SAP Datasphere als Datendrehscheibe: Integrationswege zwischen SAP und Microsoft
Selbst wenn SAP als System of Record dient, arbeiten Fachabteilungen häufig mit Power BI oder Excel, weil sie flexibler sein möchten als es klassische SAP-Reports erlauben. Was kurzfristig Effizienz bringt, führt langfristig jedoch zu doppelter Datenhaltung, inkonsistenten KPIs und wachsender Schatten-IT.
Doch was wäre, wenn SAP und Microsoft nicht nur koexistieren, sondern sich gegenseitig verstärken?
Genau hier liegen die Stärken von SAP Datasphere als zentraler Datendrehscheibe. Die cloudbasierte Datenmanagement-Plattform macht SAP-Daten für Non-SAP-Quellen und Microsoft-Tools lizenzkonform und ohne zusätzliche IT-Aufträge nutzbar.
In unserem Live-Webinar zeigen wir, welche Integrationswege heute zur Verfügung stehen, um SAP-Daten über Datasphere in Power BI, Microsoft Fabric oder Azure zu verwenden – von virtuellen Abfragen ohne Datenkopien über performante Replikationsansätze für große Datenmengen. Sie erhalten einen Überblick über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ansätze sowie eine konkrete Einschätzung, wann welche Methode sinnvoll ist. Abschließend geben wir einen Ausblick auf SAP BDC Connect für Microsoft Fabric: Ab Q3 2026 soll diese Lösung dank Zero-Copy-Integration und bidirektionalem Datenfluss viele der heutigen Kompromisse auflösen.
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SAP BDC Connect for Microsoft Fabric: Zero-Copy-Integration zwischen SAP und Microsoft
Obwohl die parallele Nutzung von Microsoft und SAP in vielen Unternehmen zum Alltag gehört, sind dem Datenfluss zwischen den verschiedenen Systemen in der aktuellen Arbeitsrealität enge Grenzen gesetzt. Verbindungen lassen sich nur begrenzt und mit einem hohen zeitlichen Aufwand herstellen.
Abhilfe soll schon bald SAP Business Data Cloud Connect (SAP BDC Connect) for Microsoft Fabric schaffen. Die neue Funktion verspricht, eine Brücke zwischen der Business Data Cloud (SAP BDC) und Microsoft Fabric zu bauen, den großen Analyseplattformen der beiden Technologiehersteller. Beginnt damit für Unternehmen, die sowohl Microsoft als auch SAP zur Datenverarbeitung und -analyse nutzen, ein neues Zeitalter des nahtlosen und bidirektionalen Datenaustauschs?
Was ist SAP BDC Connect?
SAP BDC Connect ist ein Konnektor, der die SAP BDC mit externen Analyseplattformen anderer Technologiehersteller verbindet. Die Besonderheit von SAP BDC Connect ist der Zero-Copy-Ansatz: Daten werden bidirektional und in Echtzeit zwischen den Tools geteilt und müssen nicht mehr physisch repliziert werden.
Bisher ist SAP BDC Connect bereits für Databricks und Snowflake verfügbar. Bis zur Veröffentlichung des Konnektors für Microsoft Fabric müssen sich SAP-Anwender jedoch noch gedulden. Seit der großen Ankündigung am 18. November 2025 auf der Microsoft Ignite in San Francisco ist klar, dass Unternehmen noch mindestens bis in das dritte Quartal 2026 warten müssen, um SAP-Datenprodukte nativ in Microsoft OneLake verfügbar zu machen. Eine weitere Ankündigung, wann genau die Veröffentlichung im dritten Quartal geplant ist, gibt es aktuell nicht. Als Grund für die Wartezeit vermuten Expertinnen und Experten der hohe Entwicklungsaufwand, der hinter dem Connector für Microsoft Fabric steckt. Um diesen zu realisieren, muss eine grundlegend neue, tiefere semantische Integration in Microsoft OneLake entwickelt werden. Snowflake und Databricks basieren dagegen beide auf dem quelloffenen Delta Sharing-Protokoll, auf dem auch die SAP BDC aufsetzt.
Wie funktioniert das Zero-Copy-Sharing mit SAP BDC Connect?
Anstelle klassischer ETL-Pipelines, in welchen die Daten zunächst aufwendig kopiert und transformiert werden müssen, stellt SAP BDC Connect Daten virtuell bereit. Dadurch können sie systemübergreifend genutzt werden. Das bedeutet, die Daten verbleiben physisch an ihrem ursprünglichen Speicherort. Die Verfügbarkeit entsteht durch eine Sharing-Beziehung. Dabei findet keine reine Datenübertragung statt, denn auch der fachliche Kontext wird bei der Übermittlung berücksichtigt. Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise Business-Logiken, Feldbezeichnungen und Kennzahlendefinitionen übernommen werden und damit der jeweilige Kontext und die Bedeutung der Daten auch über Systemgrenzen hinweg erhalten bleiben. BDC Connect funktioniert dabei in beide Richtungen und lässt den Datenfluss sowohl zwischen SAP und Microsoft als auch in die andere Richtung zu. Datensätze aus der Business Data Cloud lassen sich in Microsofts zentraler Datenschicht OneLake bereitstellen – und umgekehrt.
Zu beachten ist jedoch, dass keine Übertragung der Zugriffsberechtigungen stattfindet. Diese müssen Anwender im Zielsystem neu einrichten. Das stellt grundsätzlich keinen Nachteil dar, ist jedoch ein zusätzlicher Implementierungsaufwand, der berücksichtigt werden muss. Welche Auswirkungen dies konkret auf das eigene Unternehmen und dessen Architektur hat, hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab.
Die genauen technischen Details von SAP BDC Connect vor Microsoft Fabric (u.a. die API-Mechanik oder die Katalog-Synchronisation, aber auch das konkrete Lizenz- und Kostenmodell) sind noch nicht öffentlich bekannt. Wie umfassend und die Integration in das Microsoft-Ökosystem sein wird und welche Kosten auf Anwender zukommen, wird sich daher erst mit der Veröffentlichung zeigen.
Welche Vorteile verspricht SAP BDC Connect for Microsoft Fabric?
Kritische Stimmen sehen in der Strategie von SAP, Integrationsmöglichkeiten zu anderen Analyseplattformen zu schaffen, vor allem ein Eingeständnis: Die SAP BDC habe allein keinen ausreichenden Reifegrad, um SAP-Anwender vom Abwandern in leistungsstärkere Data-Plattformen abzuhalten. Anderen erscheint diese Strategie angesichts zunehmend offener Datenökonomien als logischer Schritt. So oder so ist die Ankündigung eine gute Nachricht für alle Unternehmen, die von den Vorteilen verschiedener Technologieanbieter profitieren wollen. Doch was bringt Unternehmen SAP BDC Connect konkret?
Tiefgreifende Integration von SAP-Daten in das Microsoft-Ökosystem
Durch SAP BDC Connect for Fabric entsteht für Unternehmen eine semantisch reichhaltige Datengrundlage von SAP- und Non-SAP-Daten, auf die sie schnell und ohne Replikationsaufwand zugreifen können. Die nahtlose Integration in Microsofts beliebten Geschäftsanalyse-Dienst Power BI ermöglicht Analysen mit SAP-Daten, ohne Business-Logiken und Semantiken aufwändig nachzubauen. Die Verknüpfung von SAP- und Non-SAP-Daten fördert zugleich die Verlässlichkeit datengetriebener Entscheidungen. Die versprochene Integration soll tief in das Ökosystem von Microsoft hineinreichen: SAP-Daten werden laut SAP auch in Microsoft 365, Microsoft Copilot und Microsoft AI Foundry nutzbar sein. Gerade für die Entwicklung fortschrittlicher KI-Anwendungen und KI-Agenten sowie für die Multi-Agenten-Zusammenarbeit zwischen SAP Joule und Microsoft Copilot entstehen so neue Möglichkeiten. Ob Konzernreporting, PowerBI-Dashboards mit SAP-Vertriebsdaten oder Workforce Analytics mit Microsoft Fabric und SAP SuccessFactors – überall dort, wo beide Technologiewelten aufeinandertreffen, dürfen Nutzerinnen und Nutzer auf einen deutlichen Effizienzgewinn hoffen.
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Hybride Strategieansätze fördern Innovationsfähigkeit und Effizienz
Schlussendlich unterstützt BDC Connect ganz grundlegend den hybriden Strategieansatz, den viele Unternehmen inzwischen favorisieren, um das bestmögliche aus ihrer Systemlandschaft herauszuholen. Zum einen sinkt die Abhängigkeit von einem Technologieanbieter und damit das Risiko eines Vendor-Lock-ins, zum anderen können Unternehmen ihre Innovationsfähigkeit und Effizienz verbessern, wenn sie Plattformen und Tools ausschließlich danach wählen, was am besten zu ihren Anforderungen passt. Gleichzeitig wird sich erst mit der Zeit zeigen, wie leistungsstark der Konnektor zwischen den beiden Technologiewelten tatsächlich ist.
Wie können sich Unternehmen auf SAP BDC Connect vorbereiten?
Sich vollumfänglich auf die Nutzung von SAP BDC Connect vorzubereiten, ist aufgrund der noch fehlenden technischen Details, der überschaubaren Informationslage sowie der noch unbekannten Lizenz- und Kostenmodelle nicht richtig möglich. Dennoch gibt es einige erste Schritte, die Unternehmen gehen können, um nach dem Release von SAP BDC Connect for Microsoft Fabric für die Nutzung gerüstet zu sein:
- Haben Sie bereits andere Integrationsansätze umgesetzt, um SAP- und Microsoft-Daten austauschfähig zu machen (wie etwa Mirroring für SAP Datasphere oder SAP-Table-Connector in Data Factory)? Klären Sie, ob diese langfristig durch BDC Connect ersetzt, ergänzt oder parallel weiterbetrieben werden sollen.
- Die SAP Business Data Cloud ist Grundvoraussetzung für die Nutzung des Konnektors: Wie ist der aktuelle Status in Ihrem Unternehmen? Setzen Sie die SaaS-Plattform bereits ein oder planen Sie die Einführung? Welcher Zeitrahmen ist dafür vorgesehen?
- Identifizieren Sie erste Pilotanwendungsfälle im Unternehmen, für die sich die Integration über SAP BDC Connect besonders lohnen könnte. Gibt es beispielsweise einen Fachbereich, bei dem die Integration von SAP-Daten in Microsoft aktuell überdurchschnittlich aufwändig ist?
Rund um den Einsatz von SAP BDC Connect for Fabric gibt es auch heute noch viele Fragezeichen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Ausgangslange gemeinsam zu bewerten, Potenziale zu identifizieren und Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
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Von zentralen Reportings zu Self-Service BI: Wie können Unternehmen ihr Datenmanagement skalieren?
Durch die zunehmende Verfügbarkeit und Nachfrage von Daten stoßen Organisationen irgendwann an strukturelle Grenzen: Zentrale BI- und Data-Teams sind überlastet, während der Bedarf an Analysen und Datenzugängen kontinuierlich steigt.
Doch wie lässt sich die Datennutzung im Unternehmen skalieren, ohne Qualität, Transparenz und Steuerbarkeit zu verlieren?
In diesem Spannungsfeld versprechen dezentrale Ansätze Entlastung: Mit Self-Service BI sind Fachbereiche in der Lage, Informationen selbst aufzubereiten und zu analysieren, während die zentralen Data-Teams neue Freiräume gewinnen. Ohne klare Spielregeln entstehen jedoch schnell unterschiedliche Kennzahlenverständnisse sowie parallele Auswertungen oder Reports, die auf nicht geprüften Daten basieren. Entscheidungen werden anhand von widersprüchlichen Informationen getroffen – und das Vertrauen in die Daten sinkt.
In unserem Webinar ordnen wir mögliche Ansätze zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Verantwortung ein und beleuchten typische Erfolgsfaktoren und Fallstricke. Wir zeigen, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um tatsächlich von den Skalierungsvorteilen breiterer Self-Service-Gruppen zu profitieren und wie Sie sowohl Geschwindigkeit als auch Konsistenz in Ihrem Datenmanagement sicherstellen.
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SAP Datasphere als Datendrehscheibe: Integrationswege zwischen SAP und Microsoft
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End-to-End-Unternehmensplanung im Microsoft-Ökosystem: Automatisierung mit Power Platform und Fabric
Viele Unternehmen kämpfen in der Planung mit isolierten Excel-Dateien und manuellen Abstimmungen. Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen oder liegen in inkonsistenten Formaten vor, Versionen sind schwer nachvollziehbar und wiederholte Anpassungen verzögern den gesamten Prozess. Dabei bietet das Microsoft-Ökosystem mit Power Apps, Dataverse, Fabric und Power BI alle Tools, die eine moderne integrierte Unternehmensplanung heute braucht.
In unserem Webinar zeigen wir Ihnen live, wie ein automatisierter Planungs- und Analyseprozess mit den genannten Microsoft-Tools aussieht. Sie sehen, wie er technisch umgesetzt wird und wie Sie Ihn mit automatisierten Workflows unterstützen –von der Datenerfassung bis zum Management-Reporting:
• Dezentrale Planungseingabe mit Microsoft Power Apps: Fachanwender erfassen ihre Plandaten strukturiert und validiert in einer intuitiven App.
• Zentrale Datenqualität mit Microsoft Dataverse: Alle Planungsdaten landen in einem einheitlichen, konsistenten Datenmodell, ohne Versionskonflikte und Datensilos.
• Automatische Datenharmonisierung mit Microsoft Fabric: Daten aus verschiedenen Quellen und Abteilungen werden automatisch zusammengeführt, bereinigt und konsistent aufbereitet.
• Interaktive Analyse mit Microsoft Power BI: Plan-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen und Drill-downs werden in Echtzeit erstellt.
Das Ergebnis: Aus zeitraubender manueller Arbeit wird ein automatisierter End-to-End-Prozess. Die Fachanwender erfassen Daten strukturiert und selbstständig, die IT wird entlastet und Entscheidungen im Management können auf Basis verlässlicher Zahlen getroffen werden.
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Von zentralen Reportings zu Self-Service BI: Wie können Unternehmen ihr Datenmanagement skalieren?
Durch die zunehmende Verfügbarkeit und Nachfrage von Daten stoßen Organisationen irgendwann an strukturelle Grenzen: Zentrale BI- und Data-Teams sind überlastet, während der Bedarf an Analysen und Datenzugängen kontinuierlich steigt.
Doch wie lässt sich die Datennutzung im Unternehmen skalieren, ohne Qualität, Transparenz und Steuerbarkeit zu verlieren?
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In unserem Webinar ordnen wir mögliche Ansätze zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Verantwortung ein und beleuchten typische Erfolgsfaktoren und Fallstricke. Wir zeigen, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um tatsächlich von den Skalierungsvorteilen breiterer Self Service-Gruppen zu profitieren und wie Sie sowohl Geschwindigkeit als auch Konsistenz in Ihrem Datenmanagement sicherstellen.
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Data Mesh entfesseln: Von der Domäne zum Datenprodukt
Zentrale Datenarchitekturen stoßen zunehmend an ihre Grenzen: lange Abstimmungswege, geringe Skalierbarkeit und fehlende Verantwortung. Data Mesh bietet hier einen vielversprechenden Lösungsweg. Doch die Umstellung auf eine dezentrale Datenarchitektur passiert nicht einfach von heute auf morgen. Data Mesh bedeutet einen tiefgreifenden Wandel – sowohl technisch, organisatorisch als auch kulturell.
In diesem 45-minütigen Webinar geben unsere Experten einen kompakten und praxisnahen Einblick in die Domänenorganisation und das Design von Datenprodukten und zeigen damit, warum sie für moderne Organisationen so wirkungsvoll sind. Im Fokus des Webinars steht dabei die Frage, wie Verantwortung, Zusammenarbeit und Qualität von Daten neu gedacht werden können.
Erfahren Sie in unserem Webinar:
- Welche Probleme klassischer Datenarchitekturen Data Mesh löst und für welche Organisationen der dezentrale Ansatz besonders relevant ist.
- Wie domänenorientierte Teams echte Verantwortung für ihre Daten übernehmen und warum fachliche Nähe der Schlüssel zu besseren Daten ist.
- Was es bedeutet, Daten als Produkte zu behandeln und nach welchen Kriterien diese aufgebaut werden müssen.
- Wie Data Contracts als klare Vereinbarungen zwischen Datenproduzenten und Datenkonsumenten sowohl Stabilität als auch Agilität schaffen.
Unser Webinar bietet einen kompakten Impuls für alle, die Data Mesh verstehen, einordnen und als echten Hebel für datengetriebenes Arbeiten und Innovation nutzen möchten.
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Mit Data Mesh zur skalierbaren KI: Wie eine moderne Datenarchitektur KI-Initiativen beschleunigt
Skalierbare KI braucht eine tragfähige Datenarchitektur
Künstliche Intelligenz (KI) gilt als einer der entscheidenden Hebel für Innovation und Effizienzsteigerung in Unternehmen. Doch um KI-Anwendungen erfolgreich zu entwickeln und nachhaltig im Unternehmen zu verankern, braucht es eine tragfähige, moderne Datenarchitektur. Der soziotechnische Ansatz des Data Mesh liefert hier genau das passende Fundament.
Domänenbasierte Data Products fördern datengetriebene Innovation
Im Zentrum von Data Mesh steht die Idee, Daten nicht zentral zu verwalten, sondern sie als transparente, allgemein verfügbare Produkte innerhalb von Fachdomänen zu gestalten. Dadurch entstehen so genannte fachlich relevante Data Products, die für das gesamte Unternehmen zugänglich sind und von prinzipiell allen Mitarbeitenden genutzt werden können. Genau hier beginnt der Mehrwert für die KI-Strategie: Denn datengetriebene Entscheidungsprozesse und KI-Anwendungsfälle basieren auf der Verfügbarkeit, Qualität und Nutzbarkeit von einer großen Anzahl an Daten.
Self-Serve-Plattform statt klassischem Self-Service fördert KI-Potenziale
Durch den Self-Serve-Charakter einer Data Mesh-Plattform wird zudem der gewinnbringende Umgang mit diesen Daten innerhalb des gesamten Unternehmens gefördert. Anders als beim klassischen „Self-Service“, der sich meist auf die Nutzung vordefinierter Dashboards und Berichte beschränkt, geht „Self-Serve“ deutlich weiter: Fachexperten erhalten, ganz ohne tiefe technische IT-Kenntnisse, die Möglichkeit, mit Hilfe moderner Low-Code- oder No-Code-Werkzeuge eigene Analysen, Prototypen und sogar KI-Modelle zu entwickeln.
Diese Befähigung fördert nicht nur die Autonomie der Fachbereiche, sondern bringt auch Geschwindigkeit in die Umsetzung innovativer Ideen. Mitarbeitende können auf Basis klar definierter, qualitativ hochwertiger Data Products experimentieren, Hypothesen testen und neue Anwendungsfälle identifizieren.
Datenkultur, Feedbackschleifen und kontinuierliche Verbesserung der Datenqualität
Das Ergebnis: Die Organisation als Ganzes wird datenreifer. Der kulturelle Wandel, den Data Mesh mit sich bringt, fördert den verantwortungsvollen Umgang mit Daten bei allen Mitarbeitenden, schafft ein gemeinsames Verständnis für deren Wert und verankert damit datengetriebenes Denken in der Breite des Unternehmens.
In einer Data Mesh-Struktur werden zudem auch Rückmeldungen aus dem Markt, etwa zu Qualität, Relevanz oder Nutzbarkeit von Data Products, systematisch zur Weiterentwicklung der Datenbasis genutzt. Dieses Nutzer-Feedback ist entscheidend für die kontinuierliche Verbesserung der Datenbasis im Unternehmen und unterstützt die KI-Fähigkeit damit direkt.
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Fazit: Data Mesh als Fundament für nachhaltige KI-Strategien
Der soziotechnische Data Mesh-Ansatz ist mehr als eine moderne Datenarchitektur. Er ist ein strategischer Enabler für die erfolgreiche Umsetzung von KI-Initiativen in großen Unternehmen. Durch Self-Serve-Plattformen, transparente Data Products und eine dezentrale Verantwortungskultur entstehen die idealen Voraussetzungen, um KI-Vorhaben schnell, wirksam und nachhaltig umzusetzen. Wer das volle Potenzial von KI heben will, kommt an Data Mesh als Datenfundament kaum vorbei.
Sie möchten ihre Datenlandschaft optimal auf den KI-Einsatz ausrichten? Sie suchen Orientierung beim Einstieg in Data Mesh? Wir helfen Ihnen gerne..
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Data Mesh und CI/CD: Transparenz und Verantwortung in der Welt vernetzter Data Products
In einer klassischen Softwareentwicklung ist die Handhabung von CI/CD (Continuous Integration und Continuous Deployment) bereits komplex. In einer Data Mesh-Architektur, in der Data Products domänenübergreifend vernetzt sind, steigt die Komplexität jedoch erheblich. Besonders dann, wenn Änderungen an einem Data Product Auswirkungen auf eine Vielzahl von nachgelagerten Produkten und Domänen haben.
Wenn Domänen in einem typischen Data Mesh-Szenario Data Products untereinander teilen, um darauf basierend eigene, für die jeweilige Domäne nützliche Datenprodukte zu erstellen, dann stellen sich bei CI/CD-Prozessen schnell Fragen wie:
- Wer muss informiert werden?
- Wie können die Auswirkungen über die gesamte Kette analysiert werden?
- Welche zeitlichen Vorläufe sind für die Umsetzung von Anpassungen zu berücksichtigen?
Kommunikation und Verantwortung im CI/CD
Im Data Mesh sind die bereitstellenden Personen der Data Products verantwortlich, Änderungen transparent anzukündigen und zu dokumentieren. Idealerweise erfolgt das CI/CD über automatisierte Benachrichtigungssysteme, die alle abhängigen Domänen über geplante oder vollzogene Änderungen informieren. Ein praktikabler Ansatz dafür ist die Etablierung von Change Management Policies, die – ähnlich wie Service Level Agreements (SLAs) – verbindliche Fristen und Kommunikationspflichten im CI/CD festlegen. Beispielsweise könnten Breaking Changes mit einer Vorlaufzeit von 90 Tagen angekündigt werden.
Auswirkungsanalyse: Impact Assessment als Pflicht vor Start eines CI/CD-Prozesses
Um zu verstehen, welche Data Products von einer CI/CD-Änderung betroffen sind, braucht es Transparenz. Moderne Data Mesh-Architekturen setzen auf Metadatenmanagement und automatisierte Dependency-Tracking-Systeme. Damit wird ersichtlich, welche nachgelagerten Produkte betroffen sind, welche Teams informiert werden müssen und welche Tests notwendig sind.
Zeitliche Horizonte: Agil, aber mit Vorlauf
In einer idealen Welt würden Data Products so entwickelt, dass sie über möglichst lange Zeiträume stabil bleiben (Backward Compatibility). Ist dies nicht möglich, sollte die Zeitspanne zwischen Ankündigung und produktiver Umstellung in einem CI/CD-Prozess ausreichend groß sein, um Konsument:innen Zeit für Anpassungen zu geben. Typische Zyklen orientieren sich an 30, 60 oder 90 Tagen Vorlaufzeit, je nach Komplexität der Veränderung.
Data Contracts: Die Basis für Transparenz und Sicherheit
Ein Schlüsselinstrument zur Steuerung von CI/CD-Prozessen sind Data Contracts. Diese Verträge definieren formell, welche Struktur, Semantik und Qualitätskriterien ein Data Product erfüllen muss.
Für verkettete Abhängigkeiten gilt:
- Versionierung: Data Products sollten versioniert bereitgestellt werden, sodass Änderungen nicht unmittelbar zu Brüchen führen.
- Schema Evolution: Data Contracts sollten Regeln enthalten, wie sich Datenstrukturen entwickeln dürfen (z.B. nur additive Erweiterungen).
- Automatische Validierungen: CI/CD-Pipelines sollten Änderungen an Data Products gegen bestehende Contracts prüfen und warnen, falls Breaking Changes auftreten.
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Fazit: Ein gutes Metadatenmanagement ermöglicht CI/CD auch in komplexen Umgebungen
Der Betrieb vernetzter Data Products im Data Mesh erfordert eine klare Governance rund um CI/CD-Prozesse. Kommunikation, Impact-Analysen, angemessene Vorlaufzeiten und solide Data Contracts sind essenziell, um Stabilität, Agilität und Vertrauen zwischen Domänen sicherzustellen. Nur so kann das volle Potenzial eines dezentralisierten, flexiblen Datenökosystems ausgeschöpft werden.
Sie brauchen ein Konzept für einen CI/CD-Prozess in Ihrer Umgebung? Dann sprechen Sie uns an – wir bringen Erfahrung aus zahlreichen Projekten mit und helfen Ihnen, Ihren Weg zu gestalten.
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Starke Data Contracts als Fundament für Data Mesh
Data Mesh lebt von der Idee, Daten als Produkte zu verstehen. Ohne eine klare, verbindliche Beschreibung der Data Products bleibt die Idee daher wirkungslos. Aus diesem Grund sind Data Contracts im Data Mesh weit mehr als technische Vereinbarungen – sie sind das unsichtbare Rückgrat, das Vertrauen, Verfügbarkeit und Sicherheit in einem verteilten Datenökosystem garantiert.
Transparenz schafft Vertrauen: Die Bedeutung guter Data Contracts
Data Contracts sind Vereinbarungen zwischen Datenproduzenten und -konsumenten, die definieren, welche Daten in welcher Struktur, Qualität und unter welchen Bedingungen bereitgestellt werden. In einem Mesh, in dem viele Domänen miteinander vernetzt arbeiten, sind die exakten Produktbeschreibungen der Data Contracts daher entscheidend: Welche Felder sind enthalten? Welche Bedeutung haben sie? Wie aktuell und wie valide sind die Daten? Nur mit diesen Informationen wird der Datenschatz des Unternehmens sichtbar, auffindbar und letztlich nutzbar für operative Anwendungen, analytische Dashboards oder KI-Modelle.
Für Konsumenten ist ein Data Contract die einzige Garantie, dass ein konsumiertes Data Product auch morgen noch so funktioniert wie heute. Jede Änderung am Upstream-Produkt (Struktur, Inhalt oder Verfügbarkeit) kann Kettenreaktionen auslösen, die ganze Analyseprozesse oder gar operative Abläufe lahmlegen. Genau hier zeigt sich die kritische Bedeutung gut formulierter, stabiler Data Contracts.
Die Balance zwischen Kontrolle und Agilität: Ein Spagat im Data Mesh
Gleichzeitig dürfen Data Contracts die Bereitstellung von Data Products nicht blockieren. Schnittstellen müssen flexibel gestaltet sein, damit Domänen innovativ und agil arbeiten können. Das heißt konkret: Versionierung, klare Kommunikationsregeln bei Änderungen und automatisierte Testmechanismen in Deployment-Pipelines (CI/CD-Prozesse) sind Pflicht.
Der Weg zum Data Contract: Klarheit, Vollständigkeit, Validierung
Ein wirksamer Data Contract sollte folgende Elemente enthalten:
- Schema-Definition: Struktur und Typen der Daten
- Semantik: Bedeutung und Business-Kontext der Felder
- Qualitätsregeln: Mindestanforderungen an Vollständigkeit, Aktualität und Validität
- Verfügbarkeitsgarantien: Betriebszeiten und Update-Frequenz
- Kommunikationsmechanismen: Wie Änderungen angekündigt und abgestimmt werden
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Fazit: Ohne robuste Data Contracts kein stabiles Data Mesh
Ein Data Mesh ohne starke Data Contracts ist wie ein Stromnetz ohne Sicherungen. Die Gefahr systemischer Ausfälle ist real und hoch. Nur mit sauber beschriebenen, verbindlichen und gut wartbaren Data Contracts wird das Vertrauen geschaffen, das für eine nachhaltige Nutzung von Daten im Data Mesh essenziell ist und letztlich für den Erfolg einer datengetriebenen Organisation sorgt. Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung und Implementierung Ihrer Data Contracts – denn ohne sie bleibt Data Mesh nur eine schöne Idee auf dem Papier.
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