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#MannschaftsMittwoch mit Consultant Analyst Miriam

Miriam arbeitet als Consultant Analyst bei affinis. Mehr über Miriam und ihre Arbeit bei uns, erfahrt ihr am heutigen #MannschaftsMittwoch.

Wie lange bist Du schon bei affinis und wie hast du den Weg hierher gefunden?

Ich bin jetzt seit Mai 2020 bei affinis. Als ich mich bei affinis beworben habe, befand ich mich im dritten und damit letzten Jahr meiner Promotion in experimenteller Teilchenphysik. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht ganz sicher, wo ich mich bewerben würde, aber ich wusste mit Sicherheit, dass ich etwas mit Data Science, Softwareentwicklung und/oder Programmierung machen möchte. Mein Freund – jetzt Verlobter – war damals schon bei affinis und durch seine Erzählungen war ich sehr begeistert von dem Unternehmen – sowohl von den Aufgaben als auch von der Firmenkultur. Das hörte sich genau nachdem an, wonach ich gesucht hatte.

Ich habe mich dann beworben, hatte ein sehr nettes Telefonat mit der damaligen HR-Managerin und darauf auch ein persönliches Gespräch mit ihr und einem damaligen Geschäftsführer. Kurz vor Weihnachten 2019 habe ich dann meinen Vertrag unterschrieben und mir diesen dann unter den Weihnachtsbaum gelegt (lacht).

Ich fand den Bewerbungsprozess tatsächlich sehr angenehm. Ich war zwar nervös, aber die Gesprächspartner und die Gespräche waren sehr nett und im Ganzen war es doch ein sehr lockeres Kennenlernen. Mir hat gefallen, dass es für affinis wichtig war, mich als Menschen kennenzulernen und nicht nur als „Skillset“.

Der ausschlagebenen Punkt, warum ich mich letztendlich für affinis entschieden habe, waren die Menschen, die dort arbeiten. Ich habe sofort wahrgenommen und erlebt, dass affinis ein Team aus Typen ist. Ich habe mich dort sofort wohl gefühlt.

Wie sieht Deine Arbeit bei affinis aus?

Ich bin im Team Blue Incite, genauer im Data Science Team des Blue Incite. Das Blue Incite unterstützt unsere Kunden bei der Omni-Channel-Kampagnendurchführung auf Basis von datenbasiertem Targeting und kontinuierlicher End-to-End-Analyse. Im Data Science Team erstellen wir dafür statistische Modelle mit SAS und Python. Wir nutzen die Daten unserer Kunden, können Modelle implementieren, trainieren und damit dann bestimmte Fragen für unsere Kunden beantworten. Zum Beispiel „Wie wahrscheinlich ist es, dass Kunden ihren Vertrag kündigen?“ oder „Wie affin ist jemand für ein neues Produkt/ bzw. einen neuen Vertrag?“. Hier reden wir von Trend-Management oder auch Trend-Detektion. Wir erkennen Trends für unsere Kunden, basierend auf ihren Daten und unseren Modellen, die wir erstellt und für die Anwendung unsere Kunden angepasst haben.

Einen „normalen“ Arbeitsalltag habe ich nicht wirklich. Ich habe entweder Kundenmeetings, wenn wir eine potentielle Anwendung besprechen wollen oder fachliche Meetings, bei denen Fragen zu unseren Modellen beantwortet werden. Es kann sein, dass ich gefragt werde neue Variablen einzubauen und im Modell zu implementieren – erst vor ein paar Woche habe ich die Arbeit abgeschlossen, externe geostatische Daten in unserem Modell einzubauen, um die Automatisierung dessen zu ermöglichen.

Meine Arbeit ist eine Mischung aus Absprachen mit den KollegInnen und Kunden zu dem, was benötigt wird und die Implementierung und Programmierung dieser Absprachen in unsere Modelle. Der häufig verwendete Begriff für das, was ich mache ist Machine Learning.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Was ich wirklich schön finde ist, dass ich meine Liebe zu Zahlen und zur Programmierung ausleben kann. Ich habe ja Mathe und Physik studiert und kann weiterhin statistische Modelle erstellen und es jetzt mit diesem wirtschaftlichen Hintergrund kombinieren, was ich sehr spannend finde!

Generell finde ich es auch toll etwas zu entwickeln und erschaffen, deren Mehrwert für den Kunden ich dann erleben kann.

Was mir auch ganz besonders gefällt ist, dass ich mit Menschen aus vielen verschiedenen Hintergründen zusammenarbeiten kann. Ich arbeite mit Programmierern und Data Scientists, aber auch mit Soziologen und Wirtschaftswissenschaftlern. Ich finde es besonders spannend, so viel Fachliches von all diesen Personen mitzunehmen. Man lernt ja nie aus! Ich bin selbst auch vielseitig interessiert und so viele Richtungen mit meinen eigenen Kompetenzen kombinieren zu können ist ein sehr positiver Aspekt meiner Arbeit.

Wenn Du Dein Leben mit einem Film(Titel) beschreiben müsstest, welcher wäre das?

Ich habe nicht den einen Film, der mein Leben genau beschreibt und ein Großteil meines Lebens bedeckt. Ein Leben ist komplex und hat viele Facetten, deshalb habe ich mehrere Filme mitgebracht, um mein Leben zu beschreiben. Mir wurde bereits von vielen Menschen gesagt, dass es zwischen mir und Hermine Granger viele Parallelen gibt: ständig ein Buch in der Hand, sehr belesen und offen für neues Wissen und noch vieles mehr. So setzt sie sich für die Rechte der Hauselfen ein, wohingegen ich mich für Tierrechte einsetze. Da gibt es schon ein paar mehr Parallelen zum Charakter von Hermine.

Ich habe meinen Master an der University of Oxford in England gemacht und habe mir unter anderem den Film „Oxford Murders“ angesehen, bevor ich dort hingezogen bin und konnte mich auch etwas in den Hauptcharakter hineinversetzen. In dem Film geht es um Martin, der für seine Promotion in Mathematik aus den USA nach England zieht und niemanden dort kennt. So habe ich mich damals auch gefühlt. Der Hauptcharakter und ich hatten ähnliche Dinge, die wir überwinden mussten, minus der Mörder-Sache (lacht).

Der letzte Film, der mein Leben etwas beschreibt, ist „Natürlich Blond“. Ich finde in diesem Film sind unglaublich viele Lektionen fürs Leben enthalten, nach denen ich auch lebe. Zum Beispiel: „nicht ein Buch nach dem Äußeren beurteilen“, „nicht nur Vorurteile leben“ und „Menschen als Ganzes kennenlernen und sich mal überraschen lassen“. Witzigerweise hatte ich auch kurzzeitig überlegt, ob ich doch Jura studieren möchte durch diesen Film, aber Physik war immer meine Nummer eins.

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Meine Oxford Uniform begleitet mich in meinem Leben. In England ist es an der Uni etwas anders als in Deutschland. Dort trägt man diese Uniform bei vielen Events wie Immatrikulation, Prüfungen, Abschlusszeremonien, den formellen Abendessen usw. Und das waren ein paar der emotionalsten Erlebnisse, die ich im Leben bisher gemacht habe.

Vielen Dank Miriam!

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