MannschaftsMittwoch mit Andrew

#MannschaftsMittwoch mit Digital Transformation Manager Andrew

Andrew arbeitet als Digital Transformation Manager bei affinis. Mehr über Andrew und seine Arbeit bei uns, erfahrt ihr am heutigen #MannschaftsMittwoch.

Der heutige Mannschaftsmittwoch wird euch auf englisch und deutsch präsentiert, um Andrew’s Heimat Australien zu feiern!

Wie lange bist Du schon bei affinis und wie hast du den Weg hierher gefunden?

Ich war tatsächlich Teil des Teams, zusammen mit Lars Schneider, Marc Trümper und Gerhard Meister,  was affinis vor 20 Jahren gründete. Viele von uns arbeiteten damals bei Mummert + Partner in Hamburg, als wir uns entschieden, affinis zu gründen. Also bin ich quasi seit Tag 1 mit dabei! Jedoch war ich in den letzten zwanzig Jahren nicht durchgängig bei affinis, sondern auch fünf Jahre in Genf und ein Jahr in Australien für andere Unternehmen tätig.

Ein Unternehmen zu gründen ist eine ziemlich riskante Sache. Am Anfang haben wir alle in Kundenprojekten gearbeitet und mussten sicherstellen, dass wir als Unternehmen überleben (lacht). Das hat sich mit der Zeit natürlich verändert. Heute haben wir zum Beispiel eine ganze Führungsebene, die sich ausschließlich auf die Führung des Unternehmens fokussiert. Damals haben wir alle an allem gearbeitet, was durch die Tür kam und jeder einzelne von uns wurde zum „Alleskönner“. Man lernt mit vielen verschiedenen Situationen umzugehen und wir sind zu „Schweizer Taschenmesser Beratern“ geworden.

Wie sieht Deine Arbeit bei affinis aus?

Ich beschäftige mich mit der digitalen Transformation. Ein Begriff, der ganz oft und in allen möglichen Kontexten benutzt wird… aber das Ziel meiner Arbeit ist tatsächlich, Unternehmen digital zu verändern. Ich bin der Ansprechpartner für große Unternehmen, wenn sie ihre Arbeitsweise grundlegend verändern und digitalisieren wollen. Zurzeit arbeite ich mit einem der größten Versicherungsunternehmen der Welt zusammen, welches sich digitaler aufstellen möchte. Und das in einer Branche, die dafür bekannt ist, die Digitalisierung nicht immer anzunehmen. Allerdings kommen neue digitale Wettbewerber auf den Markt und somit müssen sich auch die großen Unternehmen dem Markt und ihren Kunden anpassen.

Versicherungen sind jetzt angetrieben, ihr Geschäftsmodell zu ändern: wie sie sich auf die Kunden beziehen, wie sie intern reagieren, wie sie ihre Dienste liefern und vieles mehr… Es ist ein neues Paradigma für viele Organisationen und ich helfe bei der digitalen Umsetzung. Kurz gesagt: meine Rolle ist es, die notwendigen Änderungen ihrer Prozesse zu schaffen, um das Unternehmen zu ermöglichen digital zu arbeiten – also eine digitale Transformation zu durchlaufen.

Interessanterweise habe ich das schon vor 10 Jahren gemacht und Unternehmen, die wir damals angesprochen haben – jedoch damals noch nicht bereit oder zu verängstigt waren – kommen fast ein Jahrzehnt später wieder zu uns und bitten um unsere Hilfe. Es ist faszinierend, diesen Wissens- und Denkwandel zu sehen und zu erleben. Wir bei affinis haben sehr früh angefangen, uns mit der digitalen Transformation von Unternehmen zu beschäftigen und ich habe mich besonders in dieser Thematik spezialisiert.

Dieses Verständnis der digitalen Transformation ist etwas, was ich meinem Team bei affinis mitgebe – wir sind nicht nur Spezialisten für die verschiedenen Technologien, die Unternehmen verändern wie beispielsweise ServiceNow – wir sind Spezialisten darin, Unternehmen und deren Prozessen zu transformieren und somit Unternehmen dabei zu helfen, digital zu werden.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Ich liebe es, mit so vielen internationalen Menschen und so vielen Kulturen zu arbeiten. Das Versicherungsunternehmen, mit dem ich zusammenarbeite, ist eines der größten und vielfältigsten auf der Welt und das ist etwas, was sich in meiner täglichen Arbeit widerspiegelt. Wir setzen Systeme in etwa 35 Ländern auf der ganzen Welt um und arbeiten mit Menschen aus allen Hintergründen und Zeitzonen zusammen. Die Koordination und das Management der digitalen Umsetzung dieser Projekte sowie aller beteiligten Akteure ist eine ziemliche Herausforderung – aber ich liebe Herausforderungen (lacht).

Mir gefällt auch, dass die Ergebnisse meiner Arbeit wirklich Auswirkungen auf die Unternehmen haben und einen echten Business Impact darstellen. Dank der Arbeit, die wir leisten, erlebt man wirklich, wie sich ein Unternehmen in seinem Markt und seinen Konkurrenten gegenüber entwickelt. Beispielsweise wurde eines unserer Projekte mit diesem Versicherungsunternehmen als eines der Top 5 Leistungen im ganzen Unternehmen anerkannt – und wir reden hier von einem DAX Unternehmen, also keine Kleinigkeit. Unsere Arbeit ist wirklich groß und einflussreich – sie verändert eine Organisation und ihre zukünftige Art, Geschäfte zu machen. Dies bedeutet auch, dass ich täglich mit sehr hochrangigen Menschen arbeite, was eine große Herausforderung ist – aber eine, die sehr bereichernd ist!

Wir bringen oft signifikante Veränderungen in diese Unternehmen und dabei müssen wir auch immer achtsam sein: durch die Veränderung der Geschäftsprozesse ist man auch immer verantwortlich für die Veränderung des Arbeitslebens vieler Menschen. Unsere Rolle ist es, ein Teil dieser Veränderung zu sein und den Menschen zu helfen damit umzugehen. Achtsamkeit und Empathie sind zwei sehr wichtige Aspekte dieser Arbeit. Dies ist nicht zu beschönigen – man muss sich immer bewusst sein, welche Auswirkungen diese Veränderungen mit sich bringen.

Wenn Du Dein Leben mit einem Film(Titel) beschreiben müsstest, welcher wäre das?

Es gibt einen tollen Film mit George Clooney: „Up in the air“. In gewisser Weise passt dieser Film zur Beschreibung meines Lebens, in anderer Weise nicht so sehr… Ich denke, der Film fasst jedoch einige Seiten des Beraterlebens gut zusammen: in ein Flugzeug springen, Orte besuchen, viel unterwegs sein usw., aber auch das Gefühl, wie Clooney seine Arbeit erledigt und später erkennt, wie schwierig das ist.

Ich denke, es hängt mit dem zusammen, was ich zuvor erwähnt habe: es ist sehr schön international zu arbeiten, im Vielfliegerclub zu sein (lacht) und somit „Teil des Spiels zu sein“, aber sich auch bewusst zu sein, dass unsere Arbeit am Ende das Leben der Menschen verändert – und das ist ein ganz wichtiger Teil unserer Arbeit, den man nicht vergessen darf. Wir sprechen hier nicht über Namen und Nummern bei der Veränderung eines Unternehmens, wir sprechen über die Menschen, die das Unternehmen ausmachen.

Dieser Film beschäftigt sich sehr mit dem Thema, einen Job verständnisvoll und fürsorglich zu erledigen und das ist etwas, mit dem ich mich in meinem Leben befasse und warum ich diesen Film gewählt habe.

affinis_andrew_mannschaftsmittwoch_gegenstand
Ich habe nicht viele Dinge. Ich bin kein materialistischer Mensch. Ich mag die Freiheit und Flexibilität, die man bekommt, wenn man weniger besitzt. Ich interessiere mich mehr für Erinnerungen als für Dinge. Ein Objekt, was mich aber schon lange im Leben begleitet, ist das Armband, was mir meine Tochter geschenkt hat. Ich ziehe es nie aus und es ist für mich eines der wichtigsten Dinge, die ich besitze.

Vielen Dank Andrew!

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Today’s Mannschaftsmittwoch is presented to you in englisch and german to celebrate Andrew’s home country Australia!

How long have you been at affinis and how did you find your way here?

I was actually one of the people that started affinis 20 years or so ago alongside Lars Schneider, Marc Trümper and Gerhard Meister… so I was there from day one. Many of us were working at Mummert and Partners in Hamburg at that time and decided to start affinis. I have been here from the beginning, but I haven’t been there the entire time over the last twenty years. For 5 years I was in Geneva and for 1 year in Australia, during which time I wasn’t working for affinis, even though I was still involved.

You know, to start an organization is a bit of a risky endeavor. At the beginning we are all working on projects and making sure we would survive (laughs), which changed over time, because in the model we have now, there is a whole management level focused solely on managing the company. Back then we were all working on pretty much anything that came in the door and all became „Jacks of all Trades“. You learn to deal with lots of different situations and we became a Swiss Army Knife of consultants.

What is your role at affinis now?

I work with digital transformation. This word has maybe been used a few too many times in all possible contexts… but I am truly involved in digitally transforming organizations. I am the person large companies go to when they want to significantly change how they operate. As of right now I am working with one of the biggest insurance companies in the world, as they need to become more digital, in an industry that has been known not embrace the digital changes of its market until a new digitally advanced competition appeared.

Insurance companies are now driven to change their business model: how they relate to the customer, how they react internally, how they deliver services and much more… It is a new paradigm for many organizations, and I am brought in to lead the digital part. In a nutshell: my role is to make the necessary changes to their processes so their business can operate in a digital way – hence digital transformation.

Interestingly enough, this is something that I was doing 10 years ago already and companies that we pitched to back then – who were not ready or too scared at the time – are coming back to us almost a decade later asking for our help. It is quite fascinating to see and experience this shift in knowledge and mindsets. We (affinis) have been very early to the party, and digital transformation is my specific area of expertise.

This mindset of digital transformation is something I embed in my team here at affinis too – we are not just specialists in the technologies that transform businesses like ServiceNow , we are specialists in digitally transforming businesses and their processes – in helping businesses become truly digital.

What do you like most about your work?

I love working with so many international people and so many cultures. The insurance company I work with is one of the biggest and most diverse in the world, and this is something that is very much reflected in my daily work. We put systems into place in about 35 countries across the globe and get to work with people from all backgrounds and time zones. Coordinating and managing the digital implementation of these projects, as well as all the stakeholders involved, is quite challenging… but I do love a challenge (laughs).

I also like the fact that the results of my work are meaningful and have a real business impact. You see how a company develops and gains momentum in its market and among its competition thanks to the work we help them do. For example, one the 5 top things that were achieved at the insurance company I work with, was one of the projects we were working on, and we are talking about a DAX company here. It really is that big and that influential – you are transforming an organization and its future way of doing business. This also means that I am working with people in the very high levels of such large companies, which is very inspiring because of the high caliber they are.

We often bring significant change into these companies, and this is something you must always be mindful about: is that by changing business processes, you are also responsible for the changing the lives of many people that are involved in the companies you consult for. Your role is also to be part of that journey and to help them with it. Mindfulness and empathy are two very important aspects of this work as well. This is not to be glossed over – you have to be aware of the impact of the changes you bring.

If you had to describe your life with a film(title) which one would it be and why?

There is a great movie with Georges Clooney: „Up in the air“. In some ways it fits, in some not so much… I think the movie sums up some sides of consulting: jumping on a plane, going places etc. but also the sentiment on how Clooney does it and later on realizes how difficult that is.

I think it relates to what I was mentioning before, it is very nice to be on the go internationally and in the frequent flyer club (laughs), and „being part of the game“, but being aware that at the end it is about people’s live – because that is what we are talking about. We are not talking about names and numbers when changing a company, we are talking about the people that make up the company. This movie deals a lot with the thematic of doing a job in an understanding and caring way, and that is something I relate to in my life, and why I chose this movie.

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I don’t have many things… I am not a very materialistic person. I like the freedom and flexibility you get from owning less. I care more about memories than about things. One object that accompanied me in my life for quite some time now is this wrist bracelet that my daughter gifted me. I never ever take it off and is probably one of the most important things that I own.

Thank you Andrew!

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