentials widmen. Das Young Professional Program begleitet uns schon seit 2017 bei der Ausbildung von jungen Talenten und bleibt fester Bestandteil in der affinis academy.
Darüber hinaus wurden auch Lernpfade entwickelt, von denen alle neuen affinis-Kolleginnen und -Kollegen profitieren. „Gemeinsam mit unseren Führungskräften aus der Operativen haben wir definiert, was unsere neuen Mannschaftsmitglieder für einen optimalen Einstieg bei affinis benötigen. Welche Fähigkeiten und Eigenschaften sind gefragt? In welchen Bereichen müssen Soft Skills und Expertise entwickelt werden?“, erklärt Christiane. Gemeinsam mit ihren Teammitgliedern Maureen Nötzel, People Specialist, und Nils Scheebaum, Working Student Business Support, hat sie einen Video-Lernpfad für Schlüsselkompetenzen aus den gesammelten Informationen kreiert, der beim optimalen Einstieg ins Unternehmen unterstützt.
Daran lässt sich erkennen: Nicht nur Hard Skills zur fachlichen Schulung sind für uns von Bedeutung, auch Angebote für Soft Skills werden in der affinis academy fokussiert. Von Kommunikations- und Gesprächsführung über Konfliktmanagement bis hin zu Rhetorik und Präsentationsskills – die affinis academy setzt auf eine große Basis wichtiger persönlicher Kompetenzen.
Erleichtertes Knowledge Sharing durch die affinis academy
„Neben der Zentralisierung der Angebote möchten wir mit der affinis academy besonders den Wissensaustausch unter Kolleginnen und Kollegen stärken“, erklärt Christiane. Für ein solches interaktives Lernen und einen gruppenweiten Erfahrungsaustausch wurden daher bestehende Formate wie der affinisTALKS in die affinis academy integriert. Der affinisTALKS findet alle zwei Monate statt und bietet unseren Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, selbst ausgewählte Themen in der gesamten Mannschaft vorzustellen. „Jeder und jede Einzelne von uns verfügt über Talente, ein gewisses Nischen-Wissen und bestimmte Erfahrungen, von denen andere Kolleginnen und Kollegen profitieren können. Dafür schafft die affinis academy die perfekte Plattform“, berichtet Christiane weiter. „Zudem können alle Teams eigene Schulungsangebote in die affinis academy einfließen lassen. Gemeinsam entwickeln wir aus ihren Ideen passende Schulungsangebote. Eine Self-Learning-Fallstudie unseres Project Management Excellence-Teams ist ein gutes Beispiel für das Knowledge Sharing in der Organisation.“
Automatisierung als Grundlage
Die affinis academy zeichnet sich nicht nur durch ihre Inhalte aus, sondern bietet auch einen erheblichen Mehrwert durch die umfassende Digitalisierung sämtlicher dazugehöriger Abläufe. Mitarbeitende fragen die ausgewählten Schulungen über ein Dashboard an, wodurch automatisiert Freigabe- und Buchungsprozesse inklusive aller relevanten Informationen und Kosten für Vorgesetzte angestoßen werden. Terminblocker werden automatisch im Kalender der Mitarbeitenden hinterlegt. Nach Abschluss eines Lernangebots werden die Teilnehmenden über die dazugehörigen Materialien und Präsentationen informiert und können über die affinis academy jederzeit darauf zugreifen. Wie viel reibungsloser und transparenter der Buchungsprozess von Weiterbildungsangeboten abläuft, fiel bereits zum Start der affinis academy auf – Automatisierung ist eben auch ein Erfolgsrezept.
Lernen hört nie auf: Ein Ausblick auf die Entwicklung der affinis academy
Sich als Marke und fester Bestandteil im affinis-Alltag zu etablieren, die neuen Entwicklungsprogramme auf den Weg zu bringen, das Schulungsangebot sukzessive zu erweitern und Schulungsprozesse zu automatisieren – diese großen Meilensteine hat die affinis academy in ihrem ersten Jahr geschafft.
„Unsere Vision ist, dass jedes Mannschaftsmitglied seiner Rolle und seinem Level entsprechend einen individuellen Entwicklungsplan erhält“, berichtet Christiane. Mit nichts weniger als diesem Ziel hat die affinis academy ihre virtuellen Tore geöffnet. „Ein großer Fokus im ersten Jahr lag daher darauf, die Weiterbildungs- und Entwicklungsbedarfe der Kolleginnen und Kollegen systematisch zu erfassen und zu bündeln. Die seit dem Start zentral gesammelten Daten bilden eine bedeutende Grundlage, um Entwicklungsbedarfe immer präziser vorauszuplanen. Die gewonnenen Erkenntnisse integrieren sich allmählich in das stetig wachsende Angebot der academy.“
In diesem Jahr soll das Angebot der affinis academy weiter ausgebaut werden und durch gezieltere Schulungsmaßnahmen alle Mannschaftsmitglieder sowohl fachlich als auch persönlich unterstützen. Aufgrund des internationalen Wachstums der affinis Gruppe sollen die Schulungsinhalte perspektivisch auch in anderen Sprachen angeboten werden. „So treiben wir Interkulturalität bei affinis voran und bieten die Chance – egal von welchem Land aus – auf ein umfassendes Weiterbildungs- und Entwicklungsangebot für alle Mitarbeitenden der affinis Gruppe“, erklärt Christiane.
„affinis kann zu einem der großen IT-Unternehmen in der DACH-Region werden“
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Ende August 2023 hat der Aufsichtsrat der affinis AG gleich doppelt Verstärkung erhalten. Dr. Nora Beckert und Knud Gomlich ergänzen das nun fünfköpfige Gremium um Jochen James Fischer, Christian Hillermann und Prof. Dr. Olaf Arlinghaus. Dr. Nora Beckert ist Regional Expert HR Development Germany bei der TÜV Rheinland Group und besitzt umfangreiches Know-how im Bereich Retention und Recruiting. Knud Gomlich ist an mehreren Unternehmen als Angel Investor sowie Partner beteiligt und berät Vorstände und Geschäftsführungen in ihrer strategischen und vertrieblichen Ausrichtung.
Wir haben mit beiden über ihre ersten Erfahrungen sowie ihre Rollen im Aufsichtsrat gesprochen und einen Blick in die Zukunft von affinis geworfen.
Im August 2023 seid ihr beiden offiziell in den Aufsichtsrat berufen worden. Was findet ihr an der Arbeit im Aufsichtsrat von affinis spannend?
Dr. Nora Beckert: Ich finde die Aufteilung in Vorstand und Aufsichtsrat grundsätzlich sehr wertvoll. Über einen Aufsichtsrat kommen Personen in ein Unternehmen, die sehr unterschiedliche Erfahrungshintergründe mitbringen und die mit einer externen „Brille“ auf ein Unternehmen schauen. Auch in meinem Hauptjob finde ich den Input unseres Aufsichtsrates immer sehr hilfreich. Jetzt die Perspektive zu wechseln, ist für mich enorm spannend. Der Eindruck, den ich von affinis gewonnen habe, bestärkt mich dabei: affinis ist ein tolles Unternehmen, bei dem eine gute Atmosphäre herrscht.
Knud Gomlich: Daran kann ich nur anknüpfen. Mit dem Wissen, das bei unseren Aufsichtsratsmitgliedern vorhanden ist, ob im Bereich Finanzen, Personal oder IT, können wir die Entwicklung von affinis unterstützen. Das Unternehmen befindet sich aktuell in einem großen Veränderungsprozess – bedingt durch das internationale Wachstum und einer sich wandelnden Organisationsstruktur. Diese Themen sind sehr spannend und mit meiner eigenen Erfahrung konnte ich schon Einiges beitragen. Diesen Prozess weiter begleiten zu können, freut mich besonders.
Wenn ihr auf die ersten Monate zurückschaut: Was für Erfahrungen habt ihr gemacht und was ist euch in Erinnerung geblieben?
Knud Gomlich: Mir ist besonders die offene und konstruktive Kommunikation in unseren Aufsichtsratssitzungen und auch mit unserem Vorstand in Erinnerung geblieben. Wir pflegen einen sehr sachlichen und freundschaftlichen Austausch miteinander und konnten letztes Jahr viele spannende und zukunftsweisende Themen diskutieren.
Dr. Nora Beckert: Ich hatte das Gefühl, dass ich in unserer Runde im Aufsichtsrat sofort meinen Platz gefunden habe. Ich bin die Jüngste im Aufsichtsrat [lacht], aber diese wachsende Diversität ist eben das Schöne. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Aufsichtsratssitzungen, die wir in Präsenz abgehalten haben. Dabei konnte ich auch noch mehr Kolleginnen und Kollegen aus der affinis-Mannschaft kennenlernen.
Nora, du bist HR-Expertin und promovierte Psychologin, Knud, du warst jahrelang in vielen Beratungs- und IT-Unternehmen als Manager und Geschäftsführer tätig. Was wollt ihr mit eurer fachlichen Perspektive bei affinis bewirken?
Dr. Nora Beckert: Vieles von dem, mit dem wir uns beschäftigen, hat auch immer eine People-Komponente – seien es strategische Investitionen, aber auch der Jahresabschluss. Ich finde es wichtig, diese Perspektive von Anfang an mit einzuplanen. Die mit dem Wachstum von affinis stattfindenden Veränderungen führen eben auch zu Unsicherheiten und einem kulturellen Wandel. Ich glaube, da können wir an vielen Punkten ansetzen, um die Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen. Damit einher geht für mich auch ein anderer Punkt, der mir wichtig ist. Ich möchte nicht nur im Aufsichtsrat sitzen, sondern auch mit den Kolleginnen und Kollegen bei affinis sprechen. Mit einigen bin ich schon im Austausch, aber das will ich in diesem Jahr weiter ausbauen.
Knud Gomlich: Ich habe in der Vergangenheit schon einige Erfahrung bei der Internationalisierung von IT-Unternehmen gesammelt und auch die enerhym beim Aufbau des Nearshoring-Geschäfts in Ungarn unterstützt. Dies auch bei affinis weiter zu begleiten, ist mir ein persönliches Anliegen. Ich finde, da passt das Motto „Act local, think global“ sehr gut. Mein Ziel ist es, dabei zu helfen, die richtigen Strukturen und Rollen zu etablieren sowie Zugänge zu den Märkten zu schaffen.
Wo sehen seht ihr aktuell die größten Herausforderungen für affinis und die IT-Branche generell?
Dr. Nora Beckert: Ich denke, das sind recht klassisch die Themen, die gerade viele bewegen, wobei der Fachkräftemangel die IT-Branche natürlich besonders betrifft. Wenn man da wie affinis wachsen möchte, dann ist es noch mal wichtiger, gute Konzepte zu haben und das Employer Branding voranzutreiben – ohne Expertinnen und Experten geht es schließlich nicht. Beim internationalen Wachstum spielen Kultur und Sprache eine wichtige Rolle, da braucht es Investitionen, damit das gut funktioniert. Ansonsten ist sicherlich die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklungen eine Herausforderung.
Knud Gomlich: Ja, die Themen am Markt verändern sich sehr schnell. Unternehmen kommen nicht darum herum, den eigenen USP weiterzuentwickeln und bei Bedarf zu adjustieren sowie neue Themenfelder aufzubauen. Spannende Projekte und Themen sind auch ein wichtiger Faktor, um gute Mitarbeitende zu bekommen und zu halten. Das wirkt sich wiederum auf die Gewinnung von Neukunden und das Halten von Bestandskunden aus – also praktisch wie ein Kreislauf.
Wie blickt ihr vor diesem Hintergrund auf die Zukunft von affinis?
Knud Gomlich: affinis ist an vielen Stellen bereits sehr gut aufgestellt. Durch das weitere organische- und anorganische Wachstum und mit den richtigen Strukturen kann affinis zu einem der großen IT-Unternehmen in der DACH-Region werden. Wichtig ist, dass alle verstehen, was hinter diesem Modell steckt, und dass der Wille da ist, den Prozess des Wachstums und der Veränderung zu begleiten und nicht zu sagen: „Das haben wir schon immer so gemacht.“
Dr. Nora Beckert: So wie ich affinis kennengelernt habe, sehe ich ebenfalls ein gesundes Unternehmen, das sich keine Sorgen um die Zukunft machen muss. Die weiteren Veränderungen werden sicherlich auch herausfordernd, aber ich glaube, dass diese auf lange Sicht für Erfolg und Sicherheit sorgen. Insofern habe ich einen sehr positiven Blick auf die Zukunft von affinis.
Abseits von eurer Position im Aufsichtsrat der affinis AG: Was habt ihr 2024 noch so vor?
Dr. Nora Beckert: Ich mache aktuell berufsbegleitend meinen MBA. Mein Ziel ist es, 2024 so weit voranzukommen, dass im nächsten Jahr nur noch die Abschlussarbeit ansteht.
Knud Gomlich: Neben affinis habe ich noch weitere spannende Beteiligungen, die mich beschäftigen werden. Privat möchte ich endlich wieder mehr Tauchen, das ruht seit Corona.
Vielen Dank für eure spannenden Einblicke!
affinis und enerhym: „Wir haben eine sehr gute Perspektive für das Jahr 2024 geschaffen“
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Mit der enerhym GmbH hat die affinis Gruppe ihr viertes Unternehmensmitglied in drei Jahren dazugewonnen. Der Energiespezialist aus Brackel bei Hamburg ergänzt das Leistungsportfolio der affinis AG im Branchensegment der Energiewirtschaft und hat die gesamte Unternehmensgruppe mit Standorten in Ungarn und Portugal auf internationalen Wachstumskurs gebracht.
Wir haben mit Jörn Steffens, Marius Ratzmer (Geschäftsführer der enerhym GmbH) und Jörg Calefice (Leiter der Business Unit „Energy“) über die Anbahnung des Zusammenschlusses, die ersten Monate der Integration und die Zukunftspläne in der affinis Gruppe gesprochen.
affinis und enerhym sind im Zuge des Zusammenschlusses ja nicht das erste Mal aufeinandergetroffen. Wo gab es vorher schon Berührungspunkte?
Jörg: Marius, Jörn und ich sind uns das erste Mal im Herbst 2021 in Hamburg mit dem Gedanken begegnet, die gemeinsame Projektarbeit zu vertiefen. Aber einige affinis- und enerhym-Kolleginnen und Kollegen arbeiten schon seit vielen Jahren bei verschiedenen Kunden im Energiewirtschaftsumfeld zusammen.
Marius: Ja, über die geschäftlichen Netzwerke, die sich gerade bei einigen großen Energieversorgern über Jahre hinweg ergeben haben, gab es immer wieder Kontakt miteinander.
Wie kam es von der gemeinsamen Projektarbeit dazu, dass ein Zusammenschluss im Raum stand?
Jörg: Als wir zusammensaßen, haben wir direkt gemerkt, dass wir die gleiche Sprache sprechen und ähnliche Werte teilen. Da sich die enerhym ebenfalls auf Wachstumskurs befand, waren wir beide sozusagen auf der ICE-Strecke unterwegs. Für mich lag da der Schluss nahe: Wir sollten uns zusammenkoppeln, dann sind wir schneller!
Marius: Genau das war auch das Gefühl von Jörn und mir damals: Wir arbeiten gleich und wir haben dieselbe Antwort auf die Frage, wie wir unsere Kunden bedienen wollen – und dann waren wir auch noch bei vielen gleichen Kunden unterwegs! Ausschlaggebend für uns war letztendlich, dass wir bei affinis das Gefühl hatten: Wir können gemeinsam richtig einen Schritt nach vorne machen – und nicht nur ein kleines Rad im großen Ganzen sein.
Inzwischen gehört die enerhym GmbH seit November offiziell zur affinis Gruppe. Wie blickt ihr auf die ersten gemeinsamen Monate zurück?
Marius: Mit der Business Unit (BU) „Energy“ haben wir direkt von Anfang an einen Ort der gesellschaftsübergreifenden Zusammenarbeit geschaffen. Dadurch war auch der Kontakt zwischen den Kolleginnen und Kollegen von Beginn an eng. Trotz der damit verbundenen organisatorischen Veränderungen haben wir sehr schnell gesehen, wie wir mit einem gemeinsamen Verständnis agieren und in die gleiche Richtung arbeiten.
Jörn: Die Kontakte und Gespräche der letzten Monate haben bei mir ein sehr positives Bild hinterlassen. Außerdem freue ich mich, dass wir mit enerhym auch selbst Impulse in die affinis Gruppe hineinbringen – sei es durch die gemeinsame BU Energy, aber auch durch die Art und Weise, wie wir uns grundsätzlich in der Gruppe für die gesellschaftsübergreifende Zusammenarbeit aufstellen. Aus meiner Sicht haben wir so eine sehr gute Perspektive für das Jahr 2024 geschaffen.
Die gemeinsame Projektarbeit war enerhym und affinis ja praktisch in die Wiege gelegt. Was für Erfolge gab es in den ersten Monaten?
Jörg: Der Eindruck, dass unser Zusammenschluss großes Potenzial für unser Geschäft in der Energiewirtschaft bietet, hat sich auf jeden Fall bestätigt. Unsere gemeinsamen Synergien können wir bereits erfolgreich ausspielen. Sowohl bei Neukunden als auch bei Bestandskunden gab es bereits zahlreiche Gespräche, die zu zusätzlichen Projekteinsätzen geführt haben.
Mit der enerhym hat affinis ja auch erstmals Standorte in anderen europäischen Ländern dazugewonnen. Inwiefern war das eine Besonderheit oder auch eine Herausforderung bei der Integration?
Jörn: Aus unserer Sicht gab es da eigentlich keine Besonderheiten oder Herausforderungen. Von allen Kolleginnen und Kollegen, egal in welchem Land sie arbeiten, wurde der Anschluss an die affinis Gruppe als Chance gesehen.
Jörg: Für affinis war es sicherlich eine Chance und eine Herausforderung zugleich. Nearshoring ist schließlich etwas, das für viele Kolleginnen und Kollegen neu ist – und wodurch auch Ängste entstehen. Aber ich glaube, je intensiver sich alle damit auseinandergesetzt haben, desto mehr hat man gesehen, dass es eine Chance und eine Ergänzung für unser Geschäft ist.
Wie will die affinis Gruppe diese Chance nun noch weiter nutzen?
Marius: Der Zusammenschluss hat uns den Schub gegeben, unsere Präsenz in Ungarn und Portugal, aber auch in weiteren Ländern, schneller und zielgerichteter auszubauen. Ungarn und Portugal sind ja nicht nur als Nearshoring-Hotspots interessant, sondern auch als eigene IT-Märkte. Das ist auch ganz klar unser Ziel: In den Ländern, in denen wir expandieren, wollen wir auch die dortigen Märkte erschließen.
Wenn ihr jetzt nach vorne blickt: Worauf freut ihr euch besonders und was steht als Nächstes an?
Jörg: Wir hatten vor kurzem ein sehr gutes Gespräch darüber, wie wir bei verschiedenen administrativen Tätigkeiten noch besser zusammenwachsen können. Da gibt es noch den ein oder anderen Prozess, der abgestimmt werden muss, aber wir sind auf einem guten Weg. Das gilt auch für die Operative. Je enger wir zusammenwachsen und je weniger erklärt werden muss, desto mehr können wir uns auf das Geschäft konzentrieren. Wenn ich etwas für die Zukunft sagen kann, dann, dass ich mich wirklich auf die kollegiale Zusammenarbeit freue!
Jörn: Was ganz wichtig ist, und da sind wir ebenfalls auf dem richtigen Weg, ist, dass wir das gemeinsame Wir-Gefühl stärken. Ich mache mir aber wenig Sorgen, dass das nicht weiter so gut funktionieren sollte.
Wenn das nicht ein paar passende Schlussworte sind. Vielen Dank für das Interview!
Das TalentLab Development Center für effektives unternehmerisches Handeln
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Was haben ein Schloss, anspruchsvolle Kunden, Bilanzen und der Klimagipfel gemeinsam? Ganz einfach – sie waren alle Teil unseres dritten TalentLab-Moduls „Unternehmerisches Denken und Handeln“. Gemeinsam haben sich unsere sechs Talente Anil, Daniel, Gunnar, Lukas, Markus und Matthias mit ihrem Beobachtungsgremium und ihren Trainierinnen ein Wochenende auf das Schloss Etelsen zurückgezogen, um sich komplexen Herausforderungen zu stellen, zu lernen und zu wachsen.
Zwei intensive Tage und ein ganzes Schloss für unsere Talente
Nach den ersten beiden Trainingsmodulen zu „Persönlichkeit und Selbstpräsentation“ sowie „Gesprächsführung und Konfliktmanagement“ war es nun für unsere Talente an der Zeit, während eines zweitägigen Development Centers ihre Fähigkeiten und Stärken unter Beweis zu stellen. Dafür ging es gemeinsam mit einem vorab geschulten Beobachtungsgremium, bestehend aus Management, Führungskräften, Personalentwicklung und externen Trainerinnen, ein Wochenende auf das Schloss Etelsen in der Nähe von Bremen. Mit Simulationen, Rollenspielen und realen Fallbeispielen wurden sowohl systematisches und strategisches Denken als auch Teamarbeit sowie individuelle Stärken und Entwicklungspotenziale geschärft.
„Bei der Auswahl unserer Methoden war es uns vor allem wichtig, die täglichen Herausforderungen von Führungskräften und Management eines Unternehmens darzustellen. Alle Rollenspiele und Use Cases wurden daher mit Impulsen aus unseren eigenen Reihen erstellt und gemeinsam mit unserem externen Trainingspartner DenkSinn entwickelt“, erklärt Christiane Schubert, Senior People Managerin und Verantwortliche für das affinis TalentLab.
Herausfordernde Aufgaben mit Wachstumspotenzial
Unternehmerisches Handeln bedeutet, sich in komplexen Systemen voller Ungewissheit sicher zu bewegen und dabei anspruchsvolle Ziele zu erreichen. Dabei müssen viele Informationen verarbeitet und häufig diverse Interessen vertreten werden – und dass, obwohl meist nicht viel Zeit zur Verfügung steht. Um diese Herausforderung nachzustellen, haben unsere Talente sich der „Climate Action Simulation“ gestellt – einem „UN-ähnlichen“-Rollenspiel, das auf echten Daten basiert. Unsere Talente schlüpften in die Rollen von verschiedenen Verhandlungspartnern bei einem fiktiven Klimagipfel der Vereinten Nationen.
„Es war wirklich spannend, wie sich die Echtzeitdaten durch den Beschluss einzelner Maßnahmen verändert haben. Herausfordernd war vor allem, die Interessen unserer zugewiesenen Delegation zu vertreten und trotzdem strategisch gemeinsam und kompromissbereit unser Ziel zu verfolgen. Mit dem Endergebnis können wir aber definitiv zufrieden sein“, berichtet Anil Altun, Sales Manager bei affinis und einer unserer sechs Talente.
In Rollenspielen zu kritischen Mitarbeitenden- und Kundengesprächen wurde zudem das Verhandlungs- und Konfliktmanagement sowie die Gesprächsführung der Teilnehmenden geschärft. Abgeschlossen wurde das zweitägige Development Center mit einem realen Fallbeispiel. Anhand von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen haben unsere Teilnehmenden ihr unternehmerisches Denken unter Beweis gestellt und einen fiktiven Unternehmenszukauf analysiert und auf ihre Passung betrachtet.
„Besonders herausfordernd für mich war die Fallarbeit, bei der wir eine Entscheidung für oder gegen einen Unternehmenszukauf auf Basis realer Daten treffen mussten. Diese Übung hat nicht nur unser analytisches Denken geschärft, sondern auch gezeigt, wie wichtig finanzielle Due Diligence ist“, berichtet Markus Drewes, Consultant und Teilnehmer des ersten affinis TalentLab.
Entwicklung durch zielgerichtete Selbst- und Fremdreflexion
„Die Reflexionsrunden waren für mich als Personalentwicklerin ein besonderes Highlight. Während der Selbstreflexion konnte jeder Einzelne beleuchten, was herausfordernd war, wie sie agierten und welche individuellen Learnings sie daraus ziehen. Die anschließenden praktischen Tipps vom Führungskreis waren enorm spannend – denn genau hier fängt das Lernen so richtig an”, erklärt Christiane den Hintergrund der nach jeder Übung stattfindenden Selbst- und Fremdreflexion.
Innerhalb der Reflexionsrunden und nach jeder Übung haben sich alle Talente anhand vordefinierter Fragestellungen zuerst selbst reflektiert. Im Anschluss wurden hilfreiche Tipps aus Sicht des Managements, der Führungskräfte und der Personalentwicklung gegeben, wie mit Herausforderungen effektiver umgegangen werden kann.
„Das gesamte Development Center war super organisiert. Wir haben alle einen individuellen Ablaufplan erhalten, wann wir uns in den einzelnen Stationen, wie dem Rollenspiel, der Selbst- und Fremdreflexion oder den Lernnuggets befinden. So konnten wir unsere Kompetenzen und Entwicklungsfelder genau betrachten und individuelle Impulse mitnehmen“, berichtet Anil.
Identifikation von Stärken und individuellen Entwicklungsfeldern
Nach dem Development Center trifft sich unser geschultes Beobachtungsgremium nun, um die Wahrnehmung aller Kandidaten festzuhalten. Dafür wurde vorab ein Führungskompetenzmodell entwickelt und mittels verschiedener Verhaltensanker operationalisiert. Ziel ist es, für jedes unserer sechs Talente individuelle Stärken und Entwicklungspotenziale aufzudecken, um in einem persönlichen Gespräch Empfehlungen für die eigene Weiterentwicklung zu geben.
„Das Wochenende war eine bereichernde Erfahrung, die mich nicht nur beruflich, sondern auch als Mensch wachsen ließ. Jetzt bin ich sehr gespannt auf die persönlichen Gespräche und die Eindrücke unseres Beobachtungsgremiums. Mein Dank gilt nicht nur affinis, das mir die Teilnahme am Programm ermöglicht, sondern auch meinen Mit-Talenten, mit denen ich nicht nur Wissen, sondern auch Motivation und Inspiration teilen durfte“, zieht Markus als Gesamtfazit.
Auf Wachstumskurs: Vergrößerung des Standortes in Gera
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Anfang 2022 haben wir unsere Idee, einen Standort in Gera zu eröffnen, in die Tat umgesetzt. Die Stadt im Osten Thüringens ist vor allem hinsichtlich unserer Fokusbranche Energiewirtschaft ein interessanter Standort für den Ausbau unseres Leistungsangebotes. Für Energieversorgungsunternehmen bearbeiten wir mit unserem Business Process Services-Team von dort aus die Prozesse, die unsere Kunden aufgrund sinkender Margen, gestiegener Einkaufspreise und dergleichen nicht mehr selbst wirtschaftlich bedienen können. Aufgrund der hohen Projektnachfrage und gestiegenen Mitarbeitendenzahlen stand Anfang des Jahres der Umzug in ein größeres Büro an.
Ein erfolgreicher Rückblick: Mannschaftswachstum und Projekterfolge
Mit vier Kolleginnen und Kollegen sind wir an unserem Standort in Gera gestartet – mittlerweile sehen fast 20 Kolleginnen und Kollegen in Gera ihren affinis-Heimathafen. Vor allem unser BPS-Team ist seit dem Start im Jahr 2022 auf mittlerweile 16 Teammitglieder gewachsen. Im März erhalten wir bereits weitere Verstärkung durch zwei neue Kolleg:innen.
Spannende Projektunterstützungen in den Bereichen Lieferantenwechsel, Netzabrechnung, Marktkommunikation und Gerätemanagement für einige Neu- und Bestandskunden boten die Chance für diese Entwicklung. Ein weiterer Meilenstein auf unserem Wachstumskurs: unser Zusammenschluss mit der enerhym. In 2023 konnten wir unsere Synergien erfolgreich ausspielen und gemeinsam zehn Kolleg:innen in Projekten bei enerhym-Bestandskunden platzieren.
„Unser Mannschaftswachstum in den ersten eineinhalb Jahren war dank der Annahme unseres Leistungsangebotes am Markt und der zahlreichen Projekte, die wir bedienen durften, enorm. Daher war eine Ausweitung unserer Büroflächen unumgänglich“, berichtet Dennis Riecken, Community Lead BPS bei affinis.
Unser neuer Standort in Gera in der Hainstraße 10
Anfang des Jahres war es dann endlich so weit: Unsere Gera-Kolleg:innen sind in ihren neuen Heimathafen in der Hainstraße 10 gezogen, um dort den weiteren Auf- und Ausbau des Standortes voranzutreiben.
„Das neue Büro ist definitiv ein Upgrade. In unseren alten Räumlichkeiten hatten wir für unsere Mannschaftsstärke nicht mehr genug Platz. Da ich 95 Prozent meiner Arbeitszeit im Büro verbringe, freue ich mich sehr über die gut eingerichteten Arbeitsplätze, den separaten Besprechungsraum und die tolle Stimmung vor Ort. Ein Highlight im Sommer wird unsere eigene Dachterrasse, auf der wir gemütlich unsere Mittagspause und natürlich das ein oder andere Afterwork stattfinden lassen können“, berichtet Andreas Matthes, Energy Process Specialist und Teamkoordinator einer der beiden BPS-Teams.
Gelungene Eröffnungsfeier mit über 50 Teilnehmenden
Am 1. Februar fand die Eröffnungsfeier in unseren neuen Räumlichkeiten statt. Neben feierlichen Reden unserer Geschäfts- und Teamführungen sorgten die 50 teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen für gute Stimmung und ein rundum gelungenes Event. Dabei durften wir sogar einige unserer Kolleg:innen aus Ungarn zur Neueröffnung in Gera begrüßen. Für das leibliche Wohl war durch das eigens gegründete, fünfköpfige Organisationsteam gesorgt – selbstverständlich mit jeder Menge Thüringer Spezialitäten.
affinis TalentLab: Teilnehmende meistern erstes interaktives Modul
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Das affinis TalentLab nimmt Fahrt auf: Im Herbst fand das erste, mit Vorfreude erwartete, Modul im Rahmen des affinis-eigenen Entwicklungsprogramms statt. Unsere Teilnehmenden Anil, Daniel, Gunnar, Lukas, Markus und Matthias trafen sich dafür am affinis Hauptstandort in Bremen und reflektierten zwei Tage über persönliche Talente und die Präsentation dieser. Das Thema „Persönlichkeit und Selbstpräsentation” bildet somit für den weiteren Verlauf das ideale Grundgerüst und stellt für die eigene Weiterentwicklung und Führungsarbeit eine wichtige Komponente dar.
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Weitere InformationenWer ist beim affinis TalentLabs dabei? Unsere Teilnehmenden stellen sich mit ihren Bewerbungsvideos vor
Eine gelungene Selbstpräsentation im Fokus
Seit August feilen die sechs Teilnehmenden nicht nur an ihren eigenen Projekten, mit denen sie affinis bereichern möchten, sondern auch an dem Ausbau ihrer persönlichen Skills. Dafür gingen sie nun den ersten Schritt – denn um ideal an sich arbeiten zu können, ist es wichtig, zu wissen, wo man steht. Im Rahmen des zweitägigen Trainings in Bremen widmeten sich unsere Talente ganz ihrer Selbstpräsentation und ihren persönlichen Ressourcen. „Innerhalb der ersten zwei Tage des TalentLabs geht es um die Teilnehmenden selbst“, verrät Christiane Schubert, Senior People Managerin bei affinis und Verantwortliche für das affinis TalentLab, „Sie setzen sich intensiv mit ihren Stärken, Entwicklungsfeldern und Ressourcen auseinander und lernen, sie gut einschätzen zu können.“
Stärken und Werte definieren: Was ist mir wichtig?
Neben der Definition von eigenen Stärken und Entwicklungsfeldern, drehte sich ein wesentlicher Teil des Trainings auch um die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten. „Wir haben uns alle die Frage gestellt, was uns im Arbeitsalltag aber auch privat besonders wichtig ist. Was sind unsere Motive? Was überschreitet eine Grenze für mich? Danach haben wir erarbeitet, wie wir diese Werte gut sichtbar machen und sie kommunizieren können“, berichtet Markus, Consultant bei affinis.
Diese bewusste Identifizierung und Selbstwahrnehmung halfen unseren Teilnehmenden dabei, sich selbst zu präsentieren. Jeder erhielt ausführliches Feedback von seinen Mitstreitern. Um sich dem eigenen Selbst noch bewusster zu werden, simulierten die Teilnehmenden auch ungewohnte Eigenschaften, um sich dann erneut zu präsentieren. Statt eines gewohnt selbstbewussten, sehr extrovertierten Auftretens auch mal ruhig und schüchtern zu wirken, stellte einen solch ungewohnten Rollenwechsel dar. „Es war wirklich spannend, aber auch witzig, seine Kollegen in ganz anderen Rollen zu sehen“ erzählt Anil, Sales Manager bei affinis. „Da merkt man wirklich, was eine durchdachte Selbstpräsentation ausmachen kann und was uns als Menschen besonders macht.“
Der Weg zur Ausbildung wichtiger Führungsqualitäten
Im Rahmen des affinis TalentLabs fördert affinis High Potentials aus der eigenen Riege, die motiviert sind, eigene Innovationen im Unternehmen voranzutreiben und umzusetzen. So identifizieren und entwickeln wir das zukünftige Managementteam von affinis. Aus diesem Grund berichtete unsere Gruppe während des ersten Trainings auch von vergangenen Führungserfahrungen und Führungsvisionen. Was wird als besonders positiv oder destruktiv wahrgenommen? Dazu zählen nicht nur Erlebnisse im Berufsfeld, sondern auch Erfahrungen, die unsere Talente in der Vergangenheit und in anderen Kontexten gemacht haben. „Natürlich mussten wir uns für diese Übung sehr öffnen und den anderen ein großes Vertrauen entgegenbringen“, verrät Lukas, Data Scientist bei affinis. „Das war eine sehr intime Situation, die uns als Gemeinschaft und Team jedoch noch mehr zusammengeschweißt hat.“
Ein intensives und aufschlussreiches erstes Modul
Das erste Training war ein voller Erfolg: Unsere Talente können bereits gespannt in die Zukunft blicken. In den kommenden Monaten wird der Fokus immer mehr auf die Ausbildung der Führungsqualitäten und die Ausgestaltung der einzelnen Projekte der Teilnehmenden gelegt. „Ich freue mich schon auf die kommenden Trainings! Ich habe schon viel Neues lernen und spannende Erkenntnisse aus der ersten Zeit des TalentLabs mitnehmen können“, stellt Markus fest.






























