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#MannschaftsMittwoch mit Consultant Analyst Rebecca

Rebecca arbeitet als Consultant Analyst bei affinis. Mehr über Rebecca und ihre Arbeit bei uns, erfahrt ihr am heutigen #MannschaftsMittwoch.

Wie lange bist Du schon bei affinis und wie hast du den Weg hierher gefunden?

Ich bin seit Oktober letzten Jahres (2020) bei affinis. Mein Weg hier her war eher klassisch: ich war in den letzten Zügen meines Studiums und auf der Suche nach einem Job. Ich wollte schon immer nach Hamburg und habe mich deshalb gezielt dort auch auf Positionen beworben. Die Stellenanzeige zum Consultant Analyst habe ich über Xing gefunden und mich drauf beworben. Ich hatte zwei sehr nette Bewerbungsgespräche, die super locker waren und nicht so „streng“ wie typische Bewerbungsgespräche (lacht).

Bei mir war das Besondere, dass ich mein Wirtschaftsinformatik Studium nicht abschließen konnte, da ich meine letzte Klausur nicht im ersten Versuch bestanden habe. Dies bedeutete wiederum, dass ich nicht bei affinis anfangen hätte können – zumindest normalerweise. Meine Welt ist kurzzeitig zusammengebrochen und es war unangenehm, bei affinis anzurufen und diese Info weiterzugeben. Ich hatte Angst, dass ich den Job deswegen nicht antreten konnte, aber affinis war so lieb und verständnisvoll!

Ich wurde dann die ersten drei Monate als Werkstudentin eingestellt, bis ich mein Studium endgültig abgeschlossen hatte. Schon da wusste ich, dass es ein Unternehmen ist, das viel Empathie zeigt und bei dem ich arbeiten möchte. Ich glaube, das hätten nicht viele Unternehmen so gemacht.

Wie sieht Deine Arbeit bei affinis aus?

Ich arbeite im Team Blue Incite als Consultant Analyst im Data Operations Bereich. Wir selektieren die Kundensegmente für verschiedene Kampagnen von einem unserer Versicherungskunden: ob Telefon, E-Mail, Brief oder einen anderen Touchpoint – wir kümmern uns um das datenbasierte Targeting für alle Online- und Offline-Kampagnen.

Wir erhalten die Anforderungen vom Kampagnen-Manager des Versicherungsunternehmens und erstellen dann mithilfe von Adobe Campaign die geeigneten Kundensegmente. Wir reden hierbei allerdings von zigtausend Kundendaten und somit einer riesigen Datenmenge. Ich weiß, es hört sich erstmal einfach an, aber hinter dieser Aufgabe steckt viel Pionierarbeit und man muss echt ein gutes Verständnis für Daten und Adobe Campaign haben. Eine Segmentierung für eine große Kampagne kann manchmal auch Wochen dauern – so viel Arbeit steckt dahinter, um ein optimales Kundensegment zu erstellen. Zusätzlich gebe ich auch Datenbank-Schulungen für unsere neuen Mitarbeiter:innen.

Ich befinde mich sowohl mit unserem Kunden als auch meinen Kolleg:innen im täglichen Austausch und das ist für mich viel Wert, da man einerseits viel neues lernt und sich andererseits über Probleme austauschen kann. Ich finde es super wichtig, immer andere Perspektiven und Denkanstöße in eigene Kampagnen-Segmentierungen einzubringen.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Das es mir nie langweilig wird (lacht)! Alle Kampagnen sind immer spannend und unterschiedlich – auch Kampagnen, die auf den ersten Blick ähnlich aussehen, sind dann doch immer anders. Jeder Tag ist bei mir anders! Natürlich ist es auch sehr herausfordernd, aber genau das gefällt mir an meinem Job. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als monotone Arbeit.

Ich liebe es auch, mit meinem Team zu arbeiten. Ich habe ein relativ junges Team und alle sind so lieb und locker und es ist einfach ein schönes Arbeitsgefühl. Wir verstehen uns alle sehr gut und arbeiten gerne miteinander.

Ich lerne auch jeden Tag etwas Neues dazu! Gefühlt eigentlich bei jeder Kampagne und mir gefällt es sehr, mein Wissen weiterzuentwickeln und täglich Neues zu entdecken und zu lernen. Ich kann nie ganz still bleiben und lerne auch privat immer gerne dazu – aktuell beispielsweise Koreanisch.  

Wenn Du Dein Leben mit einem Film(Titel) beschreiben müsstest, welcher wäre das?

Herr der Ringe! Ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber… Frodo hat eine Bestimmung: er muss den Ring nach Mordor bringen, wobei er „einigen“ Problemen begegnet und Umwege nehmen muss (lacht), am Ende aber doch sein Ziel erreicht. Ich kann mich damit sehr identifizieren, weil ich ebenfalls einen sehr „bunten“ und schwierigen Weg hinter mir habe.

Ich bin in Österreich geboren und aufgewachsen. Als ich 15 war, wollte ich eine Lehre in der EDV Technik beginnen, was damals ja ganz neu war und als Mädchen auch ehrlich gesagt nicht ganz so einfach – die Einstellung war damals etwas anders. Daher habe ich dann doch etwas ganz anderes gemacht: eine kaufmännische Ausbildung, bei der ich aber nach einiger Zeit sehr unzufrieden und unglücklich war. Ich habe dann mit Mitte zwanzig eine Make-Up Artist Ausbildung gemacht und anschließend ein Jahr selbständig gearbeitet. Als ich nach Deutschland kam, habe ich jedoch eine Duftstoff Allergie entwickelt und musste meinen Beruf leider aufgeben… aber ich hatte mich durch Zufall zu diesem Zeitpunkt wieder umgeschaut, ob ich in Deutschland dann doch IT studieren könnte: ich wollte beruflich ja eigentlich schon immer in diese Richtung gehen.

Ich hatte große Probleme, meine ganzen Zeugnisse aus Österreich in Deutschland anerkennen zu lassen, aber nach Monaten hartnäckiger Arbeit, konnte ich endlich mein Wirtschaftsinformatik Studium starten und meiner Leidenschaft nachgehen. Es war eine lange und hindernisvolle Reise, aber es hat sich gelohnt, weil ich jetzt genau da bin wo ich sein will.

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Etwas, was mich immer begleitet ist ein Stück Heimat: ich komme aus Österreich, um genau zu sein aus der Steiermark und aus der Ecke kommt das Kürbiskernöl. Dieses Öl ist ein Stück Heimat, was ich immer bei mir habe und womit ich alle (aber auch wirklich alle!) meine Salate esse (lacht) und super gerne koche. Egal wo ich bin, meine Familie schickt mir immer eine Flasche und deshalb habe ich auch immer ein Stück Heimat in meiner Küche.

Vielen Dank Rebecca!

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