affinis AG Heiko Droese mannschaftsmittwoch

#MannschaftsMittwoch mit Vorstandsmitglied Heiko

Heiko ist Vorstandsmitglied bei affinis. Mehr über Heiko und seine Arbeit, erfahrt ihr am heutigen #MannschaftsMittwoch.

Wie lange bist Du schon bei affinis und wie hast du den Weg hierher gefunden?

Ich bin seit dem 1. Januar 2015 bei affinis. Der Kontakt zur affinis ist über meinen heutigen Vorstandskollegen Lars Schneider entstanden. Ich habe Lars um die Jahrtausendwende bei E-Plus kennengelernt, als ich noch als Berater tätig war.

In den Jahren 2005 bis 2009 haben wir darüber gesprochen, ob ich nicht zu affinis wechseln möchte. Das habe ich zu dieser Zeit abgelehnt, da ich in einem Consulting Unternehmen tätig war, welches ich selbst gegründet hatte. Ich war diesem Unternehmen noch sehr verbunden und wollte dieses Engagement nicht „einfach“ aufgeben. Im Jahr 2014 wurde mir dann klar, dass ich mich von diesem Unternehmen trennen werde – eine Entscheidung, die über einen längeren Zeitraum reifte.

Lars berichtete mir zu dieser Zeit erneut von einer Vakanz im Hause affinis. Ich habe mir diese zu diesem Zeitpunkt dann näher angeschaut und mich entschieden als geschäftsführender Gesellschafter zur affinis zu wechseln. Es war mehr oder weniger ein glücklicher Zufall, aber ich bin sehr froh, dass Lars mich darauf angesprochen hat und freue mich seitdem sehr, bei affinis zu sein. Das Leben ist voller Zufälle und dieser Zufall hat mein Leben besonders geprägt (lacht).

Wie sieht Deine Arbeit bei affinis aus?

Meine Arbeit ist gar nicht so einfach zu beschreiben… es gibt gewisse Aufgabenschwerpunkte, die in den Vorstandsbereich für Finanzen hineingehören.

Beide Gesellschaften aus finanzbuchhalterischer Sicht transparent aufzustellen ist eine meiner vordringlichsten Aufgaben im letzten halben Jahr gewesen. Das ist besonders wichtig, da unsere Kapitalgeber regelmäßig über den finanziellen Zustand von affinis Bescheid wissen möchten und wir natürlich auch selbst wissen wollen, wo wir stehen.

Dadurch, dass die PTSGroup und die affinis in einer holding-ähnlichen Struktur zusammenkommen und nicht verschmelzen, kommen in den nächsten Wochen viele Vertragsthemen auf mich zu – wie beispielsweise Beherrschungsverträge, Ergebnisabführungsverträge, Cash-Pooling Verträge, etc.  Diese Verträge regeln das Innenverhältnis der beiden Gesellschaften untereinander und schaffen die Voraussetzungen, dass wir weiterhin auch nach außen sagen können „so sieht affinis wirtschaftlich aus“. Das alles in die operative Praxis zu führen sowie die Prozesse und Organisation zu vereinheitlichen, wird ein wesentlicher Baustein meiner Arbeit in der Zukunft sein.

Dieses sind die aktuellen Kernthemen meiner Arbeit, aber mein Arbeitsalltag sieht in etwa so aus: Personalführungsgespräche, Vertrags-Angelegenheiten prüfen/ausarbeiten/verhandeln/abschließen, Abstimmungsgespräche mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und/oder Rechtsanwälten, mit Heiko Harms (Vorstandsvorsitzender) alle Gespräche rund um Finanzen führen (z.B. was unsere Investor Relationship anbelangt), Due Diligence Arbeiten, Kandidaten für unser anorganisches Wachstum prüfen… und vieles mehr.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Das Unbekannte. Ich bin ja nicht als Finanzvorstand geboren worden (lacht).

Ich habe sehr lange im operativen Beratungsgeschäft gearbeitet und mir hat es damals schon sehr viel Freude bereitet, weil man häufig sehr unterschiedliche Situationen und Aufträge erlebt hat, für die man nie zu 100 Prozent gerüstet war. Es galt also immer Neues zu lernen und sich unbekanntes Terrain zu erschließen – und das in kürzester Zeit, um dem Kunden einen Vorteil zu verschaffen.

Diese Liebe für das Unbekannte habe ich beibehalten und diese Herausforderung finde ich in meiner Tätigkeit als Finanzvorstand bei affinis wieder, was ich sehr schätze. Ich werde jeden Tag mit Situationen konfrontiert, die mich dazu bringen, meine Komfortzone zu verlassen und meinen Erfahrungshorizont zu erweitern.

Wenn Du Dein Leben mit einem Film(Titel) beschreiben müsstest, welcher wäre das?

Das Buch „Die Seemannschaft“. Das ist DIE Bibel für den Segelsport. Ich habe zwei Hobbies, die mir sehr am Herz liegen: einmal das Segeln und zum anderen Tennis, wo ich meinen körperlichen Ausgleich herziehe.

Ich segle seit ca. zehn Jahren, also noch gar nicht einmal so lange, aber dem maritimen Gedanken bin ich schon als junger Mann verbunden gewesen. Trotzdem hatte ich es nie geschafft meinen Segelschein zu machen. Vor Jahren hat mich ein Freund während eines Ski-Urlaubes angesprochen und gefragt ob ich Lust hätte bei seinem nächsten Segelurlaub mitzukommen und ein ausgefallenes Crew-Mitglied zu ersetzen. Seitdem segle ich in meiner Freizeit regelmäßig und im Urlaub. Mittlerweile habe ich meinen Segelschein gemacht und nehme auch an Bootsüberführungen teil. Meine letzte Überführung führte mich z.B. von den Azoren nach Cascais in Portugal. Das ist schon etwas Anderes als im Mittelmeer oder in Küstennähe zu segeln.

steuerrad mannschaftsmittwoch heiko droese
Mein Abschiedsgeschenk aus meiner Marinezeit. Ich war als junger Mann bei der Marine und dieses Steuerrad habe ich im Jahr 1986 von meinen Marine-Jungs zum Abschied geschenkt bekommen. Es symbolisiert das Steuerrad des Schiffs, auf dem ich gefahren bin: dem Zerstörer “Lütjens“. Es liegt mir besonders am Herzen, weil es meine Zuwendung zum maritimen Gedankengut und zur Seefahrt repräsentiert. Es hängt es immer an einem ausgewählten Ort, sodass ich weiß, dass es dort gut aufgehoben ist. Nur wenige Gegenstände haben die Zeit bei mir überdauert, aber dieses Steuerrad begleitet mich schon seit circa 35 Jahren in allen Abschnitten meines Lebens.

Vielen Dank Heiko!

Du möchtest auch ein Teil unserer Mannschaft werden?

Zu den Stellenanzeigen

Unser Sommerfest 2019:

Du möchtest auch ein Teil unserer Mannschaft werden?

Zu den Stellenanzeigen